Gedanken - Planung - Umsetzung - Nutzung

  • Danke Christian, wünsche dir, deiner Familie und allen anderen hier im Forum auch ein gutes, besseres, gesünderes neues Jahr.


    Hier gibts seid heute auch ne Kleinigkeit neu. Positiv und negativ zugleich. Der Ursprungsplan war ja Ausgleichen und dann mit Ytong den Sockel hochzuziehen. Das wird nun erstmal nix. Grund ist der vorherige Einkauf. Der Fliesenkleber vom Hagebau. Der günstigste der Marke GoOn. Das ist das allerletzte was es an Fliesenkleber gibt. Diesesmal sogar aufgrund vom Mischmaschineneinsatz genau an die Wassermenge gehalten. Pro kg 450ml Wasser. Ergo 11,2l Wasser vorgelegt. Die 25kg dazu und mischen lassen. Kann nur sagen das Buttermilch deutlich stabiler ist. Das Zeug war so dünn das ich zu den 25, nochmal 15kg dazumischen musste das der „Kleber“ einigermaßen ne Konsistenz bekam. Ich hätte noch 10kg gebraucht für nen normalen Fliesenkleber. Aber der Behälter der Mischmaschine war voll. Somit hab ich mit der Pampe den Hohlraum unter den ersten waagrechtem Stahl gefüllt, und unter dem unteren Bodengrundbehälter ca. 1/3 gefüllt. Mit einem vorher verwendetem Kleber anderer Produktion zusammen runde 60kg also verschmiert. Dann alles an Drahtresten, Armierungseisen und Reste des ausgetrennten Estriches in die verschmierten Reste eingebracht. Somit muss ich aber die 4 Säcke von dem Schrott Kleber noch irgendwie verwenden. Also ändert sich der Plan nun so das ich „die Tage“ dann hergehe und die nun entstandene Wanne mit diesen „High Tec“ Kleber Hochgiese bis unter die untersten Winkel. Ist das dann bearbeitbar kommt in die Winkeleisen unten ne 28mm Schicht Ausgleichsmasse und erst darauf dann den eigentliche Ytong Sockel. Es geht halt nicht anders, denn irgendwo muss ich den Kleber verwenden und ne Fliese hält mit dem Schrott nicht. 🤷‍♂️. Wird der Sockel halt runde 100/150kg schwerer. Jetzt bin ich aber froh das das Gestell selbst an der Decke hängt und nicht am Boden steht. Der Puddigbecher links am Bild den sollte ich Patentieren lassen 😶. Geht gut... da drunter ist die Bohrung für den Sensor.




    Der Gedanke hinter dem grünem irgendwas?

    Das ist so ne kunstoffbahn wo normalerweise irgendwie so Blumenbeete eingefasst werden im Garten. Dieses 150mm hohe Teil dient dazu den Fliesenkleber da zu halten wo er hin soll, ne Art Schaalung halt. Vielleicht schon morgen kommt des wieder raus. Sollte dann der Plan funktioniert haben sollte dieser Wellenförmige Abdruck danach im Kleber sein. Der dann entstandene Hohlraum zwischen gefüllter Bodenplatte und Estrich den möchte ich mit Bauschaum verfüllen. Kriecht dieser dann unter den Estrich sollte der alte Estrich wieder kraftschlüssig liegen, und trotzdem vom Terra entkoppelt sein. Sollte....

  • So heute nochmal diesen „high End“ Kleber verarbeitet. Was ein Dreck des Zeug .... aber die nächsten 85 kg sind drin. Zusammen also bisher rund 145kg Fliesenkleber unten drin.



    Jetzt erstmal dem Kleber beim abtrocknen zusehen. Armiert mit diversen Metall wieder und Altestrich. Ob’s reist? Mal überraschen lassen...


  • Schon Christian, deswegen bin ich auch froh das ich die anfänglichen Überlegungen des Estrich zu Unterfangen, verworfen habe. Das wäre grandios gescheitert. Trotzdem bin ich mim Rohgewicht noch einiges unter dem Gewicht was vorher drin war. Zur Erinnerung, der ausgetrennte Estrich wog 290kg, bisher sind aber nur 160kg wieder drin.


    Die ursprüngliche Schalung des Sensors (250g Schokopudding) ist nun ersetzt durch einen 200g Sahnebecher. Der um 12mm geringer Durchmesser und Länge/Höhe (ist halt Ansichtssache) führt dazu das die folgende dünne Ausgleichmasse eine gleichmäßige Schichtstärke und Form bekommt. Theoretisch sollte eine nach oben senkrechte Form mit absoluter Rundung unten entstehen. Das ganze muss ja auch irgendwann mal geputzt werden.

    Der Deckel des Ablaufkanals hat nach dem einmessen zum Gestell ( Trotz nur Schätzen und Rechnen ist der Höhenunterschied kleiner als ein Blatt Papier dick..) ist aufgelegt, und auch mit einem Schutzzaun versehen. Später mal soll der Deckel incl. seiner Dichtung genauso hoch sein wie der Sockel nach dem Beschichten mim Harz. Auch dann wird dieser erst fertig gebaut denn erst wenn Ich weiß wie der genau sitzt, kann ich die Geräte stellen und die Griffe anschweißen usw...


    Soweit die Theorie... mal sehen ob beim vergießen alles so klappt wie es gedacht ist...








    Bilder vom Ergebnis gibts später FALLS es funktioniert... wenn nicht dann aber auch...


    Zum Einsatz, also zum vergießen nehme ich keine Ausgleichsmasse, ich nehme etwas was ein kleines bisschen plastischer sein sollte. Eine Bodenspachtelmasse und die mische ich mit warmem Wasser an anstatt mit kaltem. Dadurch bilde ich mir ein das die Reaktion zu einem etwas schnellerem anhärten führt. Sollten dadurch Risse auftreten ist es auch kein Weltuntergang denn das irgendwann anschließende Harz ( frühestens nach 4 Wochen) sowie der innere Sockel überdecken das. Als eine Art Armierung sind ja wieder Estrichreste und Stahldraht drin.

    Es war übrigens gut das ich nach den ersten Schichten mit dem Schrott Kleber aufgehört habe, dieser hat sich teilweise um bis zu 10mm gesetzt beim härten. Echt das letzte dieser „Go On Fliesenkleber“. Aber bis auf 1nen Sack ist das Zeug nun verarbeitet. Bis der soweit war das er belastbar war vergingen 3 Tage und nicht wie angegeben 8h.... . gut das ich die volle Belastbarkeit jetzt noch nicht brauche, und die Restfeuchte noch Zeit hat zu verschwinden. Eigentlich war angedacht, nach dem Sockel gleich die Anbindung an den Estrich zu Schäumen. Das, lass ich noch etwas damit das Rest Wasser noch weg kann.

  • Sodala, 67,5 kg an Spachtelmasse sind drin. Gesamt sind also 227kg Sockelmasse verarbeitet. runde 50kg weniger als vorher der Estrich.

    Mittig im Standbereich des Beckens ist nun eine vertikaler Freiraum von 242mm in dem der Sockel hochgezogen werden muss, und die untere XPS Platte auf welcher später das Becken direkt steht, eingesetzt werden muss. Wie? Mal Überlegen... .

    Auf der ganz rechten Seite hat die Bodenplatte eine Stärke von 55mm. Mittig 80mm und links im Technikraum ca 75mm. Die Öffnung wo der Sensor rein kommt, das ging schief. Da lief einiges drunter, aber hab’s freigeschnitzt und das was durchlief auch wieder entfernt. Tiefe dort ist nun 45mm. 30mm unterm Sensor ist frei.

    Der Technikraum links und rechts das tiefer gesetzte wird mit Epoxidharz versiegelt. So lässt es sich später mal top reinigen. Rechts, ihr wisst ja, der Parkplatz für die grose CO2 Anlage und Lüftungstechnik. Deswegen auch tiefer als der Rest, weil ich in den Stahl noch Gewinde einsetzen will für Haltebänder der Gasflasche und diverse Befestigungen für die Lüftung.

    Die ca. 7mm Kante zwischen Mitte und Technikraum hat den Sinn das sehr dünnflüssige EP Harz im Zaum zu halten. Hätte ich diese nicht gesetzt hätte mir wohl der Ytong das Harz regelrecht weggesaugt.

    Jetzt erst mal dem Material beim trocknen zusehen. Die Flächen sind „Plan“ und bisher absolut in der Waage. Ich hoffe das Material schrumpft nicht nach, bin aber bisher top damit zufrieden. Ist zwar auch im Baumarkt zu bekommen aber Verarbeitung und die Topfzeit von 20Min waren hervorragend. Verwendet hab ich hier die Boden Spachtel Masse von Lugato die „Profesional 220“ im 25kg Sack. Die ist eindeutig weiter zu empfehlen.

    Minimal ist im Technikraum etwas Rissbildung zu sehen, die sonstigen Flächen sind 1A. Bisher....

    Die Abwasserrinne selbst, ohne Deckel sitzt 2,5mm tiefer als die Vergussmasse, und diese wiederrum 2,5mm unter der Stahl Oberkante. Ich denke die Epoxidversiegelung werde ich in einem Zug machen mit dem Abwassersystem. Die Kanten und Ecken werd ich 3-fach, die Fläche nur 1 oder 2-fach Laminieren. In der Gänze soll dann das EP nullmaasig mit der Metalloberkante abschließen. Dies jedoch erst, nach der Durchtrocknung des Zemetösem teils, und nach dem setzten der ersten Umrandung.

    Was hier zum Einsatz kommt weis ich noch nicht sicher, entweder Wedi von unten an, oder vielleicht auch ausmauern. Eine Isolierung und wasserdichte ist ja im innerem gefordert. Außen geht es eher um Stabilität. Der innere Kasten definitiv Wedi. Außen 🤷‍♂️. Was würdet ihr nehmen?








  • Danke, könnte das Becken tragen ja... 😊.


    Frage mal an dich Christian, bzw alle, wer hat Erfahrungen zum Thema Echte Knochen bzw. Horn im Terra?


    Die Idee ist als Deko und als Klettemöglichkeiten was anderes anzubieten als die „Tomatenpflanzen“. Überlege ob ich da nicht verschieden große Geweihe einsetzte. Vom Rehbock bis hin zum kapitalem 12 Ender Geweih. Natürlich so eingebaut das die Spitzen keine Gefahr darstellen. Eventuell vom Damhirsch, dann wären gleich Sonnenplätze vorhanden.

    Chemisch sehe ich das so das wenn sich die langsam zersetzten dann entsteht kalzium/Kalium und Stickstoff. Das würde ja passen.... aber bis sich die zersetzten das dauert Jahre, und die Oberfläche wäre perfekt für Bewuchs und klettern.


    Korrektur, es ist Knochen, kein Horn. Also 60% Kalziumphosphat und Eiweiß.

    Hmmm

  • Durch die langsame Freisetzung dessen ist eine weitere Komponente des „Düngens“ abgedeckt, bzw. Zumindest ergänzt. Zur Oberfläche das ist ne gute Frage. Das es besser ist als beispielsweise Bambis der glatt und meist lackiert oder chemisch behandelt ist, vermute ich.

    Ich denke da im Trag Gestell einige Ankenpunkte anzubringen ist das erste. Klappt es nicht so kann ich es später auch austauschen.

    Gewindehülsen aus Stahl die Verschweißt werden währe ein Ansatz. Eventuell gefüllt mit Fett und einer Blindschraube aus Edelstahl darin. Das Fett zur Vermeidung von Korossion. Das/die Geweihe am Schaft anbohren und eine Stockschraube aus Edelstahl setzten. So wäre es eine stabile und Rostfreie Verbindung die mehrfach verwendet werden kann und die bessere Lösung als eingepresste Gewinde da diese sonst wohl Feuchtigkeit in das Gestell hineinlassen würde. I h Starte mal einen Versuch und setze mal kleinere geweih(e) ins Aufzuchtterrarium ein. Funktioniert das die nächsten Wochen dann kann ich es im großem übernehmen.


    Das ist eines der Gedanken die zur Zeit durch den Kopf gehen. Der andere ist ob ich nicht einen grundsätzlichen Fehler mache mit der Gesamtkonstruktion. Das Becken selbst, es soll ein „Aquarium“ sein, ja, das wird es auch. Aber wenn ich da an Früher denke da saßen die Agamen am Wasserbecken und schauten den Moderlischen nach und genehmigten sich auch mal einen. Wie veralten sich dann die 2 Drachen wenn sie aus dem unterem Pflanzenbereich ins Aquarium schauen. Verhalten sie sich dann so wie das Herrchen wenn es vor dem geschlossem Fenster beim Restaurant „zum Gelbem M“ die Burger vorbeitragen sieht? Was löse ich dabei aus? Natürlich wäre der Blick von Oben ins Wasser, und nicht von der Seite.

    Wäre es vielleicht besser diese Seite optisch zu verschließen? Vielleicht unter dem Aspekt das wenn die Agamen beim Schwimmen/tauchen versuchen würden an der Stelle das Becken zu verlassen? Jetzt kurz vorm Sockelbau Beständen noch beide Möglichkeiten, einmal das optisch freie, sowie auch das Optisch geschlossene. Was würdet ihr empfehlen, hat da jemand Erfahrungen in die Richtung?

  • So, Habe mich für optisch geschlossen entschieden. Zumindest in der Theorie.

    Um das sScheibenspringen zu reduzieren drehen sich momentan die Gedanken. Nicht spiegelnd von innen, aber Blickdicht geht nicht. Blickgebremst in unserem Humanoidem Sichtspektrum wäre es machbar. Der Gedanke geht momentan auf eine UV und Infrarot hemmende Beschichtung. Ob das gut funktioniert oder nicht, weis ich nicht, aber ich hoffe das dies die Dino‘s daran hindert gegen die Scheiben zu springen und trotzdem noch durchsehen zu können von außen. Wärme und UV Schutzfolie aus dem Kfz Bereich außen aufs Glas aufgebracht. Nachteil ist das ich ja Isolierglas drin habe. Hier „könnte“ ein 3d Effekt entstehen. 🤷‍♂️ hat jemand da Erfahrungen?

  • Also es gab mal vor Jahren entspiegelte Folien.. nun aber nur noch kleine, keine großflächigen. Alles andere von außen begünstigt das spiegeln. Scheibenspringen wird auch überwiegend von den Männchen ausgeübt, selten die Weiber. Da hilft nur dichte Bepflanzung und schauen das man das Licht so dreht, das am Ende die Spiegelung in den Scheiben minimiert wird.

  • Ich hab da jetzt mal Kontakt aufgenommen mit FoliaTec. Leider gibts nur noch die spiegelten und tips woher könne er mir auch keine mehr geben 😔 . Das sei nicht mehr gefragt das „Matte“.


    Suche geht weiter, vielleicht finde ich noch was. Alternativ vielleicht auch IN der Scheibe und nicht daran.


    Schaut mal was heute kam:




    Die Spitzen sind schön „Rund“. Ich denke da würde auch die Position wie ich sie trage, nur etwas waagerechter passen. Das ergäbe eine regelrechte leichte „Wanne“ als Sonnenplätze in der sich kein Wasser stauen kann da es „abläuft“. Vielleicht wäre da auch Moos möglich.


    Die Oberfläche ist nicht so glatt wie Bambus, aber auch nicht so Rauh wie ne Rinde. Irgendwas dazwischen.

  • Dankeschön. Ist eine gewachsene Konstruktion mit dem Grundsatz das es 100 Jahre hält, dauerhaft dicht ist, entkoppelt ist, und Gewichte verteilt sind. Auf das Endergebnis bin ich auch gespannt.... das vorher planen auf Papier hab ich aufgegeben, des stimmt mit der Realität eh nicht genau überein.

    Ich ergänze hier ja jeden Bauschritt mit den Gründen, da müsste ich jeden Plan 5 mal ändern.

  • Und das aus gerade noch gut gegangenen Erfahrungen die mir „nur“ Teppichböden gekostet hat, deswegen wird es diesesmal so robust das wohl selbst ohne Schutzbeschichtungen, alleine vom Material selbst her eine 101%ige Dichtheit gewährleistet ist. Zumal das enorme Gewicht uvm.

    Jede Komponente für sich ist dicht und belastbar. Redundanz hab ich aber insofern das jede „Lage“ mindestens noch 2 weitere hat. Teils sogar 4. ist es übertrieben? Mit Sicherheit ja, aber da diese Aquaphonik Anlage wohl nur noch „thermonuklear...“ vollständig zurückgebaut werden kann, muss sie halten. Ein „wahrscheinlich dicht“ gibt es nicht.

    Zudem soll bei „fertig“ es so aussehen als wäre hier schon immer eine Wand gewesen.

    Das alles nochmals zu definieren ist nahezu unmöglich, hier ist es ein schon fast muss diesem Beitrag komplett zu folgen. Ist ja bei weitem nicht nur die Hydraulische Seite, ebenso spielt die Thermodynamik, Gaskonzentrationen, Biologie und die Chemie eine große Rolle.

    Letztens kam erst wieder ein Beitrag im TV welcher dieses Thema hatte, aber wiedereinmal im Außembereich als Großanlage, angeblich der einzige in Bayern... nur mitten im Wohnzimmer und dazu im 4.Stock tja, da bin ich der erste der das so auf die Spitze treibt.

    Auch wenn das ein riesiger Beitrag ist, mit viel Zeit und drüber nachdenken rentiert es sich bestimmt dies alles mal zu lesen.

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