Zukunftsplanung: Anbau an Zimmerterrarium und Teilung in 2 separate Regionen

  • Hallo,...


    ich wollte einfach mal einen neuen Thread eröffnen, wo ich eine Idee zur Diskussion stelle, die ich vielleicht in 1/2 bis 1 Jahr verwirklichen wollte. Da ich alles gut vorplanen möchte und keine Fehler wie bei der ersten Terrariumausstattung machen möchte!.



    Grundidee:


    Ich habe ein Zimmerterrarium in einem Hobbykeller, dieses hat die äusseren Abmäße (LxBxH) 340cm x 200cm x 210cm (Deckenhöhe)
    Im vorderen Bereich bleiben mir 115 cm bis zur Wand.


    Ich habe evtl. vor, den letzten Meter der Rechten Seite, wo aktuell der Insektenschrank steht, zu benutzen und das Terrarium in eine L-Form zu bringen. Der Sinn daran ist ein möglicher Umbau auf 2 Separate Terrarien, die unabhängig von einander sind, so das ich zum einen kranke Tiere besser separieren kann, und zum anderen bei Umbauarbeiten oder kleineren Reparaturen, die in einem solchen Groß-Terrarium immer mal vorkommen, die Tiere in ein anderes Terrarium zu überführen.
    Dabei soll es die Option geben, beide Terrariumteile durch eine Öffnung miteinander zu verbinden!


    Es kann oder wird wahrscheinlich so sein, das ich die Tiefe von 200cm des aktuellen Terrariums auf 100cm - 150cm verringere. So kann ich erreichen, das ich das Terrarium in Zukunft besser warten kann.
    Beim Umbau vor einem halben Jahr musste ich mich beim Neuen Innendesign wirklich aufwendig von hinten nach vorne arbeiten, weil ich dort sonst nur noch sehr schwer dran gekommen wäre!
    Ursprünglich war geplant den aktuellen Teich zu entfernen und an anderer Position einen anders geformten aufzustellen. Dieser war mir in der Probephase aufgrund von statischen Fehlern meinerseits bereits einmal nach unten weggeknickt. Auch würde ein Teich auf der Rechten Seite und einer damit freieren Mittelzone den Zugang bei gleichbleibender Größe erleichtern.



    Eine 2. Alternative ist 2 separate Terrarium an den Wänden des Zimmers zu bauen. aber auch dort habe ich ein Problem: Mein aktuelles Problem ist immer das gleiche, wie mache ich einen evtl. notwendigen Umbau, ohne einen geeigneten Ort für meine Tiere zu haben?


    Ich habe leider keine Verwandten in der Nähe die mal eben 6 mittelgroße Wasseragamen aufnehmen können. Und das Badezimmer als mögliche Alternative scheidet hier wiedermal wegen Ekel- und Akzeptanzproblemen eines älteren Herren aus ;-)....


    Wie immer werde ich dazu noch ein paar Zeichnungen anfertigen, die mögliche alