Posts by Andreas Weiden

    1 Minute,37 Sekunden und n halbes Jahr später…

    Weshalb unter anderem so lange nix passierte steht im Allgemeinem Bereich ein Tread drüber.


    Was sich seitdem getan hat, praktisch nix, theoretisch aber einiges.

    Es ändert sich einiges grundlegendes im Bereich Energie. Das bisherige mit Akku aus der Sonne geladen usw. würde immernoch funktionieren, aber bei der bisherigen Entwicklung und dem Punkt das es preislich nur noch oben geht muss das System geändert werden.

    Eine PV Anlage kommt definitiv in Einsatz, allerdings nicht wie bisher mit akku dazwischen sondern mit dem Weg der Senkung der Grundlast. Die zulässigen 600W möchte ich direkt ins gesamte Netz einspeisen u d dadurch die gesamte Grundlast reduzieren.

    Technisch ist dieses einfacher, und bei der Preissteigerung von rund 40% der einzelnen Bauteile würdeces mit „stand heute“ rund 9

    Jahre dauern bis diese sich amortisiert. Ich hätte sehr gerne das ganze grün betrieben, also nur mit der Sonne, aber das ist einfach nicht mehr wirtschaftlich und politisch und konzernmässif nicht gewollt. Aufbauen werde ich es trotzdem so das die Möglichkeit bestände es auf „grünen Betrieb“ umzubauen.

    Ich speise diese Leistung also direkt ins Wohnungsnetz ein, reduziere dadurch den Gesamtverbrauch. Betreibe das ganze jedoch direkt „am Netz“.

    Es geht dadurch nutzbare Abwärme verloren, aber hier bastel ich noch etwas um die Kühlung des Wechselrichters in das Lüftungssystem einzubinden. Abwarten, denn ich kann leider ja nicht nehmen was ich bräuchte, sondern muss nehmen was ich bekomme. Derzeit liegen die Lieferzeiten der Wunsch Wechselrichter schon bei 7 Monaten 😔. Irre….

    Diese Modifikation der Konzeption, greift dann auch grundlegend in den Bau ein.

    Ich weis nicht wie viele Varianten der „Sonnenversorgung“ jetzt durchspieöt und gerechnet worden sind, aber alle dieser erfordern eine grösere Anlage am Dach. Ich hier mit der Kleinanage zu weit gebremst. Nicht technisch, das würde funktionieren, aber rechtlich.


    Dieses plane ich nun ein und dann gibts n Tread was sich jetzt dadurch alles ändert.

    Bald gibts also neues.





    In einer kurzen und dringend nötigen Pause (bevor ich bald zusammenklappe) geb ich euch allen hier mal kurz nen Statusbericht.

    Es passiert derzeit nichts, richtig, Grund ist ganz einfach. Zunächst mal eine Herzerkrankung bei mir, aber total egal. Das wichtigste derzeit ist die Hilfe.

    Wie auch andere hier bereits aktiv wurden, sind wir hier mit mehr als uns möglich ist in der Flüchtlingshilfe tätig. Ein Hilfskonvoi lief bereits, das ist schon rum wenn auch mit schrecklichen Bildern und Erlebnissen im Kopf. Das aktuelle „Problem“ aktuell ist das an uns hier aus Weiden ein Hilferuf aus der Ukraine herangetragen wurde. Es gilt 40 Waisenkinder im Alter von 0-2 Jahren zu retten. Direkte Kommunikation ist schwer bis fast unmöglich. Sprache, Funktion der Kommunikation in der Ukraine usw, und das größte Problem sind die Papiere die teils nicht existent sind. Aus Trümmern geborgene Babys. 40 Kleine Menschen. Die Telefone laufen seid dem heis. Diverseste regionale, Landes, Staats und auch Bundesbehörden quer durch Deutschland sind bereits eingebunden. Alles was nur Menschenmöglich ist wird von uns hier rund um die Uhr versucht. Massen an Hilfsgütern wären sofort verfügbar, ein großartiges Team stände sofort parat mit Ärzten Pflegern, alles , der Reisebus steht parat, alles wartet auf ein „Go“ und los gehts. 60 80 Telefonate pro Tag? Keine Ahnung, irre viel auf jeden Fall. Das ist der Grund weshalb mir das hier zuhause absolut egal ist zur Zeit. Wir dürfen aufgrund des Alters der Kinder nicht einmal öffentlich um Hilfe bitten. Dies wäre aufgrund des „besonderen Schutzes“ den Kleinstkinder haben eine Straftat.

    Das ist der Grund weshalb hier in Sachen Aquaphonie derzeit 0 stattfindet. Menschenleben sind viel wichtiger.

    Ich bitte auch darum das nicht 100 Nachrichten kommen was aktueller stand ist. Für sowas ist einfach keine Zeit da drauf zu reagieren. Ist jetzt aber einer von euch dabei der zufällig den Bundeskanzler persönlich kennt und der will mich anrufen… 01733845765 (24/7/365 erreichbar)

    Ausdrücklich, dies ist kein Aufruf, das ist mir behördlich verboten. Das ist nur die Info warum hier nix weitergeht, irgendwann ja aber derzeit gibt es viel wichtigers.



    Denkt mal da drüber nach. Und solche Geräte sind dann manchmal intern schutzisoliert und magisch veranlagt. Die können dann von den led‘s erzeugte Oberwellen einfach wegzaubern. … räusper…. Diese Oberwellen landen wieder am Netz, wandern durch den Fi und wo sind wir wieder?



    Bei dem Anruf beim Elektriker der den Fehler nicht findet, auf Verdacht einen neuen Fi verbaut ( der kann schonmal n paar hundert Euro kosten) welcher aber wieder irgendwann auslöst. Geht dann die Fehlersuche los, dann wird’s richtig teuer. Oder lass es ganz schlimm kommen und es kommt zum Brand. Dann erkläre mal der Versicherung weshalb du 5000v ohne Absicherung betrieben hast. sich dann an den Hersteller zu wenden, nun der verweist euch ( wenn er dann noch deutsch oder englisch kann) auf die Anleitung. In derbster das Anschluss usw. nur durch eine Fachkraft erfolgen darf. Hast es dann selbst gemacht … Pech gehabt. Beauftragst du allerdings eine Fachkraft und kannst das auch belegen, hast ein anderes Problem, denn wenn es eine verantwortungsvoller Elektriker ist, dann liest er was in den Papieren und auf dem Gerät steht. Wenn er dann noch mitdenkt wird er den Anschluss davon verweigern. Und umbauen wird der ein fertig verkabeltes Gerät bestimmt nicht da er ja sonst für das Gerät die Produkthaftung übernehmen muss. Das ist ein Teufelskreis. Wären die Vorschaltgeräte so ausgelegt das die Verkabelung nicht dran wäre, dann wäre es durch den Elektriker möglich das anzuschließen und er müsste nur für seine Arbeit haften. Da das allerdings dran ist, und das nur grottenschlecht sollte man sich genau überlegen welches Produkt man kauft.

    …Selbes gilt im Haushalt auch für viele LED Deckenlampen…


    Was ist nun „mein Weg“?

    Ich habe in der Wohnung in diesem „Stromkreis“ (ich habe 2 davon) die komplette elektrische Anlage erneuert. War alles vorher stand 60-iger Jahre… bis auf 1 Kabel habe ich alle alten entfernt oder „unbrauchbar entfernt“.

    In diesem Stromkreis habe nicht nur einen, sondern zwei RCD‘s. Einer ist für alles „trockene“ und der zweite ist für Räume wie WC / Bad / Küche. An diesem 2tem Fi hängt auch eine vollkommen Separate Leitung. Aufwärtskonpatibel, hier ist eine 5-Polige mit einem jeweiligen Querschnitt von 2,5 Quadrat verbaut. Alle 5 werden verwendet. 3 davon für die herkömmliche Versorgung u d die beiden übrigen stellen zu einem, eine Verbindung her zwischen der zusätzlichen Erdung des gesamtem Terrariums und zum anderem wird die Schirmung der Gesamten Kabel zusammengefasst und über diese sonst übrige Leitung auf das zentral verlegte zusätzliche Ableitungsnetz gelegt. Auf diesem liegt schon die Schirmung des gesamten Netzwerkes und aller Switche und Patchpannels. Ihr wisst, die eine Schraube die eigentlich jedes Normgerechte Gerät hat wie TV, wie Receiver usw. Diese eine Schraube die sogar wie niemand nutzt, die aber aus beschriebenen Gründen dann wichtig wird, wenn mehrere Geräte (mit Euro Stecker) in der Wohnung/Haus verwendet werden. Schaut mal auf eure Geräte drauf. Das Erdungspiktogramm mit Anschlusschraube findet ihr nahezu auf jedem Markengerät.


    Dieses 5x2,5 endet später bei der Inbetriebnahme in einem Verteilerkasten der mit speziellen Sicherungsautomaten ausgestattet ist. Ich „sichere“ nicht nach Leitungskapazität, sondern nach direkter Stromaufnahme. Dies hat mehrere Gründe. Zum einem ist das ein Aufbaukasten den ich in der Schrankwand (Holz) verschraubt habe. Zum anderem bekomme ich für diesen Automaten mit einer Abstufung von 0,1 Ampere. Das der Kasten zusätzlich Strahlwassergeschützt und abgeschirmt ist, das ist ein Bonus und Last zugleich der nicht gewünscht, aber eben dabei ist. Zusätzlich hat der Lüftungen und klemmleisten die selbst einen Blitzschlag überleben sollen sowie Thermometer und Spannungsüberwachungen sowie Zentralschalter uvm. Es handelt sich hier um einen Verteilerkasten der Bundeswehr der für den Einsatz unter übelsten Bedingungen zugelassen ist. Der erfüllt nicht nur Anforderungen sondern übersteigt diese bei weitem. Das größte plus noch bei diesem ist das diese für unter 100€ bestückt zu bekommen sind. Ich muss nur noch eine Lösung finden wie ich das Bluetooth Signal in und aus dem Kasten bekomme wegen der Schirmung.


    Vor jedem Sicherungsautomat sitzt dann ein HomeKit Schaltaktor. Dieser Schalter beschaltet also alles ab der Feinsicherung und überwacht dort auch den Stromfluss, die Strommenge und die Spannungen. So sehe ich auch rechtzeitig wann die Stromaufnahme eines Leuchtmittels sich verändert. Zum einem zur Fehlerdiagnose, zum anderem steigt bei der Hochspannungstechnik mit der Zeit der Verbrauch leicht an. Bei allen HQI und HQL ist das genauso der Fall wie bei den beiden Leuchstoffröhren. Dieser Wert, gepaart mit einer Messung der Lichtstärke(n) sagt nur rechtzeitig wann ein Leuchtmittel getauscht werden muss und somit mach ich aus dem jährlichen Tausch der Leuchtstoffröhren einen Intervall nach Bedarf und nicht nach Zeit, den 1 Betriebsjahr kann heißen täglich 1ne Stunde oder tägliche 24 Stunden. Das ist ein ganz anderer Verschleiß und Tauschturnus bei den Leuchtmitteln die die Schaltaktoren schnell amortisieren.

    Die dann ab Verteiler gesteuerten, überwachten und gesicherten Leitungen werden gehen dann über wohl dann 3 Kabel mit jeweils 12 Adern (1,5 Quadrat) nach oben zum Lichtkasten und werden dort auf eine Klemmleiste aufgelegt. Standart Hutschiene mit Klemmblöcken. Von dort aus wiederum geht es entweder direkt zu den Verbrauchern, zu einem Trafo, oder eben auf jeweils ein Vorschaltgerät. Von diesen EVG‘s geht der Hochspannungsteil dann mit geschirmten Leitungen weiter zu den Brennern. Die Verbraucher die direkt angesteuert sind sind Temperaturfesten Leitungen angeschlossen, aber auch diese laufen in weiteren Schutzrohren usw. Je nachdem was es ist halt.

    Die Elektrik ist aufwendig? Nunja eher habe ich dadurch gute alte Wertarbeit intelligent gemacht, bestmöglich geschützt und für eventuelle Störungen gut erreichbar, auch für Messungen bei der Fehlersuche.

    Weitere abgehende Stromkreise von diesem Verteiler sind noch ein paar Pumpen und Filter sowie ein Schaltnetzteil. Von diesem aus werden dann Verbraucher angesteuert die 3V 5 12 und 24V brauchen. Das sind bei mir wiederum kleinere Pumoen und diverse Leuchten, Sensoren und Motoren und auch mehrere Rasberry Pi‘s. Ich will hier nicht einen Raspi haben der alles steuert, sondern mehrere die jeweils nur eine oder 2 Aufgaben gaben. Zum einem erhöht sich dadurch die Redundanz, und zum anderem ist es leichter kleinere Programme umzuschreiben / anzupassen als ein oder 2 Grose. Jeder der Raspi‘s hängt dann natürlich am LAN und wird über einen Computer über Konsole angesprochen. Displays brauch dort also nicht denn die Abfrage wie warm das Terrarium ist odervwekche PH Wert das Wasser gerade hat oder sonstiges geht über iPhone/ Homepod schneller und bequemer. Dieser eine Computer übernimmt dann indirekt die komplette Steuerung indem er sich mit den Raspis unterhält, welche Einzelgespräche steuern. Alles mehrfach redundant. Sensoren gibtves dann viele, auch welche die vollkommen ohne Netzwerk autonom arbeiten. All das muss mit Energie versorgt werden und das alles aus diesem einem Verteiler. Komplex, aber funktionell, so sind dann auch unter dem Aquarium Sensoren durchwandert erkennen. Würde als das Aquarium undicht, würde es bis auf einen kläglichen Rest von ca. 100mm Höhe komplett ausgepumpt. Viel kommt da zusammen, viel basiert auf empfindlicher Elektronik, somit ist die ganze Abschirmerei durchaus berechtigt und nicht übertrieben.


    Teils ist der Beitrag allgemein gehalten, teils bezieht er sich auf meine Anlage. Ich hoffe das auch jemandes damit anfangen kann. Fragt ruhig euren Elektriker des Vertrauens mal danach, er wird euch wohl das gleiche sagen. Wenn auch mit anderen Wirten aber das zu erklären ist nicht einfach unscharf kratzt ja auch nur an der Oberfläche. Kurzum sind das größtenteils wie Eingangs schon gesagt keine Arbeiten für Jedermann, mit diesem Wissen jedoch könnt ihr dem Fachmann aber wenigstens klipp und klar sagen was ihr meint und haben wollt.

    Bestehende Anlagen unter diesen Aspekten nochmal zu betrachten kann auch nicht schaden.








    Elektrische Anlage

    Das muss hier stehen..:

    Ich bin kein gelernter Elektriker, habe jedoch leichte Vorkenntnisse und werde durch einen Elektriker, einen Elektroingenieur und einen Elektromeister diesbezüglich unterstützt. Somit bin ich mittlerweile bei einem Wissenstand diesbezüglich der langsam etwas da sein sollte und kann euch hier jetzt mal einiges „Berichten“.

    Grundsätzlich gilt aber ausdrücklich das ein Laie nichts an dieser Anlage zu suchen hat und schon gar nicht daran Herumschrauben sollte oder darf. Ich nehme hier auch Bezug auf de aktuell (01/2022) gültigen VDE Vorschriften allerdings spare ich mir Nummer /Absätze usw. Das muss euer Elektriker eh wissen. Ggf könnt ihr euch ja auch Rückversichern. Dies soll auch keine Anleitung oder dergleichen sein sondern nur grob informieren..


    Ich versuche das alles etwas Allgemeinverständlich zu halten, soll ja etwas bringen….



    Gleich mal ne wichtige Vorschrift diesbezüglich. Sollte an eurer E Anlage grösere/umfangreiche Arbeiten gemacht werden, ist der Elektriker dazu verpflichtet die gesamte Anlage auf aktuell gültige „Norm“ zu modernisieren. Sagt dieser euch also das, nun, da hat er recht.

    Seid vielen Jahren schon ist auch ein Personenschutzschalter ( Fi / RCD ) vorgeschrieben.


    Erklärung hier:


    Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen (RCDs oder FI-Schutz) | Elektro | Schutz | Baunetz_Wissen
    Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen, bekannt unter dem Begriff „FI-Schutz“, werden nach den international harmonisierten Normen mit...
    www.baunetzwissen.de


    Bevor ich loslege möcht ich euch berichten was mich dazu brachte. Neben der Planung

    meiner Anlage(n) sind es die immer wieder mal zu lesenden Beiträge quer durchs Netz was alles so schief geht, nicht funktioniert und was dann zu sehen oder zu lesen ist stellt mir als Laiem schon die Haare auf.

    Aber zu Beginn fang ich jetzt mal so an wie es hoffentlich verständlich wird.

    Mit was wurschteln wir denn? Spannungen von 12V Gleichstrom und ähnlichem kommen vor, genauso wie Wechselspannung bis hin zur Hochspannung. Verschiedene Spannungen also genauso wie verschiedene Ströme.

    Ist das Gefährlich? Ja, selbst wenn es ordnungsgemäß installiert sein sollte, selbst dann ist gerade die hoch und Wechselspannung gefährlich, ja lebensgefährlich sogar.

    Wer von euch nimmt denn die gesamte Anlage vom Stromnetz wenn er eine Niedervolt LED Leuchte austauscht? Wohl die wenigsten. Weil ja jeder schon vorher weis warum die led nicht mehr funktioniert. Oder doch nicht? Könnte die Ursache einer defekten 12v LED nicht vielleicht an der benachbarten Bright Sun liegen? So das die 12v led mal schnell 5000v abbekommen hat und deswegen hinüber ist?

    So jetzt denken n paar nach. Gut so, das ganze ist auch gar nicht soweit hergeholt. Ursache ist der zugelassene Schrott den so mancher Hersteller auf den Markt bringt.

    In meiner Aufbau Dokumentation hab ich das ja ausführlich mit Bildern belegt.

    Was müsste denn dann eigentlich sein um hier gefahren Auszuschließen?

    Eure Anlage zuhause muss zu allererst einen elektronischen RCD haben. Der Jahrzehntelang verbaute Fi (wenn überhaupt vorhanden…) muss bei spätestens 30mA auslösen / abschalten. Ältere schalten erst bei 50ma oder meist gar nicht mehr weil ewig nicht mehr genutzt / betätigt. 30 Milli Ampere, das ist fast nichts an Auslösestrom. Genau hier liegt dann der Grund weshalb ein elektronischer RCD drin sein sollte. Ein elektronischer „kann“ digitale fehlerströme lesen um es mal so zu Formulieren. Ein alter Analoger summiert nur zusammen. Er addiert die Ströme bis zu dem Grenzwert und löst dann (hoffentlich) aus.

    Dabei geht jetzt mal weg von den Hochspannungen, hin zu den doofen LED‘s.

    Wer von euch wusste das nahezu jede led, gerade die „günstigen“ ohne Filter, das diese 1ne Led bereits eine Oberwelle erzeugt.

    Stark vereinfacht ausgedrückt leuchtet eine led nur dann wenn die Analoge Sinuskurve (siehe www was ne Sinuskurve ist) des Wechselstroms aus der Steckdose ganz oben oder ganz unten (manchmal) ist. Der Zeitraum indem sie nicht leuchtet leistet sie Widerstand und bei erreichen der Spannung „ x “ geht sie an. Dieser Wechsel zwischen Analog und digital betrieb verursacht kleine spannungs und stromspitzen. Häufig als „oberwelle“ bezeichnet. Dieser sehr kleine Strom von beispielsweise 5ma macht der Anlage nichts. Der wird über den Aussenleiter ( N bzw L) abgeleitet. Sind es jetzt aber 6 solche Led‘s mit je 5ma? Dann würde ein alter Fi der bei 30mA reagieren soll das auch tun. wenn er denn noch so geht wie er soll. 6 led‘s, da genügt prinzipiell schon eine schlecht gebaute China led Leuchte und der Fi löst aus. Diesen Fehler zu finden ist gar nicht so einfach denn in erster Linie geht mal jeder Elektriker von einer ordnungsgemäßen Anlage aus. Ein elektronischer RCD summiert diese Ströme nicht, es bleiben also theoretisch 6 mal 5ma, denn durch die Frequenz des Stromnetzes verschiebt sich der Impuls ganz leicht.

    Ganz ganz laienhaft erklärt….


    Mal durchatmen, das ist heftiger Tabak.

    Zurück zu der Einen defekten 12v led. Versteht ihr was ich meine? Nicht? Nun wären denn unsere sogenannten Fachbetriebe nicht die so etwas wie Metalldampflampen entwickeln und bauen, würde es bei uns wohl öfter dunkel werden. Das kann aber dank solcher Firmen wie „glückliches Reptile“ nicht so schnell passieren. Oder doch?

    Nochmal zurück zu den Basics.

    Du solltest ( und hast wohl auch) 3 Kabel angeschlossen. Braun oder schwarz ist meistens die Phase. Blau sollte/muss der aussenleiter / neutralleiter / N / L sein. Der Grün gelbe hat die Erde zu sein.

    Der vorgesehene Weg wäre das bei überlast auf der Phase die dementsprechende Sicherung fällt/auslöst. Läuft da „Strom“ irgendwo falsche Weege soll und muss er gegen Erde abgeleitet werden. Der blaue Draht, der N ist im Prinzip der Rückanal der Stromleitung hin zum Schutzschalter ( Fi / RCD) . Dieser Schalter vergleicht prinzipiell die Phase mit dem blauem und wenn hier 30mA Unterschied sind löst er aus.

    Soweit sogar, versteht ihr jetzt warum elektronischer und kein alter mechanischer Schutzschalter?

    Dies alles summiert sich aber im ganzen Haus oder Wohnung hoch. Hat man dann noch ne elektrische Anlage die von Zimmer zu Zimmer geht, oder Etagen zusammenfasst oder dergleichen kommen alle gesammelten Fehlerströme zusammen. Auch die von der Backofen kontroll led oder der standby Leuchte der Nachttischlampe oder die des billigen Handyladegerätes.

    Viele Kleinigkeiten machen viel? Viel Du Öl wenn gar nix mehr geht. Das betrifft jede Art von Halbleitertechnik. Mal mehr, mal weniger.

    Hat man dann noch eine Elektrik aus den 1950/60 iger Jahren dann fehlt hier was. Häufig sind bei diesen Anlagen Lichtschalter NUR über blau und Farbe, also N und Phase angeschlossen. Oder wie bei mir, da war die Phase teils auf grün gelb… es fehlt häufig hier die Ableitung zur Erde, oder/und es ist im

    Verteiler so angeschlossen das gar nix mehr zusammenpasst. Die anfangs erwähnte neue Norm ( die schon so 2 Jahre oder sogar schon 3 gilt, sagt aus das alle Schaltpunkte und Dosen mindestens 3 polig angeschlossen sein müssen. Also Phase, N und Erde. Das ist in ganz alten Anlagen aber gar nicht so einfach zu lösen und erfordert teils Grose und teuere Umbauarbeiten.

    Soweit mal zum „Netz“. Um

    Vielen Störeinflüssen aus dem Weg zu gehen ist es also elektrotechnisch das beste vom Hauptvorteile aus ( dort wo euer Fi / RCD sitzt) eine komplett eigenständige neue Leitung legen zu lassen. Diese kann / darf dann mit maximal 3680 Watt beaufschlagt werden. Und schon sind wir beim nächsten Problem. Was tun mit dieser Leitung? Eine Steckdose drauf klemmen lassen für alles? Vorsicht. Wenn eure Steckdose nicht gerade aus dem Land des Lächelns kommt steht da was drauf,

    Die maximale Belastbarkeit und vor allem wie lange. Die theoretischen 16 ampere muss eine Steckdose nur für 1 Stunde aushalten. Nicht für 5, nicht für 14-16 wie beim uns sondern nur für 1 Stunde. Ganz krass wird es wenn noch Steckdosenleiste mit 3, 5 oder noch mehr Steckplätzen verwendet werden. Saugefährlich diese Dinger…

    Vernünftig wäre im Bereich des Terrariums einen Verteiler zu setzten indem jedes Gerät seine zuverlässigen Anschluss hat. Über eine direkte Steckdose jedoch ist das definitiv falsch. Und schon brauchst wieder einen Elektriker. Kommen wir aber mal zu den sogenannten Fachherstellern.

    Frage: was passiert wenn aus irgendeinem Grund eine Keramikfassung mit Wasser in Kontakt kommt?

    Die Antwort: das Terrarium steht in erster Linie mal unter Strom. Abgeleitet kann der Strom ja nicht werden. Warum? Weil geschätzte 95% dieser Fassungen nur Phase und N haben. Die Anschlussklemme für „Erde“ ist schlichtweg nicht vorhanden. Da der Strom immer den Weg des leichtesten Widerstandes geht, steht erstmal alles unter Strom, erst wenn über den N mehr oder weniger fliest, dann reagiert der Fi. Als Ableitung dient bis dahin das Terrarium, die Tiere oder du selbst…

    Was ist denn dann das mit der Hochspannung? Die Vorschaltgeräte von Röhren, Metalldampflampen usw, je nachdem herschen hier Spannungen die manchmal bei rund 1000, aber auch bei 5000 Volt liegen können. Gut das es für den Fall der Fälle eine Ableitung gegen Erde gibt, doff ist hierbei nur, das bei keinem vorverkabeltem Vorschaltgeräte das ich in den Fingern hatte diese „Erde“ nicht vorhanden ist. Die Hochspannung wird also ohne Ableitung bis zum Brenner durchgeleitet. Ohne Abschirmung ( Hochspannung erzeugt Störungen, Funksignale, und massive Magnetfelder) ohne Abschirmung ein elektrotechnischer Alptraum. Steht da noch was in der Nähe wie n Router, ist das kein Wunder wenn sich dieser verabschiedet. Dies betrifft übrigends auch jedes Gerät mitbringen sogenanntem Eurostecker. Auch hier wird die Erde einfach mal weggelassen.

    Bedenkt immer beim Entwurf das „was könnte/was wird passieren/ was tu ich vorher dagegen. Noch ist dieser Bau Theoretisch, bald real. Andere Meinungen wären super, aber vieles habt ihr ja gelesen das ich es schon versaut hatte… .

    Wasser kommt überall rein, aber meist nirgends mehr raus.



    Der Bachlauf und/ oder Wasserfall.


    Meine Persönliche Meinung. Bitte korrigieren falls etwas nicht korrekt sein sollte.

    Ich versuche dies aufzuteilen in Anforderungen und in meine geplante Umsetzung, sowie will ich aus der Erfahrung heraus berichten.


    Warum

    Wasserfall und / oder Bachlauf?


    Zur Erhöhung, Regulierung der Luftfeuchtigkeit genauso wichtig wie auch als Trinkwasser für unsere Drachen. Das Anfallende Spritzwasser kann auch für das Bodenleben und vor allem Pflanzen hilfreich sein und es wird die Zwangs Beregnungszeit reduziert.


    Was sieht man so? Was liest man so?

    Wasserfälle in Form eines „Brunnens“, häufig oder fast immer Made in China, optisch auf Fels getrimmt und besteht aus irgendwelchem Kunststoff.


    Je nach Möglichkeit so etwas zu realisieren ist diese Lösung mehr ein Notlösung als was dauerhaftes. Das Wasser wird warm, unsere Dino‘s verrichten ihr Geschäft meist im Wasser. Wärme, kot, geringes Volumen, diese „Brunnen“ müssen sehr häufig gereinigt werden da sich in diesem in kürzester Zeit eine unter anderem riesige Bakterienmasse bildet. Selbes gilt für andere Parasiten.

    Die Lebensdauer dieser Brunnen, gerade unter UV Licht ist stark begrenzt. Die zerbröseln mit der Zeit regelrecht und die Agamen werden dann mit Plastik gefüttert.


    Ein Wasserbecken indem sie auch schwimmen können, mit deutlich größerem Volumen wäre mehr als besser, dieses sollte aber zwingend Filtriert werden und möglichst nicht direkt durch die Beleuchtung erwärmt werden. Eine möglichst Kunststofffreie Lösung wäre optimal, hier bietet sich Glas an. Dieses lässt sich auch mal vernünftig desinfizieren ohne das es diese Mittelchen (ich nahm dementsprechend Zitronensäure und/oder Essigsäure und neutralisierte mit destilliertem Wasser).


    Ein Teil des Wassers ist auch gut geeignet um damit die Pflanzen zu düngen. Noch besser wenn in dem Becken noch n paar Fische drin sind. Dadurch könnt ihr auf sonstige Pflanzendünger wohl verzichten. Volumenabhängig natürlich. Das hier versuche ich alles recht allgemein zu formulieren. Verzeiht mir wenn ich dabei auf meins eingehe aber das „sitzt im Kopf“.


    Ein reines Sprühen ist nicht Artgerecht, und das sich ne Agame mal nen Fisch genehmigt das gehört dazu…

    Auch wenn sie mal auf Tauchstation gehen, bis zu ca 30 Minuten am Grund zu sitzen ist „normal“.


    Zum abstreifen der Haut brauchen Agamen auch Wasser, und gerade in dieser Phase sitzen sie gern mal im Pool.


    Optimallösung wäre natürlich ein Wasserfall, mit Bachlauf und anschließendem Wasserbecken. Wenn das Volumen passt stellt sich hier ein biologischer Kreislauf ein wenn das Wasser durch Pflanzen auch wieder gereinigt wird. Zudem ist bewegtes Wasser nahezu immer kühler als stehendes was wiederum das Wachstum von Bakterien und co enorm reduziert.


    Ab und an sieht man Wasserfälle in „berichten“ dienlichst aus Plastik si d sondern in die Terrarienform eingearbeitet sind. Ansich ne sehr gute Lösung, allerdings werden hier auch häufig die Wasserzuführung(en) so verlegt oder gar eingebaut das diese fast bis gar ganz unmöglich zu reinigen sind. Ich machte diesen Fehler auch schon. Ich dachte mir mal das ich dafür Elektro Installationsrohre nehme, diese verklebe und so ja ein glattes Rohr aus pvc hätte. Anfänglich funktionierte das auch einwandfrei. Diese Lösung wurde erst zum großen Nachteil als ich dieses die ersten paar mal gereinigt hatte. Helles pvc fördert das algenwachstum enorm, und durch die Reinigung mit Schlauchbürsten aus dem Aquarium verkratzte die Innenseite. Dadurch war die Oberfläche viel größer und es wuchsen noch mehr Algen. Letztendlich führte das dazu das nach rund 1 Jahr das Rohrsystem nicht mehr verwendbar war. Die Reparaturversuche durch einziehen eines Schlauches waren dann wohl auch schuld das die Versiegelung (Fliesenkleber + Harz) irgendwo Risse bekam und der ganze nachfolgende Bachlauf irgendwo undicht wurde. Konstruiert war der damals so das ich in den Bachlauf Feinsteinzeug einklebte in das mit Harz versiegelte Fliesenkleberbett. Wasser fand seinen Weg, ihrgendwi kam es durch, zerstörte die Holzkonstruktion nachhaltig so das eine zeitlang nur gesprüht wurde und der der so schön gestaltete Bachlauf aussah wie ein Fluss in der Wüste. Kleine Ursache, große Wirkung. Unterschätzt nie Wasser, durch die Kapillarwirkung läuft das in den kleinsten Fehlstellen auch Bergauf.

    Dies ist wohl auch einer der Gründe weshalb man keine Berichte liest aller „mein Bachlauf nach 2 Jahren..“ wobei gerade das sehr interessant wäre bezüglich Pflanzenwuchs und ähnlichem.


    Was hab ich für mich daraus gelernt?

    Finger weg von hellem, weichem PVC oder ähnlichem. Leitungssystem muss zu reinigen sein und auch austauschbar.

    Der Wasserfall und der Bachlauf muss nicht nur möglichst dauerhaft dicht sein, sondern zusätzlich darf bei einer Undichtheit das Wasser keinen Schaden anrichten. Und glaubt mir, diese Undichtigkeiten kommen.

    Probleme die das verursachen ist der herkömmliche Fliesenkleber (keiner für Unterwasser verwendet). Verbindungsstellen von Einzelteilen die physikalisch Wasser fördern können wenn eine undichtheit auftritt. Des Weiteren noch Material das zu empfindlich ist und/ oder die Kombination von verschieden Materialien. Gerade die Kombination von Harzen und Zementösem führt dazu das sich die Materialien verschieden ausdehnen bei warm/kalt. Dies führt zwangsläufig zu Spannungen die sich irgendwann, irgendwo durch Risse abbauen.

    Das sind einfach Erfahrungen aus Fehlern die ich nicht wiederholen werde und mit Hilfe dieses Beitrages euch mitteilen will damit ihr nicht die gleichen Erfahrungen machen müsst. Das ist teils nicht nur sehr ärgerlich sonder das kann auch schnell enormen sekundären Schaden anrichten und richtig teuer werden.


    Meine Lösung ist mit Sicherheit nicht „die“ Lösung überhaupt, jedoch Fliesen hier wieder nicht nur Erfahrungen aus der Terra und Aquaristik mit ein, sondern auch aus den Bereichen Betonverarbeitung, Stahlverarbeitung sowie aus dem Elektro und Kunstoffverarbeitung ( GFK ).


    Fangen wir damit ins zu fragen wo Wasser hin kann. Nach unten ist klar, nach oben jedoch auch durch die Soog / Kapillarwirkung. Seitlich dahin wo die eben genannten Kräfte wirken können. Dies betrifft nicht nur den Bachlauf, sondern auch den Wasserfall, denn hier kommt noch mehr Energie durch den Volumenstrom hinzu.


