Gedanken - Planung - Umsetzung - Nutzung

  • Vorerklärung:


    Zunächst mal, dieser Forenbeitrag wird etwas sehr umfangreich. Passt in mehrere Foren Kategorien, und soll ziemlich allumfassend sein.

    Ich nenne es mal "Das Buch zur Heimgärtnerei". Warum das? Es wird nicht "nur" ein Terrarium, ich Plane / Baue eine Aquaphonik Anlage.

    Was ist das? Ganz einfach ausgedrückt will ich jeden Energie mehrfach nutzen, und über das ganze Jahr hinweg eigenes Obst Gemüse Kräuter usw haben.

    Was das Ganze nun mit einem Terrarium zu tun hat ist recht einfach erklärt - es ist "Natur Pur". Genauso wenige wie es Terrarien mit Plastik geben sollte, sollte es Gemüse geben das in Plastik wächst und chemisch vollgepumpt wird damit es nach nichts schmeckt.

    Das ist kein Schuss ins Blaue, und bei leibe keine "Google Recherche" gewesen, das ist Wissen aus dem echtem Leben + Google und co nebst Fachleuchten bis hin zur ein paar Universitäts Professoren uvm .


    Ich versuche in diesem Beitrag das ganze Stückweise aufzubauen mit allem drum und dran. Mach ich hier grobe Fehler dann bitte nagelt mich auch ans Kreuz sozusagen, aber nehmt euch bitte die Zeit und leest das alles mal komplett durch. Vielleicht ist durchaus das eine oder andere Interessante für euch dabei.

  • Stoffkreislauf:

    Jedes Lebewesen braucht Nährstoffe, verschieden Arten, unterschiedliche Mengen, Reaktion oder Reinprodukte

    Nährstoff - Pflanze - Tier - Nährstoff

    Jede Pflanze verarbeiten / nutzt verschieden Nährstoffe die ja auch irgendwoher kommen müssen, sei es im Terrarium ( Bodengrund in endlicher Form), was eigentlich dann? Irgendwann austauschen, neu rein, desinfizieren usw... - ned gut *Kopfschüttel*

    Nachdüngung? - ned gut *Kopfschüttel*

    natürliche Ergänzung - DAS gefällt uns doch...

    Diverser Kleinorganismen wie Asseln, Würmer usw ja, bis zu einem gewissen grad funktioniert das, aber auch mit dieser Methode muss irgendwann der Boden getauscht werden. Schauen wir doch mal in den Wald, dem der Boden wird ja recht selten getauscht. Der Bodenauftrag in unseren Wäldern ist teils deutlich höher als in tropischen. Nicht nur die Pflanzliche Artenvielfalt ist in den Tropen deutliche größer sondern auch die Energieausnutzung ist größer. Vergleiche mal ein Mango mit einer Buchecker...

    Mehr Zeit, mehr Wasser, mehr Leben dort.

    Seid mal ehrlich, was davon ist in einem "Standart Terrarium" vorhanden? Relativ wenig, also kann dieser Kreislauf doch gar nicht so funktionieren wie in der Natur ausser es wird nachgeholfen und dann stimmt das Verhältnis zueinander mit Sicherheit nicht bzw wenn überhaupt Ansatzweise vielleicht naturähnlich. Denke bis hier her gebt ihr mir recht oder?


    Was fehlt denn komplett im Terrariumbereich? Der Teil mim Wasser.

    Hier hast einen weitere Teilkreislauf. Niedere Lebensformen werden von größeren gefressen, alle derer ihrer Ausscheidungen werden recycelt. Im Medium Wasser wohl nur deutlich schneller als an der Luft.

    Hier muss also der Gesamtkreislauf beginnen. Im Wasser, bei den Kleinstlebewesen. Die dann bis zum den größeren wie bei mir der Fischbesatz läuft. diese Ausscheidungen werden "Normal" durch Filter und Bakterien abgebaut, bzw umgebaut (bspw Nitrit) und das führt dazu das auch dieses Wasser regelmäßig getauscht werden muss.

    Wie finden wir das? - Ned gut *Kopfschüttel*

    Viel Fisch - Viel Leben - Viel zu gucken, heißt auch viel "Abfall".

    Pflanzen im Aquarium verbrau Chen einen Teil, wenn Co2 dazugegeben wird dann etwas mehr, aber noch lange nicht das was zur Verfügung steht. zumindest von dem "Machbarem" teil. Gut was ich jetzt nicht mehr nachbilden kann sind des, das Wasser über sehr lange zeit Mineralstoffe und Spurenelement löst, diese geb ich auch zu, aber auf natürlichem Wege. (uraltes Eisen ist sehr Mangan lastig, dafür nahezu kein Zinn/Zink/Blei wie heute, das in Wasser gelöst über lange zeit gleicht das fast alles aus. Hör setzte ich altes eisen mit Reinwasser an, stelle ne gesättigte Lösung her und alle paar Wochen gibts n Schluck ins Becken) Kalium und diverse andere Stoffe gebe ich zu durch die Deko, durch relativ viel echtes und poröses Gestein in verschiedenen Arten.

    Das ist also vorhanden. Dann Pumpe ich dieses "Wasser" nach oben. Teils für Beregnung, teils direkt, aber die Stoffe die die Pflanzen brauchen sind dadurch gegeben. Auch der Terrarienteil spielt hier mit, denn auch diese Deko /Ausstattung besteht aus den Stoffen die gebraucht werden, vom Altem Eichenholz das die Humininsäure abgibt, über die Felsauskleidung bis hin zu den Ausscheidungen der Agamen.

    Ein Kreislauf.... Bisherige versuchen führten dazu das mehr Kräuter wachsen wie irgendwer hier essen kann.

    Die Antriebsenergie des ganzen fehlt aber noch - das Licht.....

  • Das Licht:

    Was haben wir denn im Terrarien und Aquarienbereich zur verfügung?

    Leuchtstofflampen, Halogen /Glühlampen, Diodentechnik. das ist doch das meistverwendete, oder? Im Terraristik Bereich kommt die Wärme dazu, was dann richtig Gasentladung /Metalldampflampen geht. Aber auch hier sieht man oft die Leuchtstoffröhre PLUS nen Wärmestrahler plus was, was UV macht. Oder? Im Aquarien Bereich fast nur nur Dioden Technik oder Leuchtstoff. Egal was also ob oben oder unten, jeder bewertet es mit etwas wissen, ja, aber dennoch mit einem großem teil "Muss gut aussehen". dann werden LED`s genommen die passende farbig leuchten und dies und das.

    Geht man einen anderen Weg und stellt sein Aquarium dahin, wo jeder Aquarianer sagt "Bloß nicht das zieht Algen ohne Ende", nämlich ins Sonnenlicht stehen den Pflanzen IM Becken mal satte 120000 Lux zur verfügung. Diese Lichtpower mittels Elektrischer Beleuchtung da wirst Arm und brauchst ne Raumklimaanlage wegen der Abwärme. Aber warum wachsen eigentlich bei einem Aquarium das in der direkten Sonne steht so dermaßen die Algen? Viel Eingespeiste Energie, Zuviele und teils falsche Nährstoffe. Das Verhältniss passt nicht zusammen.

    Dennoch kann uns doch nur eins als Beispiel dienen, das was seid 4 Milliarden Jahren funktioniert, könne die in China mit ihren Led`s nicht so schnell nachbauen....

    Diverse versuche, diverse Techniken über viele Jahre brachten mich zu dem nun "Ist" Stand.

    Egal ob es das äuge erkennt da der Prozess zu langsam läuft, aber egal ob Aqua oder Terra, Leuchtstofflampen sind nach rund einem Jahr einfach ausgebrannt. Die Pflanzen udn Tiere merken sowas eher als wir Menschen. Halogen verbraucht Unmengen an Strom und ist meist Hitze an der falschen Stelle. Das Zaubermitte LED ist meiner nach das schlimmste überhaupt, zwar ist der echte Stromverbrauch der Led`s deutlich niedriger (wenn auch meist höher als angegeben trotz geringerer Licht Leistung) dennoch hat die Led den Nachteil das sie immer nur in einem Spektrum arbeitet. heißt man braucht viele verschiedene Dioden, und erreicht immer noch keine vernünftige Leistung da ja die wärme fehlt.

    Im Aquarien Bereich bräuchte ich für mein 500L Becken 26000Lumen damit am Boden noch genug ankommt, diese würde mir ca. 1200euro kosten und wenn ich des noch richtig Kopf habe war ich bei 940W Energiebedarf. wohlgemerkt für LED`s. Ähnliches nochmal oben plus die wärme und UV Strahler das wäre alles andere als effektiv.

    fallen also Leuchtstoff, Halogen und Led`s in einen Topf namens " zu Teuer, zu ineffektiv wenn so ein Kasten mal satte 3 KW verschlingen würde.

    Was anderes muss her, aber was bleibt uns noch?

    Hier stolperte ich durch Zufall auf "Alte" HQI Scheinwerfer im Keller. Da hab ich mich mal damit beschäftigt mit "was tut die alten Dinger eigentlich". Dabei hab ich Festgestellt das DIESE mittlerweile verboten sind ( EU - Vorschrift oder irgend so etwas ähnliches seid den 90igern (EU = Europäischer Unsinn), dennoch hab ich mich mal eingelesen und informiert warum eigentlich. Die HQI Technik ist zu ineffektiv als Leuchtmittel, der Energiebedarf kontra zum Lichtausbeute war ein "Argument" sowie die Unfallgefahr weil es zu lang braucht bis es hell wird, soweit die verwendeten Materialien ( bspw Quecksilber), allerdings wurde das Quecksilber bereits damals schon teilweise ersetzt durch andere Metalle. des Weiteren war der UV Anteil im licht wohl gesundheitsgefährdend. Empfohlen wurden dann Energiesparlampen die wie wir ja wissen Quecksilber enthalten.... Europäischer Unsinn halt, aber dann nach weiteren näheren "Input sammeln" stellte sich heraus das ein "Normaler" HQI dem ähnlich ist was wir ja wollen und brauchen - der Sonne. Je nach Brennerart stellt die HQI Technik das gesamte Lichtspektrum vom Ultraviolettem bis hin zum infrarotem dar. Wollen wir das haben? *Nick*

    Gesagt, getan. Die Leuchtstofflampen mit samt ihrem Gehäuse kamen in die Ecke. der Energieverbrauch lag zuletzt bei 67watt. (56 wäre Nennverbrauch) aber die waren ausgebrannt. Bevor ich da wieder neue gekauft habe ( 70€ jährlich), hab ich mir gedacht "Probiere es aus". Ich habe 1nen der Strahler mittig über das Becken gehängt in einer höhe von 1,5m. Angeschaltet udn es ging die sonne auf, im wahrsten sinne des Wortes, von 0 Licht bis 100% vergehen ca. 7 Minuten. Beim Abschalten geht es zu schnell ja, da sind es nur 20 Sekunden, dennoch hab ich ohne Steuerungscomputer einen Sonnenauf- und Untergang.

