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Gedanken - Planung - Umsetzung - Nutzung

  • Andreas Weiden
  • 31. Mai 2020 um 20:09
  • Andreas Weiden
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    • 31. März 2021 um 21:44
    • #141

    Das große basteln geht nun los.... auch wenn es vorerst am Papier ist. Das Bild unten Plus 2 HQL die „unterwegs“ sind und ein paar weiteren bin ich noch dran. Also die HQL und HQi leg ich n paar „auf Lager“ denn wer weiß wie lange es die noch zu kaufen gibt. In 70w für die Strahler und 80 bzw. 125w als „Glühbirne“.

    Bisher angedacht sind UvA und UvB - separat noch dabei, eine 70w Bright Sun noch dazu, dann 3 HQi, je 70w in 942 sowie 930. Einige chinesische 5000w Pflanzenleuchten (die 38 haben und keine 5000w.

    In eine weitere Zwischenebene kommt dann noch eine 1200mm Led Röhre (4200k) und ne weitere pflanzenleuchte nach unten gerichtet.

    N Haufen Lampenzeug incl ein paar zusätzlicher 5w LED Kugellampen aller Grundfarben.

    Mit diesen zusätzlichen möchte ich die Mischung des Lichtes anpassen, also das nicht „zuviel Rosa“ entsteht.

    Helle/ dunklere, und auch Wärme/ kältere Areale sollen es werden.

    Was mir allerdings noch fehlt ist die Grundbeleuchtung.

    Habt ihr da Erfahrungen welche RÖHRE hier was taugt und welche nicht? Bitte wenn möglich T8 Empfehlungen, 2 wären möglich, einmal 1200 und einmal maximal 800mm Platz.

    Jedes Leuchtmittel wird natürlich separat angesteuert und ist frei programmierbar.

  • HEIKO
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    • 1. April 2021 um 16:19
    • #142

    Sei gegrüßt, Andreas,

    Vielen Dank für die vielen Ausführungen, so konnten wir Planung und Ausführung des Baues deines Terra mitverfolgen. Nun gehts ans FINISH. Auch Dank an Christian, der mit dir diese "Unterhaltung" geführt hat. Nun zu meiner Frage, welche LED's für die Pfancen verwendest du. Also Lux und Lumen, vielleicht auch Farbspektrum etc.? Bin riesig gespannt auf die Fertigstellung.

    Viele liebe Grüße

    aus der nördlichen Lüneburger Heide

    Heiko

  • Andreas Weiden
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    • 1. April 2021 um 18:52
    • #143

    Sei du mir auch gegrüßt Heiko,

    Das es aufs Ende zugeht, Nunja, würde die Probleme werden feiner 😎. Etwas dauert es schon noch aber ihr seht ja das sich schön schritt für Schritt herauskristallisiert was/wie es letztendlich wird. Leider ist heute jedoch kein Weiterbau möglich da ich mal wieder nicht stehen kann ohne umzukippen. Wird scho....

    das Thema „Grow light“ ist ein Glücksspiel sozusagen. Klar könnte man das selbst löten oder in D kaufen, aber wenn ich sehe das die sogenannten „Vollspektrums leuchten“ welche Leistung haben, fast am 4 stelligem Betrag kratzen, und dann noch Alu sind. Sorry auf den Zug kann aufspringen wer will, ich nicht. Ich will Reptilien halten, Wasserlebewesen und Pflanzen züchten, dazu brauch ich Sonne, viel Sonne. In diesem Bereich und meiner Meinung nach ist die ganze led Technik komplett falsch. Sonne x 8, das ist denke ich die richte Formel und nicht led‘s im mw Bereich. Hier nutze ich led‘s, ja, unterstützend, aber nicht primär. Kopieren der Sonne benötigt das richtige Spektrum, vom UV bis zum Infrarotem oder gar etwas drüber hinaus.

    Die Forschung bringt immer mehr hervor, was vor wenigen Jahren noch als sinnlos angesehen wurde.

    Uv bei Reptilien - Pflanzenlicht, das grüne Spektrum usw. ... Pflanzen und Tiere haben sich seid Millionen Jahren da drauf angepasst, der Dogge Mensch hüpft vergleichsweise n paar Jahre lang über den Planeten aber will jetzt alles besser wissen und können. Das, passt irgendwie nicht oder?

    Thema pflanzenlicht - Wirkung:

    Hast zuviel eines Lichtes wie bspw den rötlichen Anteil wächst ne Pflanze nach? Nach oben. Bläuliches hingegen wirkt nach unten, in den größeren Teil der Pflanze also ins Wurzelwerk. Was bringt dir eine Tomatenpflanze also die 3m hoch wird, aber so dünn ist das sie bei der ersten Frucht abknickt?

    Hier stimmt doch was nicht. Was ist mim Rest? Das grüne wird reflektiert, deswegen schauen Pflanzen für uns grün aus. Könnten wir den uv Anteil sehen wie unsere Agamen, wie würde die Pflanze denn dann aussehen? Dunkler, mehr ins bläuliche, oder? Trotzdem wäre das gesamte Spektrum vorhanden, warum also sollte die Pflanze nur rot und blau brauchen?

    Thema Pflanzenlicht - Technik:

    Gefühlt sagen 95% der Lampenhersteller 1zu 3 Verhältnis von blau zu rot. Manchmal wird auch noch von nm geschrieben. So gut wie nie wird aber angegeben welche Diode denn verwendet wird. Sonst hätte ja der Kunde die Möglichkeit die Daten der Led einzusehen, es wird also irgendwas blaues und irgendwas rotes zusammengesteckt.

    Kann ich dir jetzt sagen welche Leistung und Wellenlänge usw? Nein. Ich kann sagen das in China das Zeug vertrieben wird wo drauf steht 5000w , vollspektrum, Ip67 (wäre strahleassergeschützt) usw.... es ist dann in meinen Fällen 38w rot und blau. Mehr rot wie blau ist klar weil rote led‘s deutlich billiger sind.

    Hier mal eine 200mm (welche 212mm ist) angeblich wasserdicht und 5000w... bei 5kw würde die Platine hell leuchten, aber nur ganz kurz... ist eine von mehreren, alle selbe billige Bauart, und eigentlich in Europa schon mehr als verboten aufgrund offener Kontakte usw.

    Hier mal n paar Bilder:

    Anderes Beispiel wären dann diese folgenden hier:

    Die haben zwar n dichtes Gehäuse, dafür n Kabeleingang wo noch n Zug mit in die Tülle passt.

    Alles verschiedene Händler, verschiedene Städte und lauter Einzelbestellungen. Ca 60% der Bestellungen (ist meine Erfahrung) kamen überhaupt an, der Rest ist wohl „lost in Sea“... Geld bekam ich jedesmal wieder, dennoch ist es ärgerlich. Von diesem lampentyp da auf den obigen letztigen 2 Bildern waren 9 bestellt. 3 komplette Leuchten kamen und eine einzelne Platine 🤷‍♂️. Nunja, wer hat schon ne Ersatzplatine für ne China Leuchte....

    Alle leuchten der letzten ist eine Serie sozusagen, alle die technisch selbe Definition, und jede, ne vollkommen andere Lichtfarbe.

    Kaufst du dir nun 1ne, gehst du davon aus das die Lichtfarbe das ist was du gekauft hast. Wie auch sonst, denn wer hat den schon die Geräte um das Licht zu messen?

    Kurzum - sie leuchten, wie, und wie lange das wird sich rausstellen.

    Aufgrund dieser Erfahrungen werde ich dir also keinen Typ oder dergleichen nennen können.

    Mein Weg ist also ein ganz anderer.

    Ich nutze viel mehr des Lichtspektrums, bzw eigentlich das volle Spektrum durch den Einsatz von

    Plasmalampen,

    Metalldampflampen,

    Natriumdampflampen

    Queckssilberdampflampen.

    Absichtlich untereinander geschrieben. Es ist im Prinzip alles eine Suppe. Wenn ich nicht weiß was drin ist, oder was am meisten, nenne ich es Metall Dampf, alles davon baut eine plasmaähnliche Struktur auf, welche dann Strahlung abgiebt. Also Hitze abgiebt und leuchtet. Pack das ganze in ein Quarzglasgehäuse dann hast eine weitere Strahlung mehr - das UV Licht. Hier genügt es das eine 0815 Energiesparlampe ( welche ja auf der selben Technik basiert) so ein „schlechtes“ Glas hat das uv durch kann. Dann nimm nen Karton, schreib drauf 5% UV-B und schon verkaufst die 50 Cent Glühbirne für 20€.

    Ist auch gut so, schließlich brauchen wir ja ein Leuchtmittel das den Teil ausgleicht den uns die EU eingebrockt hat, nämlich das leuchten kein uv Licht mehr abgeben dürfen.