    Beispiel: nehmt eine normale Platte die absolut waagerecht liegt. Lagert sie so das sich darunter Luft befindet. Wenn ihr nun Wasser darüber laufen lasst, läuft dieses Wasser über die Kanten ab. Ja, ABER, je nach Dimensionen und Volumenstrum läuft das Wasser auf der Unterseite der Platte entgegen der Strömungsrichtung zurück. Probiert es einfach aus. Hier liegt dann ein großer Problem, denn

    Selbst eine geringe Neigung reicht nicht aus um Düsen Effekt zu verhindern. Eine noch so kleine zusätzliche Kante auf der Unterseite führt jedoch dazu das an dieser weiteren Kante das unterlaufende Wasser abläuft/abtropft. Dort würde zwar wieder der gleiche Effekt eintreten allerdings fehlt dann langsam die Energie die dafür sorgt das es weiter zurückläuft. Versuche sind hier sehr zu empfehlen denn je nach Volumen und Geschwindigkeit entstehen andere Effekte.

    Jetzt geh ich eher auf meine Konstruktion ein denn sonst wird das hier noch ein Buch… ich will für den Wasserfall in den Bereichen in denen Wasser senkrecht auftrifft eine Art Aufprallfläche einbauen. Ich verwende hier Edelstahl das ich mit verschiedenstem beschichte. Teils wird es Zemetös sein, jedoch versuche ich an den Stellen wo Wasser auftrifft echten Stein, in meinem Fall Granit zu verwenden. Das Zementöse eher zum Festhalten des Steines. Dort wo Wasser eher in die waagerechte geht, oder die Fallstrecke geringer ist dort kommt auch (harter) Sandstein zum Einsatz. Durch „unterkleben“ weitere Steine möchte ich die Abtropfkante realisieren. Das Wasser soll sich nun in einem kleinen / Mini Becken sammeln, ähnlich der ausgespülten Vertiefung eines jeden Wasserfalls und von dort aus via Überlauf in einen Bachlauf eintreten.

    Dieser Bachlauf soll/wird aus Stahlarmiertem „weissem“ Beton hergestellt. Also eine wasserdichte Betonmischung. Wenn diese ausgehärtet ist ( ca. 1 Monat) dann diesen Beton mit geeignetem Epoxidharz mehrlagig beschichten. Die erste als reine Klebeschicht, in die 2te und vielleicht 3te kommt eine kreuzgewebte Lage aus Aramidfasern (250/300gr. Glasgelege geht auch) hinein. Kreuzgewebt deswegen das es Kräfte in Länge und Querrichtung aufnehmen kann. Als Deckname wiederum Harz damit das Gewebe innen liegt. In diese oder in eine weitere kommt nun die Absandung hinein aus Quarzsand. Dieser kann ruhig nen cm dick sein, das was nicht im Harz abbindet wird anschließend rausgesaugt. Dadurch ist der „Kanal“ belastbar auf Druck, Zug und auch auf Scheerkräfte. In diesem nun robustem, stabilem Kanal kann der eigentliche Bachlauf mit Unterwasser Fliesenkleber, mit Steinen und allem möglichem gestaltet werden. Abdichten tut nicht der Bachlauf sondern die Konstruktion darunter. Wiederum ergibt sich dann auch die Möglichkeit darin Pflanzen zu setzen, da das Wurzelwerk die dauerhafte Dichtheit nicht beeinflusst. Ein natürlich wirkender, biologisch aktiver Wasserfall und Bachlauf. Das ausströmende Wasser läuft dann zurück ins große Aquarium.

    Klingt aufwendig, ist es auch, aber dieses mal soll er viele viele Jahre halten. Zusätzlich wird das Wasser hier mit Sauerstoff angereichert, CO2 ausgetrieben das oben…. anderes Thema….


    Etwas technisches Kauderwelsch noch. Die Stahlarmierung wird aus 4-6mm Bewährungsstahl Stäben gebaut / geschweißt. Aramidfasern nehme ich weil das vorhanden ist. Betonmischung brauch ich noch das genaue Rezept dazu. Edelstahl Prallflächen werden aus dem Selben gebaut wie der Reflektor im Lichtkasten. (siehe die große Baudoku von mir). Für die Pflanzen kommt in den Bachlauf (nicht in die Basis) noch die ein oder andere led für n paar Lichtspielereien.

    Hallo Ralf,

    Eric hat es ja schon ausführlich zusammengefasst. Bedenke dabei das sich jedes Tier in seinem Wachstum und Wohlbefinden seiner Umgebung anpasst, anpasst insofern das eine einigermaßen artgerechte Haltung von Wasseragame (n) nur möglich ist wenn das Terrarium auch alles bietet. Licht, Wärme genauso wie Feuchtigkeit in der Luft und im Boden. Überlege dir wie es da zugeht wo sie herkommen, Nachts da kondensiert Wasser durch Verdunstung, gerade auf die Morgenstunden siehst im Regenwald die Bäume vor lauter Nebel nicht. Nachts würde ich dir 90-100% empfehlen. Tagsüber so 60% rum.

    Ob du bei deinem jetzigen Terra von der Einrichtung her damit Glücklich wirst Waage ich zu bezweifeln.

    Wenn ich dich fragen darf, welche Art von Händler hat dir denn diese Definitiv so falsche Auskunft gegeben? Zoohandlung oder Privat?


    Wie Eric und Christian schon schrieben ist das Forum hier voll mit Informationen. Ich habe selbst heute erst einen dementsprechenden Beitrag verfasst.

    Wie heist es so schön?

    Hier im Forum werden sie gehelft 😎

    Teil 2 des Beitrages.

    Sorry für soviel Text aber in 5 Worten lässt sich so etwas nicht darstellen.


    Fortsetzung:

    Es gibt jedoch noch etwas was mich sauer aufstößt. Die Bauweise der Korpusse selbst.

    Zig Varianten liest man immer wieder, aber bisher habe ich nicht ein einziges Mal was gelesen das sich irgendjemand mal mit den Materialien genau beschäftigt hat und vor allem auch mit der Kombination derer.


    Häufig wird verwendet:

    Styropor und Osb Platten, teilweise auch Siebdruckplatten.


    Hier mal begonnen mit Siebdruck- oder auch Multiplex-platten.

    Viele davon die in D produziert wurden sind eigentlich sogenannte „Fahrzeugbauplatten“. Von Formaldehyten bis zig anderes ist da drin eben damit sie witterungs unempfindlich sind. Heist im Umkehrschluss das ein Teil dieser Platten NICHT für den Bau im geschlossenen Räumen zugelassen ist aufgrund eben der Ausdunstungen. Ganz zu schweigen davon das sich dies im Terrarium ja auch noch konzentrieren würde. Informiert euch genau woher diese Platten kommen. Viel davon (vor allem von den OSB) kommt aus Russland….unbedingt also die Herkunft und die Zusammensetzung erfragen und auch belegen lassen durch das dementsprechende Datenblatt das es geben MUSS. Gerade in Baumärkten wird es heissen das es dies nicht gibt, aber das muss existieren zu dieser Lieferung da es sich um gefährliche Stoffe handelt. Siebdruckplatten die in Finnland produziert wurden sollen laut meinem Holzhändler frei von diesen Stoffen sein da dieses Zeug dort schon seid vielen Jahren verboten sei.


    Styropor, wohl am häufigsten benutzt ist günstig, Ja, aber wer von euch kenn denn die inneren Werte? Styropor besteht im Prinzip aus lauter Kügelchen die zusammengebacken wurden.

    Der Grose Nachteil daran ist, das Styropor NICHT wasser / Dampfdicht ist. Man nimmt also hier ein günstigstes Material und MUSS es zigfach versiegeln um es wasserdicht zu bekommen. OSB welches für Feuchtraum ist, ist meist lackiert. Das OSB ansich ist nicht Wasserdicht, die Lackierung auch nicht sooo sicher.

    Die Schnittstellen und Kanten, Bohrungen und dergleichen sind auch bei Siebdruckplatten Nicht dicht.

    Es werden als häufig Körper hergestellt aus wasserempfindlichem Material weil es billig ist, dann jedoch zusätzlich Kapital und Arbeit eingesetzt um

    die Schwachstellen dessen zu korrigieren.

    Styrodur hingegen hat (aber nicht immer) eine andere Zellstruktur. Styrodur, EPS, XPS und co sind alles ähnliche Materialien die von sich aus schon (meist) wasserdicht sind. Wichtig ist hier wie immer die Verbindung untereinander. Achtet bei der Wahl der Klebstoffe unbedingt auf deren Eignung auch was die Dauerhafte Wasserbelastung angeht. Als Tipp, nutzt die Webseiten der großen Hersteller wie zum Beispiel „Henkel“. Diese haben oft ein Virtuelles Beratungssystem oder/und eine spezielle Kontaktmöglichkeit zum nachfragen.

    Dieses Material gibt es in einer großen Preisspanne, und je nachdem wie es weitergehen soll mit dem Körperausbau kannst ja auch verschiedene Produktionsformen einsetzten. Die Platten die beispielsweise unter die Bodenplatte eines Neubauhauses kommen, tragen flächig hunderte von Tonnen Gewicht, sind wasserfest und nebenbei isolieren sie sehr gut.

    Ich setzte diese zum Beispiel ein um das Aquarium im Inneren aufzustellen, zu isolieren und zu stützen. Verklebt ist das wie ein weiteres Becken ums Becken. Selbst farblich kann man hier spielen da nahezu jeder Hersteller eine andere Farbe verwendet.

    Für die Terrarienseite habe ich mich für diese Platten entschieden die gleichzeitig mit einen Gewebe und einer Zementschicht versehen sind, dadurch ist das Terrarium wasserdicht, hoch isoliert, stabil und gleichzeitig habe ich für den weiteren Innenausbau die perfekte Basis da jegliche Art von Beton, putz, Klebern ( wie Fliesenkleber) einen perfekten Haftgrund hat. Bei dem großen Hersteller mit den blauen Kernen (Wedi) hab ich mal nachgefragt wie diese gewebe und zementbeschichtung denn aufgebracht ist, da wurde mir gesagt das dies mit Epoxisharz geklebt wird.

    Schaut mal auf die Webseite der Firma und schaut euch an wie man diese Platten verarbeitet und was diese können. Von der Couch im Wohnzimmer bis zur Badewanne…

    Dieses Zeug ist zwar nicht billig, auch der Klebstoff ist teuer, aber dafür einmal die Arbeit und zuverlässig. Ich gehe in meinem Fall her und Fräse (Oberfräse mit Holzfräsern) diverse Öffnung usw um Scheiben einzukleben, oder weiteres für Vorsprünge und co.

    Rechnet man dann mal die Kosten und bedenkt den Arbeitsaufwand sind solche „Bauplatten“ wohl die günstigere Möglichkeit.

    Um eigene Fehler noch auszugleichen gehe ich trotzdem her und überziehe den gesamten Innenausbau nochmal dick mit Epoxidharz bis in jede Ritze, und in das noch feuchte Epoxi streue ich in die letzte Schicht noch scharfkantigen Quarzsand ein. Dadurch ist es bestimmt dicht und nach der Aushärtung kann ich mit andern Materialien den Innenausbau weiter machen. Wie beispielsweise hochflexiblem Fliesenkleber und ähnlichem. Der Korpus an sich ist ja bereits dicht.

    Fliesenkleber… Zemetös heißt stark Säurelastig und nicht dauerhaft wasserfest. Zumindest nicht in dem Einsatz den wir so brauchen. Deswegen werde ich wohl Fliesenkleber verwenden der für den Einsatz in Pools geeignet ist. Hier gibts es andere Zusammensetzungen und dadurch reduziere ich das Risiko des „Auswaschens“ von Kalkbestandteilen welche später ja auch wieder den Lebensraum beeinflussen.


    Möglichkeiten über Möglichkeiten, aber bedenkt die Kombination von Materialien, bedenkt die Langlebigkeit derer. Fragt die, die schon Jahrelang konstruieren nicht in erster Linie nach ihrer Materialwahl sondern fragt mal anders wie „was für Probleme hattest nach 1 Jahr, oder nach 5/10 oder 20 Jahren. Die wenigsten Terrarien aus OSB erleben 5 Jahre… das Problem hierbei ist das es 1000 und noch mehr Dokumentationen gibt wie jemand was baut, aber wo bleiben die Beiträge fue da lauten: mein Terrarium nach 10 Jahren?

    Ich hatte schon mehrere, sei es aus Glas, sei es aus OSB, beschichtet, versiegelt, alles schon, und muss sagen das bisher in den 20jahren nur eins wirklich dicht war, von innen zumindest. Dieses war aus Buchenleimholz das mit 3 Schichten Epoxidharz und faserverstärkung durch Glasfaser beschichtet war. Dieses hat es zwar auch mal „zerlegt“, dies jedoch durch ein weiteres Terra das drüber stand mit einem Bachlauf der undicht wurde.


    Bachlauf und Wasserfall…

    Meiner Meinung nach in einem natürlichem Habitat ein „Muss“, aber gerade da drüber gibts noch viel weniger Bau und Erfahrungsberichte als über Terrarien mit Langzeiterfahrungen.

    Dazu schreibe ich nachher noch was.

    Viele werden jetzt sagen „Aber meins aus OSB ist dicht, schimmelt nicht“. Kann sein, Ja, es gibt 1000 mögliche Weege wie auch den Einsatz von „Duschdicht“ zum versiegeln. Ich für mich habe diese beschriebenen Weege gewählt, Vielleicht bringt diese grobe Zusammenfassung dem ein oder anderem was. Nicht vergessen möchte ich hierbei auch die Aussenansicht. OSB im Wohnzimmer ist Geschmackssache, ich für meinen Teil werde das herkömmlich verfliesen und verputzen oder Ähnliches.

    Abdichtung Konstruktion Materialwahl

    - die immer wieder gestellte Frage -



    Da die Frage der Versiegelung mit Spielzeuglack und co nahezu täglich auftritt in diversen Foren / Gruppen und dergleichen schreibe ich euch allen mal meine Meinung dazu UND begründe sie auch wie ich zu dieser Meinung komme.

    Was wird gerne genommen?

    Lackversiegelung, Harz, und Leim(e)

    Chemisch mal betrachtet wird genommen:

    Harze und Leim(e).

    Die chemische Zusammensetzung dieses beliebte D3 Leims kenne ich nicht genau genug, werde mich hier aber noch damit beschäftigen. Anders sieht es bei den Lacken aus.

    Seid vielen Jahren gibt es großteils ja nur noch die Lösungsmittel reduzierten Lacke. Voc Wert bedingt.

    Wie das aufkam wurden auch kfz teilweise damit lackiert. Der pseudo Sinn dessen lass ich hier mal außen vor.

    Lacke unterscheiden sich grob in 2 Arten. Die erste sind Lacke auf Kunstharz Basis, die zweite basiert auf Acryl.

    Es heißt das Acryllacke verboten sind. Das ist mal grundsätzlich Falsch. Dieser Lacktyp ist im KFZ Bereich verboten in der EU. Sonst nicht!

    Das was wohl jeder von euch kennt ist die klassische Orangenhaut die heutzutage nahezu jedes Fahrzeug hat. Hier wurde der Lack so umgebaut das chemische Lösungsmittel reduziert wurden, und durch Wasser ersetzt wurden.

    Diese Orangenhaut kommt dadurch zustande das Lösungsmittel und Wasser zu schnell über die Oberfläche verdunsten und sich im Feststoff (Pigmenten und Trägerstoff) regelrechte Inseln bilden.

    Häufig liest man dann noch den Punkt Spielzeuglack. Was ist das überhaupt? Der sogenannte Spielzeuglack ist nichts anderes wie Herkömmlicher Kunstharzlack bei dem

    Jedoch zusätzlich Blei eigentlich verboten ist und ein paar weitere chemische Helferlein. Blei, ist aber grundsätzlich auch in den anderen nicht mehr drin. Bleibt also noch die anderen chemischen Helfer. Davon gibt es Massen.

    Grundsätzlich sehe ich das so das der Spielzeuglack nix anderes ist wie Normaler Kunstharzlack nur doppelt so teuer.

    Zurück zum Basisthema.

    Kunstharzlack = künstlich und/oder natürliche Harze die mit Hilfe weiterer teils FlüchtlingeR Komponenten abgemischt werden. Diese Flüchtlingen Bestandteile entweichen und dadurch trocknet der Rest aus. Er erhärtet also. Bei einem Kunstharzlack dauert das je nach Lack „Unterart“ Tage, Wochen, bis hin zu Jahren. Alte Kunstharzlack enthielten einen Stoff der Rissbildung verhinderte. Blei. Der ist ja heutzutage eh nicht mehr drin. Hier aber Vorsicht! Ein Großteil der Lacke kommt aus China. Was da drin ist, und was draufsteht ist naja. Finger weg… überlegt mal selbst drüber ob das richtiges Sparen ist wenn man alles von da drüben, kommen lässt.

    Wieviele Skandale es (vor Corona) gab wo Lacke zurückgerufen wurden eben wegen dem Bleianteil. Da wird in China ein groser Topf gekocht, in zig verschiedene Behälter gefüllt und jeder bekommt nen anderen Aufkleber…

    Also wissen wir jetzt das Kunstharz über die Oberfläche ausdunstet.

    Der Große Unterschied kommt jetzt. Der Acryllack. Es gibt da einen „Zwitter“ der gestrichen oder gesprüht wird und dann ausdunstet. Das ist kein vernünftiger Lack, des ist schlicht und einfach Schrott. Wo der ist? In jeder Spraydose die Acryllack enthält. Zudem ist dieser so „dünn“ das er überhaupt mit dem geringem Druck durch die Düse passt… Finger weg ist das beste..


    Ein Echter Acryllack besteht mindestens aus 2 verschiedenen Stoffen.

    -Dem Lack selbst ( genannt Basislack),

    -einem Stoff der die chemische Reaktion auslöst ( der „Härter“

    - und Zusatzstoffen

    Diese Zusatzstoffe können Verdünnungen sein, aber auch solche Stoffe wie der sogenannte Elastifizierer. Oder sowas wie Glimmer Effekte oder oder oder bis hin zum Farbwechsel und mehr.

    Bezeichnet wird das dann als „2K Lack“. 2 Komponenten also (Basis und Härter)

    Bei diese Lackart findet auch eine ausgasung statt, Die eigentliche „Aushärtung“ erfolgt nicht über die Oberfläche durch Reduktion wie beim Kunstharz, sondern durch die Reaktion IM Lack selbst.

    Grob gesagt entweicht beim Kunstharz alles über die Oberfläche, beim 2k reagiert es intern.


    Dies jetzt ist hier auch nur was anderem Vergleichbar. Dem Harz. Hier gibt es Kunstharze (was im ganz ganz grobem Prinzip eigentlich auch einer Art Kunstharzlack entspricht) und als 2-tes die Epoxidharze.

    Gerade Epoxidharze gibt es wohl annähernd soviel verschiedene wie weltweite Reptilienarten.

    Hier muss man sich noch intensiver mit dem Hersteller beschäftigen. Import aus diversen Versandhäusern, Nunja, drauf schreiben kann ich auch viel auf so je Verpackung… ich vertraue hier nur auf Produktionen die in D entwickelt und produziert werden. Davon haben wir wenige aber sie gibt es.

    Bei den Harzen wird auch mit mehrerer chemischen Bestandteilen gearbeitet, der Basis, und dem Härter. Manche Zusammensetzungen sind wasserbeständig, manche sind UV beständig, und manche sind wasserfest. Vorsichtig! Wasserbeständig heißt das diese eine Zeit X ihre Struktur im Wasser nicht verändern, jedoch durchaus Stoffe abgiebt . Wasserfest hingegen heißt auf gut deutsch das das auch eine Zeit X unter wasser genutzt werden kann. Die Zeit X ist hierbei beliebig, da müsst ihr ganz genau ins Chemische Datenblatt sehen. Dieses ist bei diversen Versandunternehmen entweder gar nicht dabei, oder nur auf Anfrage zu bekommen. Verwechselt das chemische nicht mit dem technischem Datenblatt. Im technischem steht (mit Glück) das „genaue“ Mischungsverhältnis und die Reaktionszeiten, im chemischen deutlich mehr wie Inhaltsstoffe usw. Das dann aus China? Ähm….

    Wichtig ist bei ALLEN Mischungen ganz genau zu lesen ob das angegebene Mischungsverhältnis in Gewichtsanteilen (am besten Grammgenau) angegeben ist, oder dieses nach Volumenanteilen in ml drin steht.

    Eine bloße Angabe von beispielsweise 2:1 ist häufig zu ungenau.


    Jetzt würde die Leimlösung kommen, aber hier fehlt mir noch das Wissen. Das reiche ich mal nach wenn ich das habe.


    Es gibt bei den Lacken noch eine 3-te Variante. Diese beschreibe ich euch hier zwar, jedoch gilt hier neben den üblichen Sicherheitsvorgaben/ Vorschriften was Lacke und Harze angeht noch ne gewaltige mehr. Ich kenne das nun folgende Produkt gut, habe schon viel damit gearbeitet und bin vom Material begeistert. Ich habe mit dieser 3ten Art einige Offroad Fahrzeuge die extrem beansprucht werden lackiert bis hin zu Achsen, und nur beste Erfahrungen damit gemacht. Die Lacke aus der Luftfahrt.

    Stellt euch vor es steht eine 747 in Dubai bei 60/70 grad auf der Startbahn, steigt auf 10 km wo es minus 50/60 grad hat und ne enorme uv Strahlung und sie landet in Schnee und Eis in Grönland und wird dort mit heißen Alkohol oder Glükohl abgewaschen zur Enteisung. Die müssen mehr als robust sein damit nach 2 mal Fliegen noch Lufthansa drauf steht und nicht blankes Aluminium landet. Diese Lacke wären für die Versiegelung geradezu prädestiniert. Aus der Erfahrung heraus kann ich sagen das ich fertig lackierte Fahrzeuge dastehen hatte, davor ein anderes gemacht habe und auf dem fertig lackierten laag Eisenstaub vom Flexen, Farbnebel von anderen Lackierungen, das hat dieses Lack nicht interessiert, einfach mit nem Lappen abgewischt, zur Not etwas Nitro. Ohne das es den Lack angegriffen oder verkratzt hat. Extrem robust, sehr teuer, schwer zu bekommen sind die einen Probleme. Das größte jedoch ist die Verarbeitung. Die hier verwendeten Chemikalien sind so heftig das ich zum lackieren alle 8-10 Minuten die beiden Filter der Atemschutzmaske (Vollschutz) wechseln musste und der Einweg Lackieranzug Nach 15 Minuten sich in seine Bestandteile aufgelöst hat.

    Die Sicheitsvorschrift besagt (mit Berechtigung) das der Lack nur mit Atemluft von außen verwendet werden darf im überdruckverfahren.

    Endangewendet ist es die Lösung überhaupt, in der Verarbeitung jedoch mit äußerster Vorsicht zu verwenden und für den Laien eigentlich nicht anwendbar. Die verwendeten chemischen Komponenten führen zu dauerhaften neurologischen Schäden. Aber nur der Vollständigkeit wegen diese 3-ten Art mal erklärt.


    Gelesen hab ich auch schon das gefragt wurde wegen Schiffslacken. Das ist ein absolutes „No Go“ denn diese Lacke sind häufig sogenannte Anti Fouling Lacke. Die sind in der Verarbeitung wohl genauso krass wie die „Air-Lacke“ aber mit so brutaler Chemie drin die ja Ansiedlung von Algen Muscheln usw verhindern soll. Was dieses Zeug dann in den Meeren anrichtet darüber möchte ich lieber gar nicht nachdenken…. Das wäre der chemische Tod sämtlichem Lebens im Terrarium.

    Optisch schön? Naja Innen nicht, aber die inneren Werte sind recht konstant 😂.

    Fehler 1 - Zuviel Kleber

    Fehler 2 - zuviele Nieten

    Fehler 3 - Zuviel Schutz und Schirmung um die Leitungen

    Fehler 4 - was möglich war ist aus Stahl

    Summe aller Fehler ergibt - hoffentlich nahezu ewige Dichtheit.


    Hier das angedrohte kurze Video dazu:


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    Definitiv wären Hände die halb so Fett wären besser…

    Verklebt sind jetzt alle Durchführungen, Mondlicht Blau ist verkabelt:



    Zum versiegeln heute gingen rund 500ml Kleber drauf. Morgen mal mim

    Endoskopk nachsehen ob ich alles „erwischt“ habe.


    Dann hab ich den ersten HQi mit der Fassung versehen und hochgeschraubt mit Kleber dazwischen. Oben sind es 4 Schrauben (M6 x 25), seitlich sollten ja Nieten rein, aber unerreichbar mit der Nietpistole. Weder mit der Druckluft noch mit der Manuellen. Also kurzerhand auch 4 Imbus Schrauben aus der Modellbau Abteilung (M4 x 25) reingezogen.

    Irre ist des schonnaber im gesamten Jasten sind jetzt 5 320ml Tuben Kleber drin, aber wenn ich mit meinen Klideckeln nicht rankomme, muss ich die Abdichtungu gen halt etwas großflächiger anlegen.

    Der Gedanke ist nun ob ich morgen beim böigen verkabeln nochmal auf die Gehäuse Befestigung die Abschirmung drauf lege. So wäre es Elektrotechnisch bis über den Brenner raus Geschirmt.















    Christian wie war des nochmal mit der Lichtfarbe die du empfohlen hattest? Drin waren in den HQi jetzt „830er“.

    Nachdem ich gestern die G12 Fassungen nach oben durch verkabelt habe, steht nun an das die ganzen Verbindungsstellen (Verschraubungen zu Rohren, die Eierbecher gegen die Stahlplatte usw.) alles zu verkleben und davor noch den Rest verlegen. Ist schon irre was da mittlerweile alles drin ist und noch dazu kommt. Ich mach euch davon n Video bevor es zu gemacht wird.

    Heute kamen mir so Gedanken die Lüftung/Kühlung könnte ein Problem haben in seiner bisherigen Planung. Die Umgebungstemperatur entspricht ja nicht der gefühlten Raumtemperatur. Oben an der Decke ist es ja deutlich wärmer. Das ist beim bisherigem Bau ja schon deutlich zu spüren. Aber das „wieviel wärmer“, das weis ich noch nicht. Ich bin dann heute mal hergegangen und habe einen alten HomeKit Aussensensor der seid Monsten außer betrieb war zu warten. Wartung insofern das ich den Sensor ja zum messen im Aufzuchterra auf den Boden stehen hatte. Das war ein groser Fehler, denn das Gehäuse innen war voll mit Erde. Ich dachte das der eh defekt ist, und hab mich um diesen einem Sensor gar nicht mehr gekümmert. Beim zerlegen und ausschaufeln des Sensors stellte sich jedoch heraus das der noch tadellos funktioniert.

    Das ist ein „Elgato Eve Wheather“ der ersten Generation. Diese Sensoren möchte ich ja auch in der großen Anlage hier verwenden.

    Zur Verfügung stehen die Werte

    Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck

    Alle 3 Werte werde ich verwenden, fraglich ist nur ob ich das Gehäuse so verwende wie es ist. Der Aussensensor ist Regenfest. Nicht durch Abdichtung sondern dadurch das Regen oben rein, und unten und hinten wieder raus kann.

    Drin ist dem ca 90x90x35mm Kasten eine Kontroll Led, eine Platine die die Sensoren auf der einem, und eine Reset Taster auf der anderen Seite trägt und das Batteriefach.

    Die Stromversorgung sind 2 Mignion Alkali Batterien in Reihe geschalten. Also ein Spannung von 2,0 bis 3,0 Volt. Je nach Positionen des / der Sensoren sind es rund 10m Kabel bis zum zentralem Schaltnetzteil. Bisher soll von diesem ja nur die 12V und die 5V verwendet werden. Die 3,3V Seite hat bisher noch keine direkte Verwendung. 10m Kabel und der darauf fallende Spannungsabfall da sollte es doch möglich sein diesen Sensor direkt vom Trafo aus zu versorgen anstatt Batterien zu verwenden. Mal sehen…

    Ich Augenblick misst der Sensor jetzt mal die Raumtemperatur oben über dem Lichtkasten.

    Bisher kann ich schon sagen das dort oben ( Sensor liegt am Stahlblech) fast 3 Grad mehr sind wie im Raum auf 1,2m Höhe. Raum liegt bei 22,0, oben sind es 24,9 grad. Unten 56% Luftfeuchte, oben 46%. Das sind schonmal deutlich messbare Unterschiede. Diese spielen für später eine grose Rolle, da ich ja die Werte der Räume als Referenz für die Steuerung brauche.


    *Nachdenkmodus ist an*


    Hier noch mal ein paar Bilder vom Zerlegtem

    Sensor:



    Dieses oben das ist der Resetknopf. Drucktiefe 1,5mm




    Hier auf der Platinen Unterseite seht ihr die Sensoren.




    Das Gehäuse ist durch die Erde stark verfärbt, ist kaum mehr sauber zu bekommen.




    Hier der Pluspol der schon korrodiert ist. Die

    Platine selbst ist nur ca 30x60mm.

    Dieser Wetter Sensor hing ca 5 Jahre ganzjährig draußen in der prallen Sonne, in Wind Regen Eis und Schnee und dann noch n Jahr direkt auf der Terrarienboden in der Erde. Extrem Test für den Kasten, zumal er ja voll war mit Erde und Staub.

    Gut ist die Platine und auch das Gehäuse. Aber vielleicht fällt uns oder auch euch ne Möglichkeit ein dieses Innenleben in ein anderes Gehäuse zu packen. Die Kontroll Led ist kein Problem die woanders hin zu packen, Stromversorgung hab ich ja gerade beschrieben, und wenn ich den irgendwie in die Wedi Platten einsetzten kann könnte ich von außen den Taster betätigen( wenn dies überhaupt mal nötig ist. Bisher brauchte ich dies nur bei der Ersteinrichtung vor einigen Jahren.

    Es gibt nur 3 Möglichkeiten, die 163mm Innenhöhe des Lichtkastens sind zu wenig, oder es ist Zuviel drin oder als drittes ich darf 3 Monate nix mehr essen. 🤷‍♂️

    Aber mit etwas roter Schmiere, und Nachdruck kam Ich rein. Es fehlt jetzt noch die vordere Nachbeleuchtung zum durchverkabeln und 3 der G12 Fassungen muss ich noch die Lebensadern durchziehen. Rest ist dann (nur grad durch) durchgeschraubt.

    Die angedachte direkte Verbindung der einzelnen G12 Fassungen fällt aufgrund der Körperfülle von mir aus. Ich bin definitiv zu fett als das ich da rannkommen würde. So bekommt jetzt jede Fassung eine 2,5 bzw 3,5 Meter lange Lebensader und erst außerhalb des ganzen, in Nähe der Vorschaltgeräte verbinde ich die dann. Anders geht es nicht. Sind dann alles über alles so ca 22m gesamte Kabellänge nur für die Leuchtstoffröhren. Irre….

    Wenn ich alles so grob zusammenrechne reichen keine 200/250m an verschiedensten Kabeln die in, um und über dem gesamtem Bau laufen.


    Die „Alten“ Verschraubungen zu verwenden, also die zölligen haben einen weiteren großen Vorteil der mir heute erst aufgefallen ist. Auf den Bildern seht ihr es, aber auf die Dichtende Seite, IN die einschraubhülse lässt sich ein 16mm Leerrohr mit Kraft eindrehen. Da kommt noch Kleber dazwischen der „nass“ dementsprechend schmiert dann ist das mehr als gut gelöst, Bombenfest und vielleicht auch „dicht“.










    Da wo die neuen, runden Verschraubungen sitzen kommt außen ein Kleberbett rum, bei den alten innen und außen. Würde ich nochmal anfangen würde ich definitiv nur die alten verwenden.


    Gefoppt hat mich heute das Lot gefüllte Silikonkabel, bzw war es ein hausgemachter Fehler. Ich hab da ja überall Die Textilhüllen rum usw., da dachte ich mir das ich die je 25cm Stücke nicht nur zusammenstecke, mit der Gefahr das es sich in weitere Rohren schoppt, das ich die Verbindung mit einem Schrumpfschlauch verbinde. Das war ja auch nicht das Problem sondern das Kabel im inneren. Das Loot schmolz, und aus der Flexiblem, wurde eine Starre Leitung. Glück hatte ich dabei nur das es genau die Form hatte die auch nötig war.

    Hier noch die Versorgung der LED‘s damit ihr seht das es Wechselspannung ist. Warum auch immer…




    Und hier der Sichtbare Teil der Führung Versorgungskabel:








    Alles geschirmt, und wenn es die Tage noch zusätzlich oben und unten verklebt wird ist es mehr als nur Wasserdicht.

    Die anderen Fassungen führe ich dann mit den Silikonkabeln aber nur aus dem Kastem raus, und lege die dann überhalb des Lichtkasten auf dem Verteilerblock auf:



    4-polig, also „Schirmung - Erde - Phase - Null“ .

    Ab dem Block gehts weiter mit den herkömmlichen Geschirmten Leitungen. So ist bis 150 Grad (Chinesische 200), alles Save, und oben drüber bin ich ja eh bei „fast“ Raumtemperatur, da reichen die 70 oder 80 Grad dauerhafte Belastbarkeit aus. Die Verkabelung in den HQi allerdings werde ich nicht erneuern, die befinden sich im Neu Zustand und waren nur etwas Verschmutzt. Das sah zwar zunächst so aus als ob die zu heiß geworfen wären, aber das war nur Oberflächlich etwas Staub und naja Reste aus dem Bekleidungsladen aus dem sie kommen. Verkohlte Wollmäuse also. Ich werde lediglich hergehen und die Erde und Ableitung neu befestigen, neue Textil/ Silikon Schutzhüllen drüber ziehen neue Pins bzw Ösen drauf grimpen und vor allem mit Zahnscheiben denn bei bei allen dieser Scheinwerfer ist genau das etwas locker. Der Kabelsatz selbst ist mit 2,5 Quadrat Silikonkabeln auch mehr als ausreichen dimensioniert. Auf einer Steck Fassung steht „200W maximal“ und ich betreibe die ja eh nur nur mit 70W. Aber das seht ihr dann „die Tage“.

    Die berühmten Kleinigkeiten… aber auch kleine Schritte bringen das Projekt voran. Verbaut habe ich heute die weißen Led‘s, die Leuchtstoffröhren Fassungen noch festgezogen und eingestellt und ganz rechts die Leiczte bzw. derer ihr Halter.

    Die ersten Kabel sind auch nach oben durchgezogen, schön Schritt für Schritt alles.


    Verbaut werden diese beiden Röhren:


    wasseragamenforum.info/attachment/1142/


    wasseragamenforum.info/attachment/1143/


    Natürlich alles einzeln Schaltbar.


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    wasseragamenforum.info/attachment/1141/


    Ist schwer zu Fotografieren, die laufen aber parallel, sieht nur aufgrund der Perspektive so aus als wären sie schief. Das VA das als Reflektor drüber kommt hab ich anscheinend genau getroffen, das Licht was nach oben strahlt wird 2 mal um 45grad umgelenkt, und strahlt dann senkrecht ab. Das war es nur unmöglich ein Bild davon zu machen.


    wasseragamenforum.info/attachment/1144/


    Hier seht ihr die Nachtbeleuchtung 2, die 3 LED Einbaustrahler (IP67) . Testweise hab ich vorm Abschneiden mal Spannung angelegt, das sieht dann bei Sonneneinstrahlung so aus:


    wasseragamenforum.info/attachment/1145/


    2W hat jede Leuchte und läuft mit 12V Wechselspannung. Denke ich werde hier nicht mehr den originalen Kabelsatz nehmen sondern auch diese einzeln zeitabhängig Schalten. Maximal wäre dann als Nacht / Morgens beleuchtung diese 3x2 Watt in Weiß, und die vordere Kugelleuchte mit 1,2 bis 2 W möglich. Für die Kugelleuchte hätte ich Blau und Gelb mit 2W und Rot mit 1,2W hier. Insgesamt also 7,2 bis 8W zur Verfügung. Lumen/Lux weis ich nicht da ich da drüber keine Informationen greifbar habe.


    Erinnert ihr euch? Diese Leuchten sind das:


    wasseragamenforum.info/attachment/1146/



    Dann rechts die eine Aufnahme noch:


    wasseragamenforum.info/attachment/1147/


    Das war die Ikea Kinderzimnerlamoe. Es heist ja immer der Teufel steckt im Detail, das hab ich hier auch wieder. Der Hohlbolzen in der Keramik Fassung trifft genau um 2mm noch das darüber liegende Kühl/Flexrohr…. Würde man es treffen wollen hätte man wohl keine Chance 🤷‍♂️. Hier muss der Strom „die Tage“ noch um die Ecke gezaubert werden….

    Nachdem ich heute noch auf nem anderem Termin war, und danach noch hunderte Komponenten in Sortimentsboxen einräumen und umsortieren musste um für die folgende arbeiten gerüstet zu sein, kam später wieder das was immer kommt wenn es mehr wie eins pro Tag ist, was zu erledigen ist. Schwindel und Schweißausbrüche und nachdem es mich wiedermal fast von der Leiter gedreht hätte, hab ich nach den ersten beiden Fassungen Feierabend gemacht bevor wieder was kaputt geht, und gerade mit Leuchtstoffröhren hmm. Naja die ersten beiden sind montiert, noch ohne Verkabelung und Inneren Schutthauben, aber drin. Mm genau, würde eher sagen es hätten 2mm mehr Platz sein können. Aber die Röhre passt rein und die Winkel zueinander stimmen perfekt.


    wasseragamenforum.info/attachment/1137/


    Falls das in der Art wer nachbauen will, also „offene Röhren“, dann kann ich euch mal berichten das genau von dieser Fassung 2 Stück vertrieben werden bei den paar Händlern die, die Fassung gen überhaupt noch vertreiben und lagernd haben.

    Es ist für Röhren nur 26mm Durchmesser,

    Die eine Variante hat in der Verschlussmutter eine weiße Konische Dichtung, die andere eine Rötliche. Die, mit der weißen Dichtung hat auf der Rückseite eine kleine längliche Öffnung (ca. 0,5 mal 4mm). Eine Art kleinen Schlitz also. Dieser ist nach innen hin offen, direkt über der drehenden Welle in der die Röhre einrastet.

    Die andere mit der Rötlichen Dichtung ist hermetisch geschlossen. Beide haben die gleiche Klassifizierung IP67.

    Verwendet habe ich die komplett geschlossenen, denn so oft werde ich die wohl nicht tauschen. Bei der mit Schlitz befindet sich auf der Innenverwaltung Welle etwas Fett, wohl Silikonfett von der Konsistenz her, bei der geschlossenen nicht.

    Die Schraubengröse ist nicht angegeben, nur für die Fassung selbst benötigt ihr je 2 Schrauben der Gröse 4,0 x 8,0 mm. Ich habe bei mir, bedingt durch die Stahlplatte und Lack und die EPDM Dichtbeilage und einer kleinen Beilagsscheibe 4 x 11,5 mm Metrische Imbus Schrauben verwendet.

    die Öffnung für die Kabeldurchführung benötigt 5,0 x 22 mm.

    Die Fassung selbst hat 2 Dichtungen. Einmal die konische auf dem Metallring der Röhre, und im Inneren eine 2te Zylindrische die den Anschlussteil abdeckt. Zum Anschließen der Verkabelung ( L und N ) benötigt ihr entweder ein Kabel mit dem Querschnitt 0,8 Quadrat starre Leitung, abisoliert und 20mm, oder (meine Methode) eine 22mm lange Endhülse (schwarz-bis 1,5 Quadrat) und in dieser quetsche ich das 1,0er Kabel der 4 poligen geschirmten Leitung. Bei einer 22mm ( nur Metalllänge ohne die schwarze Kunststoffführung). Die Testhülse hab ich leider schon Verschmissen, aber eingeführt reicht diese ganz genau aus bis zum Anschlag der Abschlusses und presst die Spitze der Endhülse auf 4mm Länge genau quadratisch ein. Genau um das maas des inneren Kontaktes. Einmal gesetzt ist diese fast nicht mehr herauszubekommen, zerstörungsfrei eigentlich gar nicht mehr. Ich weis jetzt noch nicht wie ich dort eine Erdung mit unterbringen soll, aber irgendwo in der Nähe Fassung find ich schon was für eine Erdungsniete pro Fassung.

    Der Hersteller der Fassung ist die Firma Vossloh.

    Die Artikelbezeichnung lautet:

    „Vossloh Feuchtraum Aufbaufassung G13“

    Sie ist IP 67 klassifiziert und ist für 26mm (T8) Röhre

    Die Artikelnummer lautet: VS-100387

    Ich habe die zum Stückpreis von rund so 5€ gekauft, mittlerweile gibts die aber für 2,71 über Amazon.

    Qualitativ scheint die (bisher) hochwertig zu sein, auch hat die Verschraubung eine Rasterung drin gegen wieder aufdrehen.

    Von innen sieht das bisher so aus:




    In der länglichen Öffnung links, da kommt das geschirmte Kabel so durch das es ca 4 bis 5 mm in die Fassung hineinragt, darüber eine kabelschutzhülle ( Textil/ Silikon) und im Anschluss fülle ich das außen herum noch mit Kleber ( Kleb und Dicht wieder weil es 90 (kurzzeitig bis 130 grad) aushält), auf.

    Über dieses gesamten Anschlussfeld kommt jeweils ein geklebter umgedrehter Eierbecher aus Edelstahl ( Quelle: Norma ) in dessen Fuß ich ein 12mm Loch gebohrt habe. Da hinein kommt eine 12er Kabelverschraubung die ich auch mit Kleber fixiere. Dadurch ist das alles mehrfach gedichtet, und nahezu perfekt isoliert und unbeweglich. Ein Wiederausbau ist nicht vorgesehen und wohl auch nicht mehr so einfach möglich.

    Wäre das eine T5 Fassung würde diese Temperatur Beständigkeit nicht ausreichen den wie mir alle Elektrischen hier sagen wird die T5 nahezu doppelt so heiß wie eine T8 Röhre. Bei eine T5 gäbe es auch Probleme mit der lackierten Oberfläche über den Röhren.

    Sollte es dann der Fall sein das die Leuchstoffröhren mal nicht mehr gibt ist das auch kein Problem denn dann könnte ich jederzeit da eine LED Röhre einsetzten oder anderes mit dieser Fassung, die Leitung wäre ja bis 4 polig und bis 3kV Stabil. Bis dahin werde ich aber noch n paar Röhren einlagern.

    Viel ist eigentlich trotz stundenlanger Arbeit heute nicht passiert. Zum Grund komm ich zum Schluß.

    Eingebaut haben wir heute die zweite Druckleitung der Beregnungsanlage. Die, welche ich letztens erst zerstört hatte. Dabei hab ich die erste, längere, nochmal nachgezogen da sich die Verpressung etwas gelockert hatte. Was ja bei diesem „System“ normal ist. Also sozusagen hab ich sie nachgezogen.

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    Um ein späteres Klappern oder Scheuern zu verhindern werde ich bei der weiteren Verkabelung ein paar Abschnitte des Aussenmantels aufheben, und diese dann als ne Art „Scheuerschutz“ an den Stellen die sich berühren könnten, darüber spannen. Kleben oder und fixieren mittels Kabelbindern oder Schlauchschellen. Am Übergang zur unteren blauen Platte, an dem Winkelstück, dort will ich noch ne ordentliche Fixierung bzw. Verklebung realisieren. Der Grund ist das ich vermute das durch den Druckwechsel hier zwar sehr kleine aber dennoch mechanische Belastungen auftreten könnten. Die Durchführung durch die blaue Platte ist ja nicht mechanisch fest verbunden sondern die Bohrung ist im Radius ca 1mm größer. Absichtlich, den dort hätte mit der Zeit das Messing vom Stahlblech wohl den Lack abgescheuert. Deswegen setzte ich das neben dem Ring aus loctite noch in ein Kleberbett das dann wie ein Gummipuffer wirkt (wirken soll).


    Somit ist im Lichtkasteninnerem die Installation des Hochdruck Systems für die ersten 10 Düsen beendet. … Das wollte ich schon seid längerem mal so schreiben. …


    Der weitaus grösere Akt war heute der Lüfter. Der Gebläsekasten/Motor sitzt ja im Kasten fest, und ist mit den 18 Schrauben gehen die Platte geschraubt und geklebt. Diesesmal kann ich aber nix dafür, das ist halt BW Befestigungsart. Auf der Unterseite befindet sich ne halbhohe Mutter zwecks Abstand des verzinkten Schutzgitters und 4 der 18 Schrauben sind nur M6-er. Darauf heute „mal schnell“ ein paar Ringmuttern drauf führte dazu das wir das heute ein paar mal auf- und zugeschraubt haben. Das Problem war das die Innengewinde der Ringmuttern um 2,5mm sichtbar waren. Die eingesetzten ( und verklebten) 6er Schrauben waren also um ca 2,5mm zu kurz. Die Schrauben mussten als ersetzt werden gegen längere. Die nächst grösere Schraubenlänge war 29,8mm statt vorher 21,0 mm. Schrauben dessen Kopf man weder sieht, no h fühlt und die verklebt sind… Hätte ich nicht eine Tochter (12) mit etwas kleineren Armen, hätte ich dies wohl gelassen. Da es jedoch erst gut ist, wenn es perfekt ist, hat sich meine grose Kleine hingesetzt, hat sich n Messchieber erklären lassen, und mittels Blick, Zeichnung, rechnen und Unmengen an Maasen solange damit beschäftigt und auf den Zehntel mm genau gemessen und so „zusammengestellt“ bis dieses Ergeniss rauskam:



    Keine Sicke und kein fühlbarer Übergang zwischen Ringmuttern und Befestigungsschraube. Schließlich sollen es die Agamen ja auch schön haben, und außerdem könnte sich an überstehendem Gewinde oder in eine dicke schmutzt ansammeln der ein späteres Filterwechseln erschwert oder verhindert. Sie hat nicht nur Scheiben in der Dicke gemessen und dabei festgestellt das diese zwischen 1,4 und 1,55mm dick sind, sondern auch die Wölbung der Scheiben mit eingerechnet. Gefühlt waren es hunderte Scheiben die sie so zusammengestellt hat mit Beachtung der Abstände die durch die Wölbungen entstehen bis es eben mit den längeren Schrauben „gepasst“ hat.


    Das war der Grund weshalb das heute etwas länger gedauert hat.

    Diese 4 Ringmuttern (alles Edelstahl) sollen später ermöglichen das man dort Pflanzenranken fixieren kann. Selbst ans spätere Filterwechseln hat sie gedacht denn später muss man da unbedingt vorher mittels Klebeband die Scheiben fixieren damit nichts durcheinander kommt.

    … Da kann ich nur meinen Hut ziehen, das dauerte runde 4 Stunden ….


    Memo an mich selbst: „Die nächsten Ringmuttern mit Stehbolzen besorgen, dann sieht man innen den überstand nicht…“ .

    Je nach Konstruktion des Wasserbeckens durch dessen Form und der Wassertiefe ist eine Ausstiegshilfe schon fast ein „Must Have“. Wenn die Agamen mal ne halbe Stunde unter Wasser waren konnte ich das schon öfter beobachten das erklimmen von Land Schwerstarbeit war.

    Bei früheren Terrarien habe ich „Schwimminseln“ oder wie man die auch bezeichnet verwendet. Neben Hohen kosten ( unter 30€ war da fast nichts zu bekommen) hatten die auch noch den Nachteil das diese nicht dauerhaft krallendes waren. Selbst die für Schildkröten rieben sich ab und wurden undicht. Neben dem dann schwimmendem Kunststoff im Wasser war alle 1,5 bis 2 Jahre was Neues nötig.

    Ich baute auch schonmal einen Schwimmkörper aus Bambus, darauf eine Plexiglas Platte welche ich mit Küchensilikon und Kies versuchte natürlich aussehen zu lassen. Auch das hielt nicht lange.

    Jetzt bei der Konstruktion der neuen Anlage hatte ich bereits verschiedene Ansätze. Von der passenden Baumwurzel, über massive Eichenbohlen bis hin zu magnetisch befestigten Rampen.

    Bei allen Arten ging ich aber nochmal zurück zum Anfang und arbeitete mir erst mal die Vor– und Nachteile heraus die ich bisher überhaupt nicht beachtet hatte.

    Dieser Teil jetzt den kann man nicht nur auf eine Ausstiegshilfe beziehen sondern dies gilt eigentlich fürs gesamte Terrarium, ob unter oder über Wasser.


    Kunststoff:

    Was immer ich nahm, es löste sich mit der Zeit auf. Bedingt durch die mechanische Belastung, bedingt durch die UV Einwirkung und bedingt durch Kotreste. Die Folgen waren hoher Verschleiß, hohe Kosten, Aufwand, Plastik im Wasser und wer weiß was sonst noch alles denn in China achtet wohl keiner auf umweltverträgliche Farben… dies habe ich jedoch nie Analysiert, es ist lediglich eine Schlussfolgerung.


    Bambus:

    Wusstet ihr das es fast nicht möglich ist Bambus zu bekommen der nicht lackiert, gewachst oder sonstig chemisch behandelt ist? Die Folgen waren immer eine starke Algenbildung am Bambus, und wieder ist wohl alles mögliche im Wasser.


    Baumwurzel:

    Auch nicht ganz einfach bei uns. Nimmt man die klassische Mangrovenwurzel weis man auch nicht mit was die behandelt wurde damit sie im Container nicht wegschimmeln. Vielleicht tun sie das auch und werden dann nur wieder getrocknet. Vom Umweltaspekt her ist das mit der Herkunft eh mehr als Fragwürdig. Außerdem wird eine solche auch bealgt, oder / und von Bakterien überzogen das diese klitschig werden oder gar als Basis dienen welches ursächlichste das das Wasserbecken extrem veralgt oder gar kippt. Eine Mangrove wächst nicht bei den Wasserwerten die bei uns vorherrscht sondern meist im Brackwasser oder gar direkt im Salzwasser. Unser Wasser führt also zwangsläufig dazu das diese über kurz oder lang weggammelt. Gerade bei Wasserbecken ohne eigene Biologie wird dieses ja häufig getauscht, als jedesmal wieder in einen Säurebereich gebracht der die Wurzel zerstört.

    Salzwasser und Wasseragamen wäre mal ein sehr interessanter Gedankenansatz der aber erstmal ausführlich ausgearbeitet werden müsste. Meines Wissens nach ist da in der Literatur nichts bekannt.

    Alternativ wäre also eine Süsswasserwurzel. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten. Vornehmlich der Harzanteil, dieses wirkt stark antiseptisch, würde also die Biologie angreifen und zum zweiten besteht das Risiko das die Reptilien festkleben.

    Dadurch fallen nahezu alle Nadelhölzer raus. Es gibt zwar Ausnahmen aber der Einfachheit her sagen wir mal das Nadelholz gar nicht geht. Blieb also der Laubbaum der bekanntermaßen selten ist, und auch selten umfällt so das schwer an eine Wurzel ranzukommen wäre.

    Selbst wenn man das Glück hat so eine zu ergattern, dann darf es kein Frisches Holz sein. Neben dem Fäulnis und Schimmeleffekt braucht jegliches Holz das austrocknen durch die Sonne um zum einem die immer vorhandenen Pilze zu unterdrücken und zum anderen das Harz abzubauen. Ein Wurzelstock der 2 bis 3 Jahre trocken gelagert wurde und der prallen Sonne ausgesetzt war das wäre so ziemlich das Optimale. Egal welches Holz, jedes Holz sondert nach dem wieder einweichen Huminsäure ab. Früher hieß es immer das dieses schädlich sei, das Gegenteil ist jedoch der Fall. Durch diese Säure wird Kalk und Ähnliches im Wasser erst gelöst und ein gesunder „KH“ wert ist optimal beziehungsweise existenziell um den PH Wert ( den Säuregehalt) ni hat nur einzustellen sondern zu stabilisieren. Das ein Wasser kippt, ist dann der Fall wenn die Wasserwerte nicht passen. PH Wert – CO2 Wert – KH wert bilden ein stoffliches Dreieck und sind direkt voneinander abhängig. Hier lohnt sich ein Blick oder auch zwei in die Aquaristik, dort ist das ein Standart, in der Terraristik leider sehr stark vernachlässigt.


    Dann noch ein anderer Punkt, auf welchen Bäumen leben eigentlich unsere Agamen? Auf abgestorbenen, knochentrockenen? Oder auf lebenden Bäumen? Sagt ja schon der Name „Grüne“ Wasseragame….

    Wenn echtes Material verwendet wird in den Terrarien dann quälen viele ihre Drachen aber ganz schön, denn viele, ich möchte nicht sagen ein Grosteil verwendet wurzelholz auch als kletterholz. Worin unterscheidet es sich? Nun zum einem ist Wurzelholz ansich härter als Stammholz und zum anderem hat Stammholz Rinde! Auf dieser klettern Agamen normalerweise und nicht auf blankem und entrindetem Holz bzw. Wurzeln. Viel Holz das man sieht hat aber keine Rinde mehr.

    Häufig ist das auch nicht möglich da die Rinde beim trocknen abfällt. Zum einem könnte man diese aber auch wieder befestigen mittels Küchensilikon, Epoxi oder Lebensmittel echten Klebstoffen. Dies hat jedoch den Nachteil das dem Baum das Kambium fehlt und dadurch könnte es wieder zu Schimmel kommen. Je nachdem was es für ein Pilz ist, aber es gibt gerade im anäroben Bereich viele giftige.

    Manchmal liegt die Lösung aber am Tisch. Denkt mal an ein leckeres Steak vom Grill und n gutes Glas Wein. Manchmal korkt dieser, dann hatte der Kork Zuviels Poren und ist durch Sauerstoff regelrecht oxidiert, Aber das ist die Lösung. Anstatt in teuere Import Wurzeln zu investieren, wie wäre es denn mit europäischem? Korkeiche mit Stammholz aus Spanien / Portugal zum Beispiel. Das Rinde ist relativ dauerhaft, Siege Korken in der Weinflasche. Ansich auch ziemlich Wasserdicht, was bei der Verwendung im Terrarium Geist das das innerliche de Holz nicht so schnell vergammelt. Bei ordentlichem Einbau. Aber auch beim unter Wasser Einsatz hält dieses Holz viele Jahre, und die vorhandene Rinde ergibt nicht nur eine Art Treppe für die Agamen sondern auch für Moose eine sehr gut Basis. Ist der Stamm mal bewachsen ( Nachhelfen wäre hier optimal) dann kommt kein Licht mehr an den Stamm oder zumindest so wenig das Algen kein Problem mehr sein dürften. Die Huminsäure tut ihr Übriges dazu und hält indirekt durch den PH die Algen im Zsaum. Der einzige Nachteil hier ist die je nach Wasser zu Holz Verhältnis, die Färbung. Das Wasser verfärbt sich gelblich. Würde man hier blankes Eichenholz einsetzten ohne Rinde wäre dies schon Richtung bräunlich, aber biologisch top ok.

    Aus Welchem Holz wurden Jahrtausende lang Boote gebaut? –

    Auf welchem Holz steht Venedig? Es muss nicht immer Plastik sein…..


    Weitere Themen folgen bei Gelegenheit… aber denkt mal drüber nach, informiert euch, guckt im größtem Heelermarkt der Welt. Unterm Schnitt ist diese Lösung billiger, natürlicher, Artgerechter als das ganze Plastikgeraffel.

    Ja, einfach nen Ast so platzieren das sie rausklettern können… ich hab eine Mangrovenwurzel drin.


    Das wäre ein Thema für diese Kategorie im Forum: Einrichtungsgegenstände im Wasseragamen Terrarium

    Das können wir ja im Abschluss dann auslagern oder besser zusätzlich ausarbeiten, da muss es erst mal fertig sein 🤷‍♂️.

    Hab aber heute mal nachgesehen, bis grob 1,6m Länge und 15cm Durchmesser hab ich Korkeiche lagernd. 2 Kartons a 20kg und einiges kleines noch dazu.