    Die Fische im Aquarium haben auch komisch geguckt wie auf einmal ihr deutlicher Schattenwurf am Boden zu sehen war. Dadurch das meine "Alte" sind, habe ich als <schutzglas noch eine Quarzglas drin, dieses, und die alten Brenner OHNE UV Filter führen dazu das auch der UV Anteil runter knallt. Algen? Fehlanzeige! Pflanzenwachstum? Die Schiesen raus ohne Ende und erst der Regenbogen am Esszimmerboden... das Volle Farbspektrum wie am Himmel ist bei mir am Esszimmerboden. Und das kann ja nur zu sehen sein wenn dieses Licht auch da ist, weil was ich nicht da ist kann kein Prisma darstellen, soviel weiß ich auch noch aus Physikunterricht. Prisma? - Ja. Wasseroberfläche + Volumen plus Weißglas Becken = Prismenwirkung.

    2 oder 3 cm von der Schutzscheibe entfernt habe ich - 120000 lux. an der Wasseroberfläche waren es 67000 oder so, und am Boden unten glaub 30000 so uuuungefähr, die genauen werte hatte ich in FB mal gepostet, aber ungefähr stimmt's. Ahja vergessen, dieser eine Scheinwerfer ( Mit Hochspannungs Vorschaltgerät) hat angegebene 70Watt, und verbraucht nach dem hochfahren 83 Watt, während dem hochfahren 79W. aber die zig wache Lichtpower wie leuchtstoiff oder LED`s und dabei das volle Spektrum. Ein Ersatzbrenner (leider dank EU nur noch mit UV Filter zu bekommen) kostet runde 20/25€. Ist also somit deutlich günstiger als andere Metalldampflampen.

    Summasumarum war damit beschlossen was rein kommt, 3 dieser Scheinwerfer verbaue im im neuem "Puladrium/Terrarrium/Aquaphonikanlge" wie auch immer. Leider muss ich das aber zusätzlich oben ne UV Lampe setzten da ja eben diese UV haltigen Brenner nicht mehr zu haben sind, aber ein paar liegen schon noch auf Reserve da.... Morgens geht links langsam das Licht an, leuchtet durch bis ins Aquarium, am vormittag der dritte der direkt überm Aquarium positioniert wird, und etwas danach geht der obere linke aus für 30min, dann beginnt der rechte zu leuchten. warum? Im Dschungel wenn die Sonne von oben kommt, ist es mittags dunkler als vormittags nachmittags da die Bäume im weg sind. Auf Wasserflächen jedoch scheint die Sonne mittag am stärksten, deswegen der 3te unten in der Mitte.


    Komme wir wieder zum unterem Kreislauf - Wasser

  • Wasserkreislauf...


    wieder von unten beginnend hier mal das Wirkungsprinzip des Wasserkreislaufes.

    Im Aquarium unten beginne ich mit 2 Pumpen. die Große hat eine Förderleistung von 1200l/h und die kleinere 240L pro stunde. Warum 2? Die große macht das was sie tun soll, sie filtriert derzeit noch das Gesamte Becken und baut die Schadstoffe Bakteriell um zu den Stoffen den die Wasserpflanzen brauch und das noch zuviel, also im Moment habe ich einen Nährstoff Überschuss. dieses "gehandelt ich durch das verdünnen, ich fülle pro Woche ca 60l nach, 30 ca. verdunsten, und ca. 20l werden ungefähr draufgehen zum Gießen der ganzen Testpflanzen. Alle werden NUR mit Aquarienwasser gegossen.

    Die kleinere der Pumpen ist in einen Bodenfilterkreis eingebunden. der Bodengrund besteht bis auf mittig und 2 kleiner ecken welche Bodengrund beinhalten, ausschliesslich auf Kies verschiedener Körnungen, da drunter sind 12mm hohe Filterplatten. das Wasser wird also durch den kies hindurch, am aquariumboden entlang in den kleinen Filter gesaugt. dadurch bleibt der Boden sauber. das klassische "Mulmabsaugen" gibt es hier nicht, denn das was "liegen bleibt" am Kies das fressen dementsprechend Fische die da drauf stehen. Dieses Wasser läuft dann direkt wieder ins Becken. eine Bakterielle Klärung findet dort zwar auch statt in 3 Filterstufen, aber deutlich weniger wie in der großen mit 5 Filterebenene. das austretende Wasser ist optisch Glasklar. Zukünftig aber soll dieses Wasser "nach oben" gefördert werden, wie weit das muss ein noch ausstehendes Experiment noch zeigen, aber eine zweite identische pumpe mit weniger Innenwiderstand soll an den Auslauf der ersten angeschlossen werden. Zwischen diesen beiden ein einziges Regelventil das den weg noch oben freigibt, oder eben (im Nacht betrieb) den direkten Rücklauf ins Becken gewährleistet so das der Bodenfilter ständig in Betrieb ist. Das Wasser aus dieser "oberen Pumpe" soll nun in eine art "Pufferspeicher" laufen, ist dieser voll läuft es über einen Überlauf ins Terrarium durch verschiedene Ebenen bis hin das es wieder im Becken landet. Aus diesem Pufferspeicher soll mit noch einem Minifilter die Beregnungsanlage ihr Wasser ansaugen. dieses Wasser ist dann nicht nur recht "Weich" weil es ja aus Becken kommt (wenig Verkalkung der Scheiben hoffe ich) sondern ist dazu absolut frisch und nicht mit Bakterien usw verseucht wie wenn es in einem separatem Vorratsbehälter tagelang rumstehen würde. Kommt jetzt die "Nachtabschaltung" zum tragen dann läuft der obere Behälter samt beregnungsanlage leer bis hin auf das Pumpenbehälterniveau, dort ist eh durch die Bakterien in der Pumpe so eine Last das sich dort nicht groß andere, gar Fäulniss Bakterien bilden können. Der Behälter oben soll Edelstahl werden, ist also auch recht leicht zu reinigen, bzw. eh etwas "Antiseptisch" im Gegensatz zu nem Plastiktank. Das gleiche trifft auf das gesamte Bewässerungssystem zu, es läuft leer, trocknet aus. und Genaus das SOLL ja nachts passieren, denn nachts ohne licht, brauchen die pflanzen auch kein Wasser, bzw so wenig das des auf dem Bodengrund der ebeneren pflanzenebeneren weit ausreichend ist. das Wurzelwerk fällt auch trocken, und so vergammelt das nicht. Diese Pflanzebenen werden mit einem art " Ebbe Flut System" versorgt. Stellt euch vor ihr hab ne Wanne in der die pflanzen stehen. das Wasserniveao steigt an bis zu einem Punkt X. Ist dieser erreicht öffnet sich ein Ventil und der gesamte Behälter läuft leer. Das Ventil schließt sich und der ganze Kreislauf beginnt von neuem. das ganze ist ein rein mechanisches System. Bekannt aus der Aquaphonie, oder zum Beispiel aus der Toilettenspülung, das ist so n ähnliches System. Dazu wird aber nur ein Teil des Wassers verwendet, der andere läuft Wiederrum in ein Wasserlaufsystem an der Wand, über Moose und Pflanzen entlang bzw Wasserfälle und kleine, wie so ne art Bachläufe. Lauter Wasserläufe und quellen die kein stehendes sonders fliesendes Wasser haben. Also keine Bakterienschleudern wie so "Terrarien Wasserbrunnen" oder was es da so alles gibt. Das Alles aber Tagsüber. Nachts soll dieses System aus sein. Die Grose 1200l Pumpe die allerdings nimmt einen anderen weg. Hier wird zunächst das Niveau erhöht indem der gesamte Volumenstrom in einen UV Klärer (24W UV-C) eindrückt. dadurch erhöht sich das ausströmniveau um ca 30cm. dieses soll von der linken Terrarienseite über eine gekieste Schräge Fläche, in einen Bachlauf strömen, dieser geht durchs gesamte Terrarium bis zur anderen Seite, teils offen, teils verdeckt, kühlt die Mittlere Lampe etwas mit und läuft dann gegenüber wieder ins Becken zurück. durch die schräge Ebene und den kies im Bachlauf bewegt sich ja das Wasser und nimmt Sauerstoff auf. dieser steht dann Wiederrum im Aquarium zur verfügung. Zum Thema Gasaustausch gleich mal noch was, im Aquarium wird dann mittels (auch Eigenbau) CO2 anlage dieses dem Wasser zugesetzt für die Pflanzen. Das oben ausströmende CO2 wird mittels eine "Luftpumpe" nach oben befördert, dorthin wo die ganzen Pflanzen wuchern und dieses co" ja aufnehmen und unter anderem in Sauerstoff umbauen. Diese Luftpumpe ist gleichzeitig die Frischluftzufuhr. Aussenluft wird angesaugt, drückt es über den Mittelscheinwerfer zur Kühlung und etwas nach oben. dann wird dieser Luftstrom umgelenkt Richtung Wasseroberfläche, bricht sich dort und nimmt auf dem weg nach oben das Co2 mit. Gleichzeitig durch die Lampenkühlung wird das Terra oben "beheizt" , also die angesaugte Luft ist also Vorgewärmt. Greift jetzt wieder die Nachtschaltung wird nicht nur oben das Wasser abgedreht, sondern auf die CO2 zufuhr wird unterbrochen. Die FrischLuft die also reimbefördert wird, wird nicht mehr vorgewärmt weil ja Lampe aus ist, co2 keins mehr mitgenommen sondern Sauerstoff der tagsüber produziert wurde umgewälzt und die Temperatur sinkt ab. das alles automatisch, ohne Steuerungscomputer, nur mit kombinierter Physik und effektiver energieausnutzung. Klar wird das alles. nicht billig, aber wenn ich sonst überlege das da im Winter n 350W Heizstab dranhängt der das Wasser auf Temperatur hält, und dies alles nur durch Licht geschieht, also sumasumarum werd ich es merken, aber deutlich weniger wie eine "Normalbetrieb" ist es allemal.


    nächster teil ist jetzt dann die Konstruktion an sich

  • Moin Andreas,

    sehr interessanter Ansatz. Du solltest die Unsetzung auf alle Fälle dokumentieren. Bin gespannt ob es funktioniert. Wäre sicherlich Nachahmeswert. Ich wünsche dir viel Erfolg bei der bei der Umatzung deiner Theorie. Ich möchte dich bitten hier in diesem Forum deine weiteren Schritte mitzuteilen.

    Viele Grüße

    Heiko

  • Hallo Heiko,

    Ansatz, hmm, nicht wirklich. Ich bekam anfangs von jedem erstmal zu hören "das klappt nie". Dann nachdem sie drüber nachgedacht hatten gaben mir alle recht. Desweiteren ist das gar nicht so neu, seid Jahren/Jahrzehnten wird das in ähnlicher art ja Praktiziert, allerdings nur mit viel Wasser und der teil der Billig ist und schnelles Wachstum garantiert - siehe Holland // Spanien. Dort wird Gemüse auf Glaswolle, Wasser udn chemischen Nährstoffen gezogen. Schmeckt halt nach nichts. Vollbiologisch wird das in diversen Aquaphonik anlagen betrieben, meist mit viel fisch unten, und einiges an Gemüse oben. YouTube hat da Unmengen an Videomaterial drüber. Wo ich jetzt das neue davon rein bringe ist das ich nicht auf dieses Turbowachstum setze, sondern auf das volle Nährstoffspektrum und das volle Lichtspektrum und das in echter Erde. Dies dann gepaart mit der terraristik, da sehe ich nichts was dagegen spricht, ausser eins - das die Agamen die Früchte schneller verputzen wie ich. Aber selbst wenn das mal passieren sollte, dann ist es einen "nachwachsende Fütterung".

    Zum anderen läuft ja der bisherige "Free Air Test" schon über 1 Jahr. Was ich jedoch noch anders mache ist das ich nicht die klassischen Gartenpflanzen von uns verwende. Wir ziehen hier aus Importierten Wildsamen diverse Früchte, Exotische, Tropische. Quelle ist Vietnam und Laos. Keine Hybridsamen sondern "aus der Natur". Das einzige was aus D ist, sind Paar Paprika Stöcke, aber diese auch aus leckeren Biofrüchten vom "Bauern nebenan". Keine Monsanto und co.... die haben lange zum keimen gebraucht, die ersten Blüten gab es aber kurz vor Weihnachten und es kommen noch bodendicker, die leckeren Walderdbeeren. Neben diese also die Importierten. Tomaten, Gurkenähnliches irgendwas, kleine Bananen, und paar andere fruchte die angeblich lecker waren, aber kein Ahnung wie die heißen :-)

  • Weiter bei der Technik und mal ganz von unten begonnen.

    Das Aquarium steht auf einem Hohlem Träger aus (11,5cm stehend) Ytong gemauert. Im Hohlraum liegen 5 Installationsrohre drin für Leitungen und Unmengen an feinem Kalkstaub zur verfüllung. Dieser Sockel Steht über Heizungsrohren (75grad Vorlauftemperatur). Dadurch ist in der Heizperiode der gesamte Sockel leicht überschlagen. Am oberen Ende zum Aqua hin habe ich noch 29 grad. auf diesem liegt "Schaumstoff Trittschalldämmung 3mm" die normal für Laminat genommen wird. Ist das selbe wie fürs Aquarium nur zig mal günstiger.Da drauf eine 5mm ESG Platte, da drauf eine Hartfaserplatte 5mm und wieder Schaumstoff und wieder ESG. Ein "Sandwich" sozusagen. Vorteil ist das es durch dieses Sandwich sehr lange dauert bis wärme durchkommt. Aber nach paar tagen kommt sie und wärmt ganz leicht das Becken von unten. Vorteil 2 ist das es Vibrationen und Schwingungen dämpft und Vorteil 3 ist das es 100% Waagerecht ist. Das ausrichten übernimmt wohl die Erdanziehung.... Steht so seid 4 Jahren und hat sich bewährt.

    Dazusagen sollte ich vielleicht noch das dieses Aquaterra hier nicht an der Wand steht, sondern ich mache das zum Raumteiler. Dahinter Wohn, davor Esszimmer.

    Dieser Teil steht bereits und ist in Betrieb.

    Oben drüber kommt dann das Terrarium mit diversen großen und kleine Öffnungen zum Aqua hin, mit Ausstiegshilfen uvm. Verschiedene Ebenen, für Pflanzen und Tier. Beregnung, Wassersystem, Beleuchtung hab ich ja bereits beschrieben.

    Oben drauf sitzt der Hauptlampenkörper, aufgesetzter Kasten. Das ist dr Teil der mir am meisten sorgen bereitet. warum? nun ich sag nur " Zirp Zirp Zirp ", Gott wie habe ich es gehasst wenn die Heuschrecken hinterm Schrank hockten,....

    Doppelt 3 und 4 fach dicht ,.. ne spaß, es muss absolut Insektendicht sein.

    Fütterungsöffnung (dazu morgen mehr) Die Türen / Fenster und Lampen sind ja die großen Fluchtpunkte.

    Das brachte mich unter anderem dazu diesmal kein Klapp Ober Schiebelösung zu nehmen, sondern jetzt gibts richtige Fenster. Von der esszimmerseite her ein 2x1m Doppelfenster ohne Mittelsteg , und Richtung Wohnzimmer rüber eine 2,1m hohe und 90cm breite Balkontür. Alles mit 2Fach Iso Verglasung.

    Wärme bleibt drin, UV kommt nicht durch, oder fast nicht zumindest, das Beschlagen der Fenster sollte auch kein großes Thema sein denke ich mal und sie sind Schallisolierend (TV und Musik prallt nicht so auf die Agamen ein). Nebenbei haben meine rahmen bald keine Möglichkeit mehr das Insekten in den rahmen können, da ich die Entwässerungen mittels Insektenschutz von der Stange versehe.

    Frischluft wird von aussen angesaugt über "Pc Lüfter" und der Luftkanal wird nochmal mittels Edelstahlgitter Insektendicht gemacht. Die Absaugung ist teilweise eine "Staatliche geprüfte".

    Hier habe ich mir aus Bundeswehrbeständen einen Lüfter besorgt der ursprünglich gedacht war für Fotolabore. Der ist mit 12 db im Vollastbetrieb (was 180m3 entspricht) extrem leise, ist in einem massivem Stahlgehäuse und hat kugelgelagerte Lüfter drin. zum Terra hin hat der dann ein engmaschiges Stahlgitter (4mm Quadrate), dahinter zwei waschbare Filtermatten und wieder dahinter 2 insektenschutzgitter drin. so ähnliches Geweben wie es als Fettfilter in dunstabzugshauben zum Einsatz kommt. Das ding ist definitiv insektensicher ausser ich habe Lemminge mit Flex'en im Terra :/. Absolut wasserfest ist eh klar. um es mit der Worten des Herstellers zu sagen "Für den Lüfter hat die Bundeswehr in den 90igern rund 700 bezahlter einen, Jahrzehnte lang eingelagert und jetzt gibts die für nen Euro bei Ebay. Ab und zu tauchen die auf unter "Lüfter Bundeswehr" falls die jemand sucht. gebaut für die Ewigkeit die Dinger... der hat grob so 20x20 cm Filterfläche, bei 23cm Quadratichem Aussenmaas und gehört sich mit 8 Schrauben M8 angeschraubt. Im Inneren sind an jeder Seite so kleine Röhrchen eingeschweißt, das denke ich müsste ein Kondensat Ablauf sein. dieser Lüfter hat oben nen geraden flansch an dem sich wunderbar was Rumdengeln lässt, ist will hier einen art Trichter von dieser Fläche aus, hin zu einem runden Anschluss mit 50mm haben. Von da aus geht es weiter mit HT Rohren zu den beiden Decken Einbauscheinwerfern, der Luftstrom soll diese Kühlen. Am Ende dessen trifft der Luftstrom auf einen Abwasser Stauklappe. ist diese zu, strömt die Luft durch die Scheinwerfer hindurch ins Terrarium rein, ist diese Stauklappe aber offen, geht ein Großteil der Luft da durch und verschwindet in der abgehängten Decke, geht quer durch die Wohnung bis hin zu unserem zentralen Hausabluftsystem (Hausseitige Zwangs Entlüftung von Bad und WC). Dort findet ja wieder eine "saugen" statt, so das die Abluft vom Terra am Hausdach oben entsorgt wird.

    die kleine Stauklappe im "Lichtkasten" sorgt also entweder dafür das ein Großteil (weil einiges geht wohl immer durch die Scheinwerfer ins Terra zurück) der Luft entsorgt wird wenn es zu heiß wird, die Luftzusammensetzung nicht passt, oder sonst was ist, oder halt dafür das das Terra aufgeheizt wird.

    Gemessen wird alle 3 Minuten die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, der Luftdruck und die Luftzusammensetzung ( O2, CO2, und und und). Diese Messwerte steuern den einen kleinen Stellmotor an der die Stauklappe öffnet oder schließt. vielleicht auch nur teilweise mittels Schrittmotor. Die Sensoren die ich verwende ich sind Sensoren aus dem "HomeKit" von Apple und voll integriert in die Heimautomatisierung. Diese werden auch verwendet um beispielsweise die Beregnungsanlage zu deaktivieren wenn ein Fenster oder Tür des Terras geöffnet ist.



    Jetzt fehlt noch der Grobe Bau an sich und die Innenverkleidung.

  • Der grobe Bau ansich erfolgt von oben nach unten, also das Gewicht kommt nicht auf den Boden sondern hängt an der Decke. Dazu beginnt es das an der Decke 2 U - Stahlträger sitzen mit 80x120x6mm und dies über ne Breite von ca. 3m. Diese beiden Hauptträger werden von ungefähr 30 oder 40 Schwerlastankern M8 gehalten. Genau muss ich morgen mal zählen wieviel da drin sitzen aber es sind viele. Jeder trägt 240kg, wären es 20, würden also schon 4,8t gehalten... das reicht....

    an diese beiden Hauptträger Schweiße ich 4 Querträger die auch 120 x 100mm sind bei 5mm Wandung. Das würde reichen um n Panzer hochzuhängen, soll aber nur das Terrarium halten. Warum so Massiv? ganz einfach - Diese Stahlträger sind für mich normales Baumaterial, waren günstig und liegen halt da.

    Nach unten hin geht es weiter mit 30mm Vierkantrohr mit 3mm Wandung. Neben einbauten wie Fütterung Lüftung Türen Fenstern usw ist das Bauteil plus 15mm maßgebend, da dies mit schäum innengedichtet wird. Alle rahmen natürlich verweist. die Freiräumen die nicht "durchbaut" sind (wie mit nem Fenster) haben dann maximal 570mm Abstand voneinander, Erklärung dazu später. Dieses Gerüst geht im Wohnzimmerbereich bin IN den Estrich, im Esszimmer bis ca 50mm unter die Aquarien Oberkante. Das Glas des Aqariums hat überall einen abstand von mindestens 15mm zum Stahl.

    Dieses Gerippe umfasst dann aes und hängt also an der Decke. Fenster und Türen werden gebohrt und mittels Schrauben im Gerüst verschraubt plus die vorhin erwähnte Verklebung mit Bauschaum (Fasadenschaum aber!).

    Die Kontaktstellen zwischen Stahl und Glas werden (nach dem lackieren natürlich mittels PU Lack) mit Aquarium Silikon dick verfugt. so ist der Wasserteil vom Terraristikkeil komplett entkoppelt. sinn liegt in der Wärmedehnung, auch wenn es nur mm sind aber die Zugkräfte wären sonst gewaltig die auf das Glas wirken würden.

    Teilweise ziehe ich dann jetzt bereits durch das Gerippe mehrere Strom und Datenkabel (inclusive Reserveleitungen).

    Die Füllung des Gerüstes mach ich dann mit 50mm dicken WEDI platten. die sind hochisolierten, robust und 100% Wasserdicht. das Standart breitenmaas liegt hier bei 600mm. der Gerüstabstand von max 570 ergibt beidseitig einen überstand von 15mm tiefe und 20mm dicke die übrig bleiben (50mm Wedi minus 30mm Stahl). tosen nun 2 platten zusammen die jeweils diese 15mm überstand haben, deckt das den drunterliegenden stahlträger ab. Kleber dazwischen (2mm dick), dann gibt das im Endergebnis innen einen hermetisch wasserdichtes Aquarium da hochisoliert ist und schallgedämmt ist. Aussen ist das Gerüst noch zu sehen, es schließt bündig mit den Plattenaussenkante ab. Da drüber kommt jetzt versetzt nochmals eine 4mm Wedi die mit Fliesenkleber draufgeklebt wird (verwende innen wie aussen den "Sopro Nr.1" als Kleber). Anschließend ziehe ich über die plattenstöse nochmals eine Putzgewebe drüber und Verspachtel alles mit "Knauf SM300" Flächenspachtel. diese vernasche ich aber gleich, da ich auf einen weiteren Putzauftrag verzichte, denn diese Flächenspachtel lässt sich so schön verwaschen das sie aussieht wie ein feiner Edelputz, nur deutlich günstiger.

    Kennt ihr die Offenen Kamine, also die Kamine die oben ne wand haben, und unten so ne schutzuschibe die sich elektrisch hochfahren lässt. diese "Luxusdinger" da? Genau SO soll letztendlich die Wand bzw das Aquaterrarium aussehen allerdings mit dem Unterschied das ich vom Aquarium keine auskannte mehr sehen will, und auch keine Wasseroberkante, bzw den Bodengrund. Optisch schwimmen dann die Fische "Im Raum" und nicht im Wasser,...

    der weitere Innenausbau ist mit Sandwichbauweisen (siehe Bereich Wasser) aber alles auf Wedi bassierend. Verwende hier verscheiden stärken, aber alles das gleiche Material. Innen kommen dann verschiedene bodenschichtdicken, teils nur für pflanzen udn etwas spaßbutteln, im Bereich des Wohnzimmers allerdings, unten auf höhe des Aquariumbodens sind es dann so runde 30cm Bodenstärke, da drin wachsen dann größere pflanzen und hier lassen sich auch gut mal Eier ablegen die auch wieder erreichbar sind, denn dahinter ist ja die "Balkontür". Alles mit trainageschichten, mit epoxi PLUS nochmal eingelegter Glasfaser beschichtet ist die 2te wasserdichte Schicht im innern und im ausgeschnitten Estrich, den dort "ganz unten" kommt eine Sicke in der sich das Tropfwasser sammelt und von dort hochgepumpt werden kann.

    Innen wird dann mit verschiedenen Systemen gearbeitet was Wände und Decken angeht, In die Wedi werden Stahlbolzen ( 3mm) eingesetzt, dann alles mitsamt der bolzen epoxidbeschichtet, und besandet das ne Kleberschicht dann drauf hält. Von der Torf/Latex Rückwand, über verschiedene echte Steine in Fliesenkleber bis hin zu bekiesungen kommen verschieden materialen zum Einsatz. das Harz umfließt die Tragbolzen, da drauf hält dann der Kleber. Wird trotzdem was undicht hält die Wedi platte an sich auch noch dicht. Heizmatten gibt es nicht, ich Kleber Quarze und Granite ein, wenn sich die tagsüber aufheizen sind sie warm, wenn nicht, dann nicht, wie in der Natur halt auch, da kommt die Wärme auch nur von oben oder durch erwärmte steine.

    Was sonst noch?

    ja, die Glasscheiben werden vor dem einhängen Mitt ner Poliermaschine bearbeitet und mit KFZ Neuwagen Politur aufs extremste poliert. warum? dann hält weder Wasser noch kalk drauf. Probiert es beim auto aus, erst Polieren, dann alle politurreste entfernen udn du brauchst fast keine Scheinwischer mehr, da braucht es keine "Nano Beschichtungs Blödsinn " letztendlich sind das alles. nur "feinstpolituren". Das soll im Terra das Scheibenputzen reduzieren.....


    So im Groben wisst ihr jetzt was hier passiert. Verrückt? Durchgeknallt? Übertrieben? Futuristisch?

    Jap, aber wird Geil.

    Bilder kommen dann Schrittweise hier mit rein wenn es der Chef erlaubt :-) .

  • Moin Andreas,

    Das Aquaphonic bereits Thema im Gemüseanbau/Hanfanbau in den Niederlanden ist, ist mir schon klar jedoch dürfte das in der Terraristik durchaus neu sein. Scheint mir aber sehr Zeitaufwendig zu werden da man sicher viel Rückschläge haben wird und immer wieder neue Ansätze finden muss um die neuen Probleme zu lösen, leider habe ich die Zeit noch nicht. Bin 59 und brauche noch ein bisschen bis zur Rente. Ich wünsche dir jedoch einen langen Atem deine Ideen umzusetzen. Ich werde das Ganze mit großem Interesse verfolgen.

    Ich drück dir die Daumen

    Viele Grüße

    Heiko

  • Über eine rege Diskussion und andere Meinungen würde ich mich auch freuen, jedes bisschen Wissen zählt. Nen grünen Daumen haben andere, ich eher n blauen vom Bauen. Was die Pflanzen auf jeden Fall brauchen ist Startzeit, von den Leuten mit den grünen Daumen hab ich die Empfehlung bekommen nach dem bepflanzen mit vorgezogenem, zunächst mit höherem Blauanteil zu beleuchten. Als Faustregel wurde gesagt das Licht im Blauem Bereich primär das Wurzelwachstum fördert, Rötliches Licht hingegen die Pflanze eher in die Höhe zieht. Dieses Lichteffekt und das neue Klima soll häufig dazu führen das umgesetztes kaputt geht weil die Pflanze alle Energie in das Höhenwachstum steckt, und dann für den Nachschub unten durchs Wurzelwerk, die Kraft fehlt.

    Denke deswegen darüber nach in bestimmten Sektoren die pflanzflächen so zu modifizieren, das ich unten blaue, sowie passende rote led‘s vergieße damit die Pflanze drunter ist, erst mal seine Fühler ausbreiten kann bevor es nach oben geht. einzeln schaltbar natürlich.

    Bis jetzt ist es noch möglich, Mittwoch kommen die ersten Träger an die Decke... bei der „End Überlegung“ dazu bin ich aber noch aus 2 gründen auf ne Modifikation gekommen. Die oberen Primärträger befestige ich „nur“ an 10 Schwerlastankern. Ergibt ne Tragkraft von rechnerischen 2400kg. Mehr als ausreichend..., aber dazu noch möchte ich die Anbindung der 4 „Querträger“ nicht wie bisher geplant - Direkt schweißen, sondern mittels verschweißten Knotenblechen und Bundschrauben befestigen. Grund 1 - es ist deutlich leichter zu montieren vom Gewicht her, und zum zweiten kann das ganze etwas „arbeiten / schwingen“ und gleicht mir so vielleicht die Wärmedehnungen aus. Der darunter hängende Lichtkasten wird jedoch geschweißt. Auch wiederum aus 2 gründen. 1) es ist stabiler als geklebt/genietet und gibt keine Lösungsmittel ab, und zum Zweitem könnte es das blechgehäuse vielleicht „schmeißen“ durch die Hitze, und dadurch bekomm ich eine natürlichere Optik als „gerade“. WENN dies stahl wird und nicht auch Wedi.

  • Moin Andreas,

    das der Blaulichtanteil in den LEDs förderlich für das Pflanzenwachstum ist kann ich bestätigen. Hierzu gab es bereits mehrere Artikel in der Fachliteratur. Hilfreich dürften auch die Informationen aus dem Growbereich für den Hanfanbau sein. Die Leute beschäftigen sich sehr ausgiebig mit dem Thema Licht und Pflanzenwachstum. Zu dem Thema Verträglichkeit und Giftigkeit bei Agamen von Gemüse bei den kann ich nicht wirklich etwas sagen, ich kann mir jedoch nicht vorstellen, dass es da Probleme mit den Agamen geben sollte. Die Frage hier dürfe jedoch die Akzeptanz der Agamen sein dieses zu fressen . Aber Versuch macht Klug.

    Gruß Heiko

  • Wegen Hanfanbau, stimmt des ist n guter Tipp. Danke, da werde ich mich des nächtens mal damit beschäftigen. Heute haben wir es erste mal einen ersten Teil des „Lichtkastens und Basisträgers“ zusammengelegt. Auf dem Bild ( muss irgendwie die Größe reduzieren) seht ihr anhand der „Metermaase“ wie im groben die Wände laufen sollen.

    Ursprünglich war gedacht dies mit Knotenblechen zu verbinden, das führt aber zu dem anderem Problem das an den verbingsstellen ha jeweils 6mm Stahl überstehen die ich aus den Wedi Platten ausfräsen muss. Das Spar ich mir wohl und werde diese Träger an den jeweiligen Innenseiten verschweißen. Innen läuft ja später „nur“ Luft durch, so Spar ich mir einiges an Arbeit und Massen an Frässtaub. Ihr seht, das einzig stetige ist die Veränderung, aber wäre das alles problemlos Plan- und umsetzbar, wäre es schon fertig.

    Als Abstand Betondecke zu Lichtaustritt der Scheinwerfer sind mindestens 220mm Nötig, mit den bisherigen Trägerchen bin ich 125mn von der Decke weg. Muss das also noch „erweitern“ nach unten. Wie 🤷‍♂️. Mal bei 5 Kaffee überlegen wie es genau nach unten weitergeht. Will jetzt nicht schon wieder schreiben das wird so oder so, und dann trotzdem wieder ändern. Bisher läuft der Gedanke auf 4kantrohr mit eingesetzter Platte, aber das kann sich noch ändern. Hat wer n Geistesblitz?

  • Zu dem Punkt der Verträglichkeit von Gemüse/Obst wäre schön wenn von euch allen was kommen würde wenn was dabei ist das nicht geht. So einfach auszutauschen ist das später Leider nicht mehr.

    Und wenn die Dino‘s nicht rangehen um es zu fressen, kein Problem dann Fress ich es eben 🤪. Hoffe ja eh das was übrig bleibt für die Familie.


  • Das mal schnell angemalte/schraffierte soll die „Lauf und Pflanzenfläche“ auf Ebene 0 darstellen. Ganz Links kommt die Balkontür, mit Durchbruch nach unten bis auf das „Bodenniveau“ des Aquarium‘s was dann später als Nivea -2 bezeichnet wird. Das -1 wird noch ne zwischenebene.

    Rechte Bildseite das Doppelfenster mit davor verlaufendem „Bachlauf“.

    Hier die Maße der Tür:

    997x2070

    Und das Fenster hat die Maase:

    1479 x 1200 mm

    Beide haben eine Rahmendicke von 63mm. Also „Alte“ Rahmen. Jetzt aktuelle Fenster haben ja mindestens 70 oder 90mm.

    Warum „Alte“ Ist zum einem im Dickenmaas begründet, zum anderem in Preis. „Neue“, da wären ja mal schnell 800/1000€ fällig gewesen bei den Grösen.

  • Ich brauche mal euer Hirnschmalz, schaut euch mal bitte vom Mittwoch 20:40 das erste Bild an. Links oben dort wo das Metermaas liegt das ist die Außenkante hin zur Schrankwand. Da hab ich n Denkfehler drin. Ursprünglich war hier die Schräge Rampe noch oben hin zur Ebene 0 gedacht, mit Durchgang und Wasserfall. „Fertig“ Gebaut wäre das aber n Schmarn. Zwischen Aquarium und außenkante wäre es 132mm, da 50mm isoliert, und bemooste Latex/Torf Rückwand dann blieben da an der engsten Stelle noch runde 50mm Platz. Viel zu wenig also.

    Die Winkel der Isolierung zu ändern geht nicht da am tiefstem Punkt der E-Verteiler sitzt, und dahinter wird’s ein Bücherregal. Ganz ran ans Glas geht auch nicht Wegen Feuchtigkeit, Offen // auf Durchsicht zu lassen sieht von rechts (Esszimmer aus) doof aus.

    Wie lösen? Hat jemand n Geistesblitz?

    Zu überwinden wären in der Höhe 65-70cm, und ca 40 cm in der Tiefe.


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