    Lucky Reptile, JBL, und xyz. Sagt mal, wo sind eigentlich die Werke in denen ihre zig verschiedenen Lampen produziert werden?

    Firma a kauft 10000, Firma b 5000, Firma x auch. Aber letztendlich sind es wohl alle ähnliche, wenn nicht gar die gleichen mit nem anderen Lack und anderer Verpackung.

    Zurück zur led.

    „Strom“, regt einen Stoff an Strahlung abzugeben, mehr power heist auch mehr Hitze. Pack so ne Diode auf ne Platine, verpass ihm ne Linse und du hast? Ne COB led. Da brauchst Kühlkörper und Lüfter um die Hitze weg zu bekommen.

    Kennen wir das irgendwie/irgendwo her?

    Der Unterschied ist der Wirkungsgrad, ne Diode braucht weniger Energie. In der Summe kannst aber keine leuchten produzieren die an die Lichtleistung „alter“ Leuchtmittel herankommen da die LEDs da schlicht und einfach schmelzen würden. Rechnet man dann mal mit der gesamten Leistungsaufnahme der led und rechnet es hoch auf nen Plasmabrenner dann ist die led knapp unter dem Plasma. Viel um, ist aber nicht. Setzt jetzt aber die Kosten und Größen dagegen wird es einem schlecht.

    Platz zu kosten zu nutzen, da sehe ich keinen Sinn darin auf led zu setzen.

    HQI und HQL sind neben ein paar Leuchtstoffröhren die Lichtquellen meiner Wahl. Die led‘s kommen bei mir trotzdem zum Einsatz, sei es im Aquarium und auch oben in Terra, um den lichtanteil im bläulichem und im rötlichem zu verstärken.

    Ziel ist es wie gesagt die Sonne zu kopieren, und das jetzige „Licht“ ein kleines bisschen Richtung Vergangenheit zu ziehen. Weit in die Vergangenheit. Das Sonnenspektrum veränderte sich. Früher war es mehr Richtung links rum im Spektrum und oben herum stärker. Gründe sind das die led da oben in den Mitte vom Sonnensystem ja schon rund 50% ihrer Betriebszeit erreich hat und schon des eine oder andere kg Wasserstoff fusioniert hat. Als die Pflanzen und Tiere noch wesentlich größer waren war es also ein anderes Licht. Atmosphärische Einflüsse mal weggelassen ( CO und O2 Anteil,...). Also das jetzige Licht etwas nach links und oben rum mehr dampf kann nicht schaden.

    Technische Umsetzung:

    Die primär Warmweisen ??942er?? HQI Brenner die Christian empfohlen hat (Siehe seine Vergleichs Bilder) kommen 2 davon rein, dazu noch einer im eher rechten Bereich, ein 930er. Dann kommen noch zentral Quecksilberdampflampen zum Einsatz. Deswegen habe ich auch einiges zusammengekauft was es so am Markt gibt, neu als Lagerbestand, sowie auch gebrauchte. 6 sind jetzt bereits im Zulauf, eingesetzt wird aber nur 1ne, der Rest wird mein Lagerbestand den die EU lässt uns ja nicht mehr. Zusätzlich dann noch die natriumlampe, Ähm sorry die „bright sun desert“ von Lucky Reptile in der 70w Variante. Da dies alles jedoch ziemlich gerichtetes Licht ist (bereits in Reflektoren oder zusätzlich in solche reinkommt) brauch ich oben rum noch was, und hier möchte ich Leuchtstoffröhren einsetzten, aber in den schonmal beschriebenen offenen Fassungen, also ohne Glas bzw Plastikfilter davor.

    Ganz nebenbei zum nachdenken - ne Leuchtstoffröhre mit uv Anteil bringt 0,garnix wenn der uv Anteil vom Gehäusedeckel wieder rausgefiltert wird, außer nem lehren Geldbeutel und nem reichen Wiederverkäufer...

  • Andreas Weiden
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    • 1. April 2021 um 19:21
    • #144

    Die zusätzlichen led‘s, da wird es jetzt ganz speziell.

    Die „Montage fertigen Rohprodukte“ hier mach ich den bestehenden nach, zum Vorteil.

    Mein Glasbecken ist ein Opti White (pilkington). Lässt also im blauem/violettem/ultraviolettem etwas mehr durch wie eisenhaltiges Glas ( eisenhaltig ist zu erkennen an der Grün/bläulichen Schnittkante, falls die nicht geschliffen ist)

    Unten rechts kommt eine rund 40watt schluckende Pflanzen Lampe rein, senkrecht. Die HDF Platte welche die Lampe auf der Rückseite wasserdicht machen sollte, kommt weg. Unten schneid ich ein Loch ins plastikgehäuse und leite meinen luftstrom ein. Oben tritt der erwärmt wieder aus. Wird weitergeführt zur beckenbeleuchtung ( 2x42w HQI), kühlt jetzt diesen, und strömt weiter bis zur linken Seite. Dort überhalb der gepanzerten ablaufrinne läuft er durch ein 3tes Led Rohbaumodul. Selbe oder ähnliche Bauart wie das rechte. Dieses linke Modul nun strahlt in den unteren Pflanzenbereich. Die nun wohl erwärmte Luft strömt durch den Abwasserkanal bis hin zur tür ins Terra, strömt diese von unten an und soll kondensation verhindern, sowie im unteren Bereich für Frischluft sorgen.

    Es ist ein minimaler Luftstrom, ein bis zwei 120mm Lüfter die in ein Rohrsystem aus mehreren 32mm Rohren hineinblasen. Nicht viel also, aber etwas. Die Brenner sollen ja auch nicht zu sehr abkühlen.

    Zusätzlich kommen oben innen Lichtkasten noch die erwähnten Energiesparlampen, und led kugellampen.

    Zu den kugellampen, hier verwende ich sowas ähnliches wie die Cob led‘s. Ist ne E27er Fassung mit interhriertem Netzteil und dran ist so ne Kugel mit rund 45mm Durchmesser. Eigentlich sind das Signalleuchten aus dem Maschinenbau, aber ziemlich Lichtstark.Energie Aufnahme liegt zwischen 1,7 und 3,3w je nach Lichtfarbe.

    Diese bring ich so ins Spiel um das gesamte lichtspektrum etwas beeinflussen zu können, alle Grundfarben hab ich hier und Bau die auch ein, mal sehen welche davon gebraucht wird um bestimmte Spektren zu erreichen. Ziel ist die Lichtfarbe zu verändern, bezüglich dem früh / mittags / Abend Spektrum. Alles wird in Porzellan Fassungen im Lichtkasten verzwirbelt, dieser bekommt dann Sensoren oder vielleicht grenzwertgeber, und sollte zuviel Hitze entstehen dann kommt der große BW Lüfter zum tragen. Entweder das Licht wird dunkler indem ein Teil getrennt wird, es wird zusätzlich gekühlt (Simulation Wolken) oder/und der Lüfter arbeitet noch mehr, dann setzt die beregnungsanlage mit ein, zum einem zum kühlen, zum anderen simuliert das ein Gewitter/ Sturm. Sollte es zum Sturm kommen gehen dementsprechend die Stauklappe(n) auf die den dann herrschendem überhitzungspunkt entweder in wohn/Esszimmer ableiten oder gar gleich ganz nach draußen. Je nach bedarf halt. Innen, im Dschungel wird also Natur simuliert, außen genutzt.

    Wieviel Hitze entsteht, Liese sich berechnen, wieviel durch den isolierten Metallkörper wieder abgeleitet wird, auch. Aber da ich Praktiker bin und kein Ingenieur berechne ich anders - ich schätze ab und probiere es aus....

    Zugluft ist zu vermeiden, ich weiß, ist aber Inder Natur auch vorhanden, und ich denke mir das es weniger an der gelegentlichen Zugluft liegt das Agamen darauf reagieren sondern eher an einem kontinuierlichem Zug wenn ich nur auf ne Lüftung setzten würde.

    Und weil ich gerade bei nem Buch zu Ostern bin (dieser Tread) hol ich gleich noch etwas aus und hab immernoch eine unbeantwortete Frage. Das Hörvermögen von Agamen, ich finde darüber keine Literatur. Wie reagieren euere Agamen auf Geräusche?

    2 Dinge gehen mir hier durch den Kopf. Zum einem die Idee eine Geräuschkulisse darzustellen ( Dschungelatmosphäre Tag/Nacht) , zum anderen noch die Idee etwas fliegendes dazu zu setzen, aber tropische kleine Vögel davon habe ich bisher 0 Verständnis davon. Weder haltungstechnisch, noch rechtlich zudem weis ich nicht ob das die Agamen stressen würde.

  • HEIKO
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    • 2. April 2021 um 10:48
    • #145

    Guten morgen, Dr.Weiden,

    Das war mal ein Vortrag, der durchaus in einer Fachzeitschrift über Reptilien veröffentlicht und als Inspiration dienen sollte. Sehr hilfreich für jemanden, der sich mit dem Licht im Terra beschäftigt. Dein Beitrag hat mich sehr inspiriert. Das ist ein sehr logische Ansätze. Ich hatte ja auch schonmal was zum Licht in einem früheren Beitrag geschrieben. Thema, "Agamen am besten raus in die Somme". Was sich natürlich bei cocincinus nicht oder nur schwer umsetzen lässt. Du hast meinen Gefühl Worte gegeben Es heißt also für mich "Lichtanlage für neu überdenken ". VIELEN DANK

    Viele Grüße aus der nördlichen Lüneburger Heide

    Heiko

  • Christian
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    • 2. April 2021 um 11:14
    • Offizieller Beitrag
    • #146

    Moin Heiko, also ich hab vor paar Monaten auch noch gesagt, setzt auf LEDs für die Pflanzen. Ich kann sie nur noch bedingt empfehlen, klar sie verrichten ihren dienst, dennoch geht der "China Schrott" schnell kaputt und man hat eben das Lila/Violette Licht...

    wasseragamenforum.info/easymedia/image/990/

    wasseragamenforum.info/easymedia/image/989/

    wasseragamenforum.info/easymedia/image/988/

    wasseragamenforum.info/easymedia/image/987/

    Und ja... irgendwann ist das nimmer schon anzusehen, da es ja auch am Tage brennen muss und das Spektrum der LEDs kennt keiner wirklich. Und wie ich mal verlinkt habe, sehen Reptilien total anders als wir (hier nochmal alle links zum Sehvermögen bei Reptilien:

    vis:vis [Licht im Terrarium] )

    Ich setze weiterhin auf Bright Sun Jungle, sie liegt in einer Farbtemperatur von 4000kelvin (andere Hersteller liegen meist bei 6000k) 4000Kelvin ist ein sehr warmer Farbton, mit Gelb und Rot Anteilen.. welches das Pflanzen Wachstum fördert. Schaut man mal auf die alt bewerte T8 - Leuchtstoffröhren Technik... das leuchten die Röhren nicht Blau oder Rot.. sondern Gelblich..

    Andreas hat es hier ja gut beschrieben...

    Zitat von Andreas Weiden

    Trotzdem wäre das gesamte Spektrum vorhanden, warum also sollte die Pflanze nur rot und blau brauchen?

    Viel wichtiger ist das Substrat, richtige Zusammensetzung und PH-Wert, ist da viel wichtiger... der PH-Wert muss stimmen, sonst können due Pflanzen Nährstoffe kaum aufnehmen.

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  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 13:51
    • #147

    Heiko, dr. Weiden.... ne ich hab nur ne dumme Angewohnheit, ich glaub nicht was mir Verkäufer erzählen die meist thematisch nur aus Prospekten zitieren sondern hinterfrage das „warum und wieso“. Wer kennt die schwarzen Linien im Spektrum?

    Hier mal das was ich meine.

    Joseph von Fraunhofer: Geheimnisvolle Linien im Sonnenlicht | BR Wissen

    Es wurde als schwarze Linien bezeichnet da es spektral eben aufgrund der vorhandenen Metalle hier kein Licht darstellt. Seht euch mal nur diesen Artikel an und denkt drüber nach. Das Salz in der Suppe, das Natrium in der Kugel da oben, oder eben das Natrium im Plasmabrenner? Der Effekt ist der gleiche. Natriumdampflampe könnte man auch dazu sagen.

    Sowas sind meine Gedankenansätze. Klar könnte man jetzt sagen das sich da andere auch Gedanken machen, haben sie ja auch sonst gäbe es die „Technik“ ja nicht, ich denke nur dazu das es stimmt, das Licht auch mittels Prismen so erforscht wurde damit wir das sehen können, wir, wir sind aber nicht fähig im unteren Spektrum zu sehen. Reptilien schon. Das wiederum, hier fehlt es im Verhältnis gewaltig an Forschung. Ich will es ja auch nicht erforschen ich will es „naturnah“ gestalten. *ironie* Da ich für einen Fusionsreaktor im Keller keinen Platz habe brauch ich was anderes.....

    LEDs sind hier super um bestimmte Bereiche zu verstärken die unsere Technik nicht hergibt oder seitens Brüssel restriktiert wird (Thema UV Anteil).

    Betrachten wir des ganze doch mal etwas größer, nimm das Sonnensystem, nimm unsere Kugel und schau dir die Positionen zueinander an. Da wo es fast keinen bis keinen Winter gibt der ist wo? Am Äquator. Was liegt in der „Gegend“ noch? Die Heimat unserer Dinos.

    Jetzt nimm unsere Kugel und zeichne mal die Atmosphäre ein. Ein Hauch von nichts was da rum geht, dennoch liiert sie außen herum.

    Position zur Sonne ist jetzt wieder wichtig.

    Erdatmosphäre – Wikipedia

    12 km Troposphäre, und bei runden 80km ist Feierabend.

    Leuchtet die astrologische Glühbirne da oben nun gerade mit rechnerischen 0 grad auf unsere Kugel hast die Intensität mit der die Erde getroffen wird. Nun schaut mal wo wir auf der Kugel sitzen. Wie war das? Geometrie 5. klasse? Winkelberechnung usw... das gepaart mit dem was die Atmosphäre wegbügelt ergibt gaaanz grob den Faktor 10. Uuungefähr. Sizilien 9 Fächer Durchschnittswert, Gardasee nur rund das 6 fache wie bei uns.

    Daraus schätze ich ganz grob den Wert 8 wenn nicht gar 10 heraus was die Intensität angeht.

    So komm ich grob auf den Faktor wieviel mehr power das „Licht“ hier haben muss um annähernd die natürlichen Bedingungen zu simulieren.

    „Power“ deswegen weil das in Lux lumen Watt oder sonstwas umzurechnen nur theoretisch zwar möglich ist, aber in Verbindung mit den Gasen und Wasser usw was ja auch in der Atmosphäre ist, das, das wäre mehr wie ein Dr. Arbeit mit 1000 Variablen.

    Ich gehe für mich den Weg, das wirksame Spektrum etwas nach links zu schieben und mal 8-10 zu rechnen.

    Das astrologischen Glühobst da oben macht eh mal weniger und mal mehr Power.

    Also kopieren wir mal und wo sind wir da? In der Hqi und Hql Technik.

    Das gemeinsame Süppchen aus verschiedenen Quellen soll das natürliche Habitat entstehen lassen. Unten rum was dazu durch die LEDs die irgendwo am blauen Kratzen, und ganz oben am rotem. Eigentlich würde der bläuliche bis zum uv hin reichen, aber rein diese leuchten scheint es nicht zu geben, preißsache der led‘s... wie gestern schon geschrieben..

    das ganze in die Praxis umzusetzen wäre so einfach wenn es nur dieses Quarzglas irgendwo gäbe. Bezahlbar. Nur leider ist das nur Kursen zu bekommen das einem Schwindelig wird. Kreisrund, 80 oder 100mm Durchmesser kostete Ich glaube 120€. Irgendsowas war es damals als ich anfragte, irre teuer auf jeden Fall. Ich komme aus der Glasbranche und wüsste keine „Quelle“. Außer eben das opti white, das wenigstens etwas mehr durchlässt.

    Praktisches Beispiel wegen filterwirkung vom Glas:

    Wer von euch hat hinter dem Wohnzimmer Fenster schonmal in 10 Minuten einen Sonnenbrand bekommen? Im Garten aber schon....

    Christian du bist ja auch mit den bright sun genau am richtigem Pfad, ich meinte ja auch nicht das die falsch sind, im Gegenteil, aber die pseudo led leuchten als alleiniges sind grottenfalsch.

    Interessant wäre halt welches „Glühobst“ sich denn in der Verpackung befindet. Das ist mit Sicherheit irgendwas, was eigentlich anders auch existiert, nur, was?

  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 14:40
    • #148

    Licht ist Teil 1

    Der Boden Christian ist Teil 2

    Das Wasser wiederrum vereinigt die beiden und ist gleichzeitig noch Teil 3.

    Da ich eh vor rumwackeln nix tun kann texte ich euch zu dem Punkt auch mal meine Meinung- sorry 🤷‍♂️

    Was ist denn wichtig am Boden?

    Das was in Tüten drin ist und drauf steht ist eins davon, aber...

    Luftig muss er sein. Belebt muss er sein, feucht muss er sein.

    Häufig wird von der ungedüngten Blumenerde gesprochen.

    *Luft hohle*

    Boden ist der primäre Überträger oder Speicher von 100derten von Stoffen. Nicht nur eine Hand voll BASF die nach nem halbem Jahr verbraucht ist, sondern es sind Unmengen an Elementen und Lösungen die da sind. Das kann basf nicht, das kann nur der große Chemiekonzern Namens Natur. Da gehören diverse Lebensformen dazu, tierisch sowie auch pflanzlich. Ich hab im Wald noch kein Kaninchen gesehen das einen Baum frisst, Pilze jedoch schon. Rechnet man die Biomasse der „Lebensformen“ mal zusammen ist der Pilz die mit Abstand größte auf unserer Kugel.

    Nehm ich jetzt Erde aus der Tüte hab ich Pilze, irgendwelche wohl anaerobe Schimmelpilze. Ob sichtbar oder nicht, drin sind diese mit Sicherheit.

    Nehm ich biologisch aktive „Erde“ vom Kompost habe Ich auch Pilze. Allerdings wohl mehr Aerobe. Dafür ist hier der Nährstoff Gehalt so hoch das alles andere was das nicht mag, kaputt geht. Man spricht ja auch im Volksmund vom „ zu scharf“.

    Nährstoffe ja, aber in maasen, dazu braucht es Luft. Luft damit klein und Kleinstlebewesen darin existieren können. Was nehmen wir denn so?

    Diverse Asseln, oder auch gern die Springschwänze. Asseln oberflächlich, Springschwänze im luftigem Bereich. Das ist aber wohl nur ein 0,0x prozentualer Anteil vom realem Leben im Boden.

    Lüftung muss rein, das ist schonmal das a und o. Technisch bestimmt lösbar, biologisch aber (wiedermal) deutlich einfacher. Das biologische tiefbauunternehmen namens „Regenwurm“. Dazu helfen die Agamen auch noch mit. Sind sie mal auf den Geschmack gekommen graben die Agamen die Regenwürmer aus. Zumindest n paar. Guten Appetit....

    so wird der Boden durchlüftet und ermöglicht es zum Beispiel den Springschwänzen viel tiefer vor zu dringen ohne zu ersticken. Selbst gewisse Pilze brauchen Luft am Myzel.

    Mein Ansatz ist nun eine Hand voll Kompost mit unter zu mischen, nicht wegen der Nährstoffe sondern wegen dem Leben darin. Die Summe des ganzen macht es. Sauerstoff reiche Zonen (Boden) genauso wie anaerobe Bereiche wie im Dschungel die Lehmschicht. Bakterien, Pilze, Lebewesen und Wasser. Nur zusammen kann es funktionieren. Alternativ bliebe der regelmäßige Austausch vom Boden und das künstliche überdüngen. Gemacht wird das, Siehe Blumenkasten oder Blumenbeete usw. Erde ist da meist nur 1 Jahr drin. Ist halt wie im echten Dschungel, da gehen auch die einheimischen her und tauschen den Boden jährlich aus. ....

    wer versucht die Natur mit Chemie zu kopieren muss scheitern, die Abläufe sind viel zu komplex und größtenteils noch völlig unbekannt.

    Schaut zurück ins Mittelalter, da gab es kein monsanto, da gab es die 3 Felder Wirtschaft oder teils mehr.

    Ich schweife ab...

    richtig ist Christian das der pH Wert stimmen muss, um leben zu erhalten und um chemische Vorgänge zu ermöglichen.

    Stimmt dieser spalten sich manche Stoffe auf oder verbinden sich. Beispiel ist euer Wohnhaus, würde der pH Wert nicht passen würde euer Stahl aus dem Beton rausrosten und es würde alles zusammenfallen. Im Beton hast PH 13 oder gar 14. da ist nix mehr mit oxidieren vom Stahl wenn keine Luft ran kommt.

    Was hat denn nun der Boden den wir brauchen?

    Das kommt darauf an wo. In den tiefen anaeroben Bereichen sind wir bei 2 bis 3, etwas höher im aerobem Bereich dann 3 bis 4. oberflächlich dann bei rund 4,5 bis 5,5.

  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 15:35
    • #149

    Beispiel, warum vergraben Agamen ihre Eier, warum wird ein Platz gesucht? Feuchte und Temperatur ist das eine, das andere könnte vielleicht sein das der leicht sauere Boden die Schale beeinflusst? Kalk reagiert. 🤷‍♂️ wer weiß, hab noch keine Literatur drüber gefunden aber der Boden verhindert wohl auch Bakterien Befall, diese sind eher im neutralem und basischem unterwegs. Zumindest überwiegend soweit bekannt.

    Seht es euch doch mal an, schaut ein Aquarium an, den Bodenaufbau seht ihr doch perfekt durch die Glasscheibe. Was ist dort meistens der Fall? Der Kies oder noch feiner wie Sand wird bräunlich bis schwarz. Warum? Kein Sauerstoff aber Licht, das fördert zyano Bakterien oder wie immer man die schreibt. Dann pumpt mal das Wasser ab und steckt die Nase rein. Dann stinkt es, und das ist? Methanol, Ethanol, und co. Nimmt das überhand zerstört es die „guten“ Bakterien und das Becken kippt, es wird zur Kloake in dem kein Wunsch leben mehr existieren kann. Nix anderes passiert im Boden, nur da seht ihr es nicht.

    Ne gewisse Menge muss aber da sein, da auch hier andere chemische Prozesse stattfinden. Wie bei allem, auf die Dosis kommt es an.

    Luftiger Boden reguliert sich ein, wenn die richtige Arbeitskollone da ist. Dazu gehören Pilze, da gehören die Lebewesen dazu, genauso wie das Wasser.

    Beregnung mit destillierten, Nunja, Kalk ist raus, ist ja im Regenwasser auch nicht. Regenwasser liegt irgendwo bei 5, in unserer Atmosphäre eher höher bedingt durch die Verschmutzung. Destilliertes bei 6,5. eine Mischung aus regen und destilliertem wäre vielleicht auch nicht verkehrt 🤷‍♂️. Leitungswasser hingegen ist bei 6,5 /7,x je nachdem wie „hart“ es ist. Aber der Kalk darin, der ruiniert die Chemie.

    Bei mir jetzt in der Aquaphonik ist das Wasser aus dem Becken ( Ziel 6,x) das Optimum. Nachteil ist jedoch das ich zur Beregnung filtrieren müsste auf 10/15 micron um die Düsen nicht zu zusetzten.

    Was benötigen die Pflanzen von oben? Wasser und Gase, mit Ausnahmen natürlich, es gibt auch Pflanzen die anderes verwerten. Siege die Reihe der anubien, der Orchideen oder gar fleischfressende. Meistens jedoch Wasser und Gase. Ich muss also hier splitten, den Boden Beregnen und die oberen Pflanzenteile separat. Oben destilliertes / Regenwasser, unten direktes Beckenwasser durch deutlich gröbere Düsen.

    So bekomm ich die Nährstoffe aus dem Wasser, in den Boden, und das Wasser/Licht/Gase an die oberen Pflanzenteile.

    Ja auch Licht spielt hier wieder ne Rolle. Giest man oder berechnet man mit Kaltwasser, was passiert? Die Tomaten gehen kaputt. Die sind sehr empfindlich was das angeht und der Grund zeigt sich unterm Mikroskop. Der kalt lagert sich ab, schirmt die Pflanze also ab vom Licht, zum anderen wirkt es wie ein Brennglas, und verbrennt durch das Licht einzelne Pflanzenteile. Bei destilliertem passiert das nicht oder weniger, wenn es chemisch reines ist. Vorsicht, viel Wasser wird als „entsalztes“ verkauft. Das ist nicht das gleiche!

    Kalk ist auch im Wasser des Aquariums, gelöst mit anderen Mineralstoffen. Das ganze nennt sich dann auch der KH Wert des Wassers dieser lässt sich messen und auch beeinflussen.

    Denkt mal an die Bauern auf dem Feld, es wirkt Kalk verteilt, diverse künstliche Chemie sowie auch Stickstoff und Salze. Warum? Weil das im Boden fehlt oder verbraucht wurde und wieder dazu gegeben werden muss. Ist wie im Mittelalter, auch da hat BASF wohl die Finger im Spiel gehabt, aber die damaligen Traktoren waren nicht so schnell. Da musste n Feld auch mal n Jahr lang nix tun bis es wieder Stickstoff aufnahm aus der Luft ..... 3 Felder Wirtschaft.... der Boden war locker, nicht so verdichtet, hatte leben drin, heutzutage findest doch keinen Regenwurm mehr auf nem Feld. Zerquetscht, vergiftet, verätzt oder ausgelaugt.

    Es muss alles Zusammenspielen, nur dann funktioniert es. Das kann kein Chemiekonzerns leisten was die Natur kann, vielleicht mal in 3 Milliarden Jahren aber bis dahin hat sich der Mensch eh selbst ausgerottet.

    Schaut euch die Natur mal an, es ist eine symbiose aus den verschieden Gattungen von Pilzen, Tieren und Pflanzen. Der Mensch ist n Fremdkörper geworden. Wollen wir nun die Natur nachbilden kann dies nur durch natürliche Einflüsse geschehen. Kreislaufwirtschaft ist das Stichwort. Dazu gehört auch das abgestorbene Pflanzen nicht rausgeräumt werden, die u.a. Regenwürmer verputzen die Blätter, das andere und die Reste übernehmen die Pilze und Bakterien. Im Gegenteil sogar, wenn ich jetzt mein Konzept ansehe muss ich Biomasse zugeben. Ich muss den Boden und dessen Lebewesen füttern denn wenn ich beispielsweise eine Tomate entnehme, entnehme ich ja auch 100derte von anderen Bestandteilen neben dem Kohlenstoff (fest im Boden durch Kohlenstaub und co2 als Gas). Würde ich den Würmern nen Burger servieren würden sich Pilze freuen, aber enthält zuviel Salze, also nicht den Burger, sondern die pflanzlichen Bestandteile wie die Abschnitte von Tomaten und manchen Salaten müssen in den Kreislauf wieder zurück. Genauso wie ne Handvoll Laub. Regenwürmer mögen lieber Laub als Burger 🤷‍♂️.

  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 16:32
    • #150

    Das ganze hat Einfluss auf den Säuregehalt, dem PH Wert. Das extern zu regeln ist nahezu unmöglich, also lasst es die Natur machen. Wenn dann jemand sagt „Putz mal dein Terrarium“ sollte als Antwort kommen: „wieso sollte ich“. DAS wäre der richtige Weg.

    Dünge ich nun dazu? Ja mache ich, nicht nur durch Biomasse sondern auch extern. Ich dünge aber seltenst Bus gar nicht den Boden direkt, sondern ich dünge das Aquarium, denn die Lösung/Umsetzung/Umbau die startet mit und im Wasser. Hier habe (bzw werde ich) einen Dünger einsetzten bei dem ich weis das nichts drin ist was schädlich ist. Wurde seitens vom Labor bestätigt. Wenn’s soweit ist gibts die Infos was und vom wem. Ich will das erst in Betrieb haben bevor ich es rausgebe WAS.

    Ein weitere Denkansatz zur bodendüngung wären die Agamen, die Ausscheidungen ist eh klar, aber ich meine jetzt wieder die Biologie. Was ist eigentlich mit den Gelegen? Wer entfernt die Eierschalen oder gar die Eier die nicht befruchtet waren oder kaputt gehen? Und - warum eigentlich?

    Die kleinlebewesen wie Springschwänze die saugt dich auch keiner raus oder? Warum dann die Gelege die nix wurden?

    Wie gesagt da kann man Doktor arbeiten drüber schreiben und das wurde auch bereits gemacht.

    Mit einigen dieser stehe ich Kontakt, und es werden derzeit auch Bücher verfasst, das was ich jetzt in den letzten Tagen hier gepostet habe, das kratzt an der Oberfläche, aber vielleicht bringt es den ein oder anderen mal zum nachdenken was da eigentlich vor sich geht, und auch was manche ihren Tieren antun.

    Das ganze System was ich in den letzten Tagen beschrieben habe ist eine Kopie der Natur sofern es überhaupt möglich ist, da die Natur, Natur sein lassen wo sie deutlich besser ist als BASF und co. Gepaart mit vergessenen wissen das soweit bisher bekannt schon mindestens 4500 Jahre alt ist.

    Betreibe ich dann eine Aquaphonik und andere ein Terrarium? Nein, diese Systeme sind ähnlich bis nahezu gleich. Mal etwas mehr mal etwas weniger aber im Prinzip ist es alles das gleiche.

    Setzt man jedoch auf nur led‘s und nur auf Chemie, was soll dabei dann rauskommen?

    Geht mal einige Tausend Wörter in diesem Tread zurück, auf den Entwurf und Bau des Gerüstes. Schaut euch da mal an wie die Ebene -2 gebaut wurde und das Thema Abwasser. Ja, damals war es nicht so gedacht, jetzt jedoch habe ich dann enorme Vorteile davon, sei es die chemische Beständigkeit, sowie auch das Thema Temperatur. Beim nächsten Urlaub im Dschungel grabt mal ein Loch, hat der Boden da unten in 30cm tiefe auch 30grad und mehr?

    Ich absorbiere durch die Masse Energie in Form von Wärme. Kühlere Umgebungen ermöglichen anderen Bakterien und co erst das Leben. War keine Absicht, aber ist nunmal so 🤷‍♂️.

    Der pH Wert muss passen ja, aber das muss sich einregeln und sich „entwickeln“. Nur dann können auch die Prozesse stattfinden wie vor x Milliarden Jahren mal jemand geplant hat. Da spielt das Licht die gleiche Rolle wie das Wasser und die Gase in der Basis, gepaart von niedrigem Leben bis hin zur Tomate mit Geschmack. Ein Kreislauf, ansonsten sähe unsere Kugel wohl so aus wie die Kugel wo ferngesteuerte Autos spazieren fahren und Ben rötlichen Touch hat. Wer das mit den Tomaten nicht glaubt soll mir eine Tomate zeigen die aus Spanien oder Holland kommt und auch nach Tomate schmeckt. Woher kommt dieser Geschmack einer natürlichen denn? Bestimmt nicht von den 4 / 5 chemischen Zusätzen die dem Wasser zugesetzt werden und unter Plastik gezogen wird.

    Dies wiederum ist auch eine wissenschaftlich ungeklärte Frage warum Tomate nach Tomate schmeckt...

    weg von dem Großindustriellem Profit Gedanken, hin zur Natur. Wollen WIR nicht genau diese Natur darstellen? Warum tun es dann die meisten nicht obwohl sie es wollen? Weil es nunmal hier ein Wässerchen gibt das alles verspricht, nix davon aber hält, oder eben genau das was auf der Verpackung steht. Niemand aber geht her und sieht sich die Zusammenhänge an.

    Beispiel: würdet ihr verdünnte Batteriesäure in ein Aquarium schütten wenn der pH Wert nicht passt? Nicht oder? Warum nimmt man dann dieses pH minus in den gelben plastikflaschen? Dieses Zeug ist echt gut, aber zum entfernen von kalkflecken am Aquarium Glas. Es ist nunmal ne Säure, und Säure reagiert mit Kalk 🤷‍♂️.

    Essigsäure geht auch, ist ne anaeroben bakterienart die als Abfall Säure produziert. Geht zum Fenster putzen oder auch fürn Salat, hier hilft Essig gegen Nitrate... das, was den Salat bitter macht. Alles Chemie, teils Biologie. Aber nimm doch jetzt mal ne Essenz von Essig. Verdünne die mit chemisch reinem Wasser. Pack das ganze in ne plastikflasche. Das stellst dann in den Zoohandel und verkaufst 500ml davon für 20€ als biologischen kalkflecken reiniger. Wetten es findet reisenden Absatz?

    Geht mal mit einem offenen Auge und den Gedanken durchs nächste Zoogeschäft, und schimpft mich wenn ich nicht recht habe.

    Es geht alles auch ohne. Ich als Bayer, als Oberpfälzer weis wie gesund ein Zoigl ist ( regionale Bierspezialität), ich weis aber auch das ich nach 20 kaputt bin und nicht noch gesünder. Ist wie immer - auf die Dosis kommt es an.

    Ich könnte hier noch viel weiterschreiben, aber bitte abwarten Jungs und Mädels. Ich nutze viel wissen was topaktuell ist, teils neuer als bisher veröffentlicht, teils wohl auch noch nicht bewiesen, und auch mit Sicherheit einiges das falsch ist. Es ist noch nicht soweit das ich alles ausplaudern darf und will. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, alles kommt nach und nach...

    vielleicht lässt sich auch so nachvollziehen weshalb das hier alles ne Ewigkeit dauert, zumindest wenn man andere Wege geht als von der Industrie aufgezwungen werden soll.

    Auch wenn ich mit den Beiträgen einiges an „Kooperation“ versaut habe was bisher „...vorgeschlagen...“ wurde, aber ich bin nicht käuflich. Das schrieb ich in einigen Mails ja auch so, aber egal, ich geh nen anderen Weg und lasse mich nicht einsperren in ein „Regal“.

    Aber eine Frage lässt sich einfach nicht klären - wie hören Agamen? Ich weiß ich stelle die Frage zum 3tem mal aber irgendwer muss dich hier was wissen 😔.

  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 18:01
    • #151

    Interessant ist vielleicht zum Thema Licht diese Seite hier mal:

    Lichtspektrum - Spektralfarben

  • Christian
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    • 2. April 2021 um 19:47
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    • #152
    Zitat von Andreas Weiden

    Das ganze hat Einfluss auf den Säuregehalt, dem PH Wert. Das extern zu regeln ist nahezu unmöglich, also lasst es die Natur machen. Wenn dann jemand sagt „Putz mal dein Terrarium“ sollte als Antwort kommen: „wieso sollte ich“. DAS wäre der richtige Weg.

    Dünge ich nun dazu? Ja mache ich, nicht nur durch Biomasse sondern auch extern. Ich dünge aber seltenst Bus gar nicht den Boden direkt, sondern ich dünge das Aquarium, denn die Lösung/Umsetzung/Umbau die startet mit und im Wasser. Hier habe (bzw werde ich) einen Dünger einsetzten bei dem ich weis das nichts drin ist was schädlich ist. Wurde seitens vom Labor bestätigt. Wenn’s soweit ist gibts die Infos was und vom wem. Ich will das erst in Betrieb haben bevor ich es rausgebe WAS.

    Ein weitere Denkansatz zur bodendüngung wären die Agamen, die Ausscheidungen ist eh klar, aber ich meine jetzt wieder die Biologie. Was ist eigentlich mit den Gelegen? Wer entfernt die Eierschalen oder gar die Eier die nicht befruchtet waren oder kaputt gehen? Und - warum eigentlich?

    Die kleinlebewesen wie Springschwänze die saugt dich auch keiner raus oder? Warum dann die Gelege die nix wurden?

    Wie gesagt da kann man Doktor arbeiten drüber schreiben und das wurde auch bereits gemacht.

    Mit einigen dieser stehe ich Kontakt, und es werden derzeit auch Bücher verfasst, das was ich jetzt in den letzten Tagen hier gepostet habe, das kratzt an der Oberfläche, aber vielleicht bringt es den ein oder anderen mal zum nachdenken was da eigentlich vor sich geht, und auch was manche ihren Tieren antun.

    Das ganze System was ich in den letzten Tagen beschrieben habe ist eine Kopie der Natur sofern es überhaupt möglich ist, da die Natur, Natur sein lassen wo sie deutlich besser ist als BASF und co. Gepaart mit vergessenen wissen das soweit bisher bekannt schon mindestens 4500 Jahre alt ist.

    Betreibe ich dann eine Aquaphonik und andere ein Terrarium? Nein, diese Systeme sind ähnlich bis nahezu gleich. Mal etwas mehr mal etwas weniger aber im Prinzip ist es alles das gleiche.

    Setzt man jedoch auf nur led‘s und nur auf Chemie, was soll dabei dann rauskommen?

    Geht mal einige Tausend Wörter in diesem Tread zurück, auf den Entwurf und Bau des Gerüstes. Schaut euch da mal an wie die Ebene -2 gebaut wurde und das Thema Abwasser. Ja, damals war es nicht so gedacht, jetzt jedoch habe ich dann enorme Vorteile davon, sei es die chemische Beständigkeit, sowie auch das Thema Temperatur. Beim nächsten Urlaub im Dschungel grabt mal ein Loch, hat der Boden da unten in 30cm tiefe auch 30grad und mehr?

    Ich absorbiere durch die Masse Energie in Form von Wärme. Kühlere Umgebungen ermöglichen anderen Bakterien und co erst das Leben. War keine Absicht, aber ist nunmal so 🤷‍♂️.

    Der pH Wert muss passen ja, aber das muss sich einregeln und sich „entwickeln“. Nur dann können auch die Prozesse stattfinden wie vor x Milliarden Jahren mal jemand geplant hat. Da spielt das Licht die gleiche Rolle wie das Wasser und die Gase in der Basis, gepaart von niedrigem Leben bis hin zur Tomate mit Geschmack. Ein Kreislauf, ansonsten sähe unsere Kugel wohl so aus wie die Kugel wo ferngesteuerte Autos spazieren fahren und Ben rötlichen Touch hat. Wer das mit den Tomaten nicht glaubt soll mir eine Tomate zeigen die aus Spanien oder Holland kommt und auch nach Tomate schmeckt. Woher kommt dieser Geschmack einer natürlichen denn? Bestimmt nicht von den 4 / 5 chemischen Zusätzen die dem Wasser zugesetzt werden und unter Plastik gezogen wird.

    Dies wiederum ist auch eine wissenschaftlich ungeklärte Frage warum Tomate nach Tomate schmeckt...

    weg von dem Großindustriellem Profit Gedanken, hin zur Natur. Wollen WIR nicht genau diese Natur darstellen? Warum tun es dann die meisten nicht obwohl sie es wollen? Weil es nunmal hier ein Wässerchen gibt das alles verspricht, nix davon aber hält, oder eben genau das was auf der Verpackung steht. Niemand aber geht her und sieht sich die Zusammenhänge an.

    Beispiel: würdet ihr verdünnte Batteriesäure in ein Aquarium schütten wenn der pH Wert nicht passt? Nicht oder? Warum nimmt man dann dieses pH minus in den gelben plastikflaschen? Dieses Zeug ist echt gut, aber zum entfernen von kalkflecken am Aquarium Glas. Es ist nunmal ne Säure, und Säure reagiert mit Kalk 🤷‍♂️.

    Essigsäure geht auch, ist ne anaeroben bakterienart die als Abfall Säure produziert. Geht zum Fenster putzen oder auch fürn Salat, hier hilft Essig gegen Nitrate... das, was den Salat bitter macht. Alles Chemie, teils Biologie. Aber nimm doch jetzt mal ne Essenz von Essig. Verdünne die mit chemisch reinem Wasser. Pack das ganze in ne plastikflasche. Das stellst dann in den Zoohandel und verkaufst 500ml davon für 20€ als biologischen kalkflecken reiniger. Wetten es findet reisenden Absatz?

    Geht mal mit einem offenen Auge und den Gedanken durchs nächste Zoogeschäft, und schimpft mich wenn ich nicht recht habe.

    Es geht alles auch ohne. Ich als Bayer, als Oberpfälzer weis wie gesund ein Zoigl ist ( regionale Bierspezialität), ich weis aber auch das ich nach 20 kaputt bin und nicht noch gesünder. Ist wie immer - auf die Dosis kommt es an.

    Ich könnte hier noch viel weiterschreiben, aber bitte abwarten Jungs und Mädels. Ich nutze viel wissen was topaktuell ist, teils neuer als bisher veröffentlicht, teils wohl auch noch nicht bewiesen, und auch mit Sicherheit einiges das falsch ist. Es ist noch nicht soweit das ich alles ausplaudern darf und will. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, alles kommt nach und nach...

    vielleicht lässt sich auch so nachvollziehen weshalb das hier alles ne Ewigkeit dauert, zumindest wenn man andere Wege geht als von der Industrie aufgezwungen werden soll.

    Auch wenn ich mit den Beiträgen einiges an „Kooperation“ versaut habe was bisher „...vorgeschlagen...“ wurde, aber ich bin nicht käuflich. Das schrieb ich in einigen Mails ja auch so, aber egal, ich geh nen anderen Weg und lasse mich nicht einsperren in ein „Regal“.

    Aber eine Frage lässt sich einfach nicht klären - wie hören Agamen? Ich weiß ich stelle die Frage zum 3tem mal aber irgendwer muss dich hier was wissen 😔.

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    Sehr interessant, ich hab vor 10jahren, normale Blumenerde, Torf und Rasensand genommen... alle 6 Monate kommt aus den Kaffevollautomaten noch nen bissel Kaffeesatz rein und das Laub bleibt meist auch drin. Waldboden hab ich ebenfalls mal ein 10l Eimer darin verteilt, wie Regenwürmer, Asseln und Springschwänze.. also es lebt alles... und die Pflanzen wachsen prächtig. Wasser brauch sie bis zu 100l in 3-4 Wochen.. die sie sich durch Wurzel aus dem Wasserbecken saugen.

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  • Andreas Weiden
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    • 2. April 2021 um 21:59
    • #153

    Christian, Hast den mal deinen pH Wert gemessen? Oberflächlich und etwas tiefer? Wäre interessant.

  • Andreas Weiden
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    • 3. April 2021 um 14:04
    • #154

    Und weiter geht die Ideensammlung...

    Hat es mit Licht zu tun? Ja, Licht, Stahl und Wasser.

    Rechte Seite ist ja die Nische wo der Wasserfall und der Frischwasserzulauf rein kommt. Fallhöhe bisher 1200mm Netto, das ist zuviel. Zuviel aus dem Grund weil der entstehende volumenstrom, mit der Höhe das Becken unten zu sehr in Bewegung bringt. Bewegung mein ich die Wasseroberfläche. Thematisch auf den Gasaustausch bezogen. Es würde wohl soviel Bewegung stattfinden das zuviel CO2 aus dem Becken getrieben wird. Dies könnte ich zwar durch mehr Indikation kompensieren aber das ist nicht Sinn der Sache da sich der Gasverbrauch dann gut und gerne verdoppeln würde.

    Das Problem ist also das die Oberflächenbewegung reduziert bzw. am besten gleich justierbar sein muss.

    Problem 2 sind die Strömungsverhältnisse im Becken. Geh ich mal „nur“ von den 3 primärpumpen aus, ohne Reduzierung durch die Filtermedien, ohne Höhenverluste und bei 100% Leistung bin ich bei 2000+1500+700l - 4200l pro Stunde.

    Bremse ich durch die obigen Kriterien um 50% hab ich noch 2100l pro Stunde, runde 35/40l pro Minute.

    Da ich beidseitig absauge, sollte der Wassereinlauf sich irgendwo in der Mitte befinden.

    Angedacht ist ja bisher als Einkauf 1 der Bachlauf mit rund 20l pro Minute, als Einlauf 2 der Wasserfall mit 15l pro Minute. Uuungefähr halt.

    Das in die Mitte reinzubekommen ist kein Bachlauf sondern ein reisender Gebirgsbach. Too much...

    Gedanke jetzt:

    Den Wasserfall in der Fallhöhe grob halbieren, die Volumina in eine Art Staubecken einleiten mit 3 „Abläufen“. Ablauf 1 - einer der durch seine einbauhöhe die maximale Füllhöhe des Beckens vorgibt. Eine Art „Überlauf“ sozusagen. Wenige mm tiefer eine runde abbruchkante die einen 2ten versetzten Wasserfall ergibt, und der dritte soll in einen Kanal laufen. Das Niveau dessen unterhalb des Wasserfall Niveaus.

    Was passiert? Der Wasserfall 1 oben gibt 15l pro Minute. Dies fällt in das Becken und nimmt hier die fallenergie raus. Das sich ansammelnde Wasser läuft zu einen ( einstellbaren) Ablauf in einen kanal. Mehr dazu später. Das was sich zurückstaut läuft über die Wasserfallkante weiter Richtung Becken, prallt jedoch auf ein Steinbett. Von dort aus läuft es relativ ruhig ins Becken ein.

    Diese beiden Wasserfälle lösen sich auch leicht beleuchten, bzw. hinterläuchten mit blau/weisen led‘s.

    Steigt das Wasserniveau im zwischenbecken noch weiter an, würde sich ja der Winkel des Wasserfalles 2 verändern. Dies möcht ich verhindern durch den Ablauf 3. ein relativ senkrechter Überlauf in dem das überschüssige Wasser gerade nach unten in das untere steinbett plätschert.

    Das war rechts, nun zur linken Seite, hier kommt eh noch ein Pufferspeicher fürs bewässerungssystem Rein, der dortige Überlauf soll in den Bach. Muss aber nicht. Hier könnte ich diesen volumenstrom nach einem kleinerem Wasserfall wieder in einen Kanal leiten. Dieser läuft mit Gefälle nach rechts. Der von den rechten Wasserfällen mit dem gleichem Gefälle nach links.

    Bis hier her ist es ja schon komplex,...

    Sie treffen sich mittig. Die Höhe dieser Rinne (bzw Kanals) dürfte bei ca 50cm liegen (+ - 10cm).

    Sie hätte also ungefähr die Höhe wie der untere Beleuchtungskasten fürs Aquarium werden soll.

    Hier könnte ich das Wasser zur Aussenkühlung des Lichtkasten Ästhetik einsetzten, die Innenkühlung (Brenner) erfolgt ja durch den Luftvolumenstrom. Das Wasser würde Temperatur aufnehmen, und durch die Bewegung Sauerstoff.

    Nun gilt es das ganze ins Becken einzuleiten. Mittig, ohne große Bewegung, hier wird es wohl auf einen Einlauftrichter hinauslaufen der durch die betonierte ebene 0 hindurchgeht. Im Becken muss dann was sein was sich einstellen lässt um die Oberflächenbewegung zu justieren. Muss noch ausgeknobelt werden was und wie genau.

    Teil 1.... Teil 2 dieses Gedankenspieles ist es einem der beiden ablaufkanäle höher anzusetzen, so hoch das in einer Höhe von 60/70cm über ebene 0 der erste Kanal einströmt.

    Sich über die ganze Länge vortsetzt bis zu einer 180 grad Kehre und wieder zurück. Je nach Höhenlage kommt dort irgendwo der 2te Volumenstrom dazu. Hier würde ich aber ein nach oben offenes Profil verwenden, einen Aufbau drauf setzten aus Schutz und Trainage Schicht, darüber Pflanzen. Das wäre dann zum einem eine Art Terassengestaltung zur Pflanzenzucht im Stiel der Inka‘s und co, zum anderen die von den Agamen so geliebte 45grad Neigung. Unsere Dinos „Parken“ am meisten in der Neigung.

    Deswegen spielt es jetzt bereits eine große Rolle den Licht brauchen sie auch.

    In diese Stufenkonstrultion könnte ich von unten eine 1,2m Leuchtstoffröhre / led Röhre einbauen um die ebene 0 damit zu beleuchten. Natürlich mit Pflanzenlicht usw, das halt die Ebene 0 sich begrünt. Das zuviel Pflanzen, das trampeln die Agamen schon nieder oder graben es aus, aber so könnte ich maximale Lauffläche bei maximalen Klettermöglichkeiten und maximaler Pflanzenzucht realisieren. Im rückversichert des Beckens, der Pflanzenebene -2 könnte ich die Ebene -1 auch stufenförmig gestalten, nur deutlich steiler und vielleicht auch gleich so bewässert.

    Durch die Kanäle soll Wasser durch können, darauf ein schutzflies gegen eurzrlwachstum

    Und die trainageschicht soll Wasser an definierten Stellen nach oben ziehen. Kommt Von oben zuviel Wasser (Beregnung) läuft es durch die Kanäle ab, die Grundfeuchte zieht es durch kapilarwirkung in den Boden hinein. Das aber nur tagsüber. Nachts ist der rechte Wasserfall

    aus, da läuft nur die linke Seite. Dadurch können Wurzeln/Erde abtrocknen. Die Wurzeln bekommen also wieder Luft.

    Optisch wäre das ein Wasserfall, physikalisch aber 2.

    es würde eine weitere Badewanne für die Agamen entstehen bei der ein kippen des Wassers ausgeschlossen ist.

    Hmmm

    Idee 🤷‍♂️

  • Andreas Weiden
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    • 3. April 2021 um 14:44
    • #155

    Wenn ich das ganze aus 3 oder 4mm Dünnblech Schweise, ( ...alles unter 2mm ist Folie...) stabilisiert es das ganze Gerüst noch von innen heraus. Ne Art Kreuz/-Diagonalverstrebung würde sich also ergeben. Mit Wasserfreunden Durchbrüche Winkel und einigen „Staublechen“ die sich selbst reinigen. Dadurch ist mir das Rohgewicht -relativ- egal. Hier hätte ich dann die Möglichkeit das ich bevor Ebene 0 gegossen wird, das obige Konstrukt von unten mit Fliesenkleber zu gestalten. Vielleicht auch Mehrschichtig bis hin zu einer hypertufa Schicht „über Kopf“. Dadurch das darunter ja Licht rein kommt (und teile der Beregnung) entstände ein sehr feuchtes und warmes Klima. Eine Art „Höhlendecke die bemoost werden kann), die aber wie so vieles nicht sofort zu sehen ist. Ziel ist ja bei allem es so zu konstruieren das vieles erst auf den 2ten oder gar 3ten Blick zu sehen ist. Dazu zählt auch sowas wie n versteckte Figuren, Steinkonstrukte, oder sowas wie verkappte Edelsteine und Kristalle... mal sehen.

    Ebenso bietet mir diese Innenkonstruktion die Möglichkeit dort Stromkabel und Leitungen zu verstecken. Nebeneffekt ist die „kühle, Windstille Ecke“, falls es im restlichem Terra zu warm oder zu windig wird.

    Das ganze soll etwas eine gebogene Konstruktion werden, da ja hier anschließend das große Fenster ist.

    Ist mal wieder einiges zu schweißen, aber von der Grundidee her wohl nicht verkehrt zumal sich Abbruchkanten auch schön mit Hängepflanzen kaschieren lassen und Außenseitig (fensterseitig) auch diverse Hölzer intergrieren lassen um den Klettergarten zu erweitern.

    Grob gesamt gesehen ständen also über dem Becken 2 mehr oder weniger Ebenen, die minimal in den hinteren Teil hineinragen, hinten jedoch weit über 2m frei Höhe bieten. Mehr geht schon nicht mehr auf der gesamten Grundfläche um Lauf und Kletterflächen zu erstellen.

    Interessant wäre hierbei die Gegenrechnung wieviel Grund Fläche eigentlich nötig wäre, wenn es sich um einen rechteckigen Korpus handeln würde. Ich denke dies ist jedoch nahezu unmöglich. Auf jeden Fall ist es artgerecht. Den der klassische unnatürliche 90grad Winkel ist eigentlich nirgends vorhanden, und diverse Klimazonen sind ebenso vorhanden wie auch verschiedene Licht und Wärmezonen.

    Gibts da von euch irgendwo ein Veto?

  • HEIKO
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    • 3. April 2021 um 15:39
    • #156

    Hallo Andreas,

    Du hast gerade Alexander v. HUMBOLDT aus der Buchreihe "Der Kosmos" zitiert, richtig?

    Großartigkeit. Humboldt hat dafür zig Bücher gebraucht. Nein, Spaß beiseite. Man kann auch sagen "raus in die Sonne". geht in unseren Breitengraden nicht. Sagte ich in einem früheren Beitrag. Also du siehst, wir liegen genicht mal so weit auseinander. Ich habe dich ja lin deiner ersten Anfrage zu diesem Thema dazu aufgefordert uns an deinem Bauvorhaben teilhaben zu lassen . Dass das so informativ wird, damit habe ich nicht gerechnet. Vielen Dank. Jetzt habe ich das "KL" (Künstliches Licht) nicht KI. umsetzbar verstanden.

    Und von Verkäufern lasse mich schon seit Jahrzehnten schon nicht mehr beraten, dafür habe ich dieses Forum in dem ich mich wie mit dir oder Christian, und die vielen anderen austauschen kann. Oder ich zur DGHT Stadtgruppe Hamburg sowie viele Bekannte aus der Terraristik.

    Also, Andreas, gerne weiter so.

    Gruß Heiko

  • Andreas Weiden
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    • 3. April 2021 um 22:31
    • #157

    Danke Heiko für den Vergleich, aber nein ich hab nur zuviel Zeit zum nachdenken und Physik bleibt Physik, da kann kein Unternehmen was dran ändern.

    Mir tut das auch gut es niederzuschreiben, denn soviel auf einmal bekomme ich nicht mehr auf den Sender. Durch das tippen helfe ich mir auch selbst, warum dann auch nicht anderen. Ich lag schon in vielem hier total Falsch, teils sind es Beiträge wo ich am nächstem Tag denke „Hätte ich doch die Klappe gehalten“, aber zu sowas gehören auch Fehler. Davon mache ich genug. Vielleicht hilft es aber Jemand anders der vor ähnlichem steht diese Fehler nicht zu wiederholen 🤷‍♂️.

    Das ist doch auch der tiefere Sinn so einer Community. Finde ich zumindest.

    Schau her, das was hier steht, ist ja auch nur ein Teil des ganzen. Synchron dazu beschäftige ich mich auch mit Pflanzen. Also essbaren, angeschnitten hab ich des hier schon ein paar mal, aber ausgearbeitet noch nicht. Wusstest du das der CO2 Anteil der Luft maximal bei 0,5% liegen darf? Darüber geht die Photosynthese zurück anstatt das sie mehr wird. Da gibts noch 100 Themen und dieser Beitrag hier ist noch lange nicht „durch“.

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber irgendwann wird’s. Ich würde ja auch gerne mehr Grafiken hier rein bringen, nur wenn ich Teiche sieht das aus wie 🤢 und mit Photoshop und co da hilft es nix wenn man die Programme hat, man müsste es auch bedienen können 🤷‍♂️.

  • HEIKO
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    • 4. April 2021 um 17:27
    • #158

    Moin Andreas,

    Du bist halt empirisch unterwegs, da gehören auch Sackgasse dazu. Aber dann immer wieder den richtigen Weg finden. Ich glaube das du auf Weg bist. Ich plane übrigens Australische Wasseragamen (Intellagama lisueurii ). Ich habe in der Vergangenheit über 7- 8 Jahre cocincinus gehalten. Die Aussies kann bei uns im Gewäshshaus, ganzjährig. Habe schon einige gesprochen die das erfolgreich praktizieren. Will aber zur Sicherheit zu Anfang die Tiere im Haus halten. Wenn das gut klappt ,wird das Tarra für Varanus prasinus frei (ein weiterer Traum) und die Aussies bleiben ganzjährig draußen. Habe aber gerade vor ein paar Tagen mein ursprünglichen Plan über den Haufen geschmissen. Das Becken wird größer. Ich hatte eigentlich noch zwei grosse Becken für Varanus glauerti und acanthurus geplant. Aber das gibt das Zimmer nicht her. Ich habe auch noch meine Reptilienbibliothek in dem Zimmer. Ist ein ehemaliges Kinderzimmer. Ich plane für die Rente. Ich meine Gewächshaus mit angeschlossener Voliere. Mein Plan, aber es kommt immer vieles ganz anders.

    So, nun genug geschnackt. Bleib auf deinen Weg.

    Gruß Heiko

  • Andreas Weiden
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    • 4. April 2021 um 18:47
    • #159

    Da hast ja noch ordentlich was vor dir, aber das Thema „Vögel“ das hatte ich ja auch, aber wie man liest ist das zum scheitern verurteilt da die Vögel gefressen oder zerbissen werden. Hier ist der Lebens und Fluchtraum wohl leider zu klein.

    wäre aber toll wenn du dir auch die Mühe machst deine Geschichte hierzu zu dokumentieren.

    Ich habe mich nun nahezu tagelang mit dem Thema Gemüse und Obst beschäftigt aber bitte, warum muss das eigentlich immer so sein das wenn ich was im Kopf habe das es so neu ist das es darüber nix zu finden gibt. Selbst meine Gründaumigen Informationsquellen sagen „geht nicht“, nur keiner kann mir sagen warum bsp Tomaten nach rund 2 Jahren kaputt gehen.

    Mein „Wachstums halbjahr“ ist halt n paar Jahre länger. Ich werde diese Abkühl/Winterphase nicht haben. Dadurch fällt aber einiges an Gemüse raus, denn manche brauchen diese Frost Phase um im Jahr darauf Früchte zu tragen. Die bleiben halt weg aus dem System aber im grobem gesehen, warum sollte ne Pflanze aufhören zu wachsen?

    Zum Thema findet man immer mehr online. Aber nicht so wie hier. Hmm, irgendwie macht das schon nachdenklich...

    schaut mal auf YouTube den Kanal von „Sallys Welt“. Bin da vorhin drübergestolpert über ein Video namens „Aquaphonik 2.0 Revolution“ . Abgesehen das der Kanal irgendwie klingt wie n Verkaufs tv Sender, ... sie wollen noch kein Tier einsetzten, halten aber riesige Welse in Plastiktanks und sprechen dabei von Tierwohl.

    Voll auf Kommerz alles, aber diese Revolution gab es, vor 4500 Jahren.... auf sowas möchte ich auf keinen Fall hinaus.

    Gemüse /Obst möchte ich nicht die gängigen, ihr wisst Ja tropisches usw. ist klar, dennoch auch gängiges Gemüse. Hier möchte ich ursprüngliche Sorten verwenden, aber irgendwie ist der Bezug nicht einfach. Hat hier von euch regional wer ne Möglichkeit? Wird bei euch in der Umgebung irgendwie noch was altes angebaut?

  • HEIKO
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    • 5. April 2021 um 00:54
    • #160

    Vielleicht willst einfach zuviel auf einmal? Es ist schon schwirig genug, die optimalen Bedingungen für die Pflege der Tiere zu schaffen. Dann kommt die Frage für das optimale Futter. Ich werde meine Futtertierzuchten selbst züchten. Eine Futtertierzucht macht viel Arbeit. Ich gehe einen Weg über die Futtertiere , nicht das dein Weg falsch ist, absolut nicht. Also wäre absolut spannend aber einen funktionienden Kreislauf in so einen kleinen Raum zu bekommen, halte ich für äußerst schwierig. Meine Futterzuchtanlage funktioniert bestens für Grillen, Zophobas und Schaben und steht im Heizungskeller in stand by. Jetzt nur noch Heuschrecken, Kästen muss ich noch bauen. Das nimmt mehr in Zeit in Anspruch als für die Tiere selbst. Wenn ich es bis dahin geschafft habe, habe ich schon Viel erreicht.

    Wenn dein Weg mit funktionierender Aquaponik so läuft wäre das ausgesprochen interessant.

    Also weiter so. Auch in diesem Forum. Lass uns dran teil haben.

    Gruß Heiko

    Einmal editiert, zuletzt von HEIKO (5. April 2021 um 00:59)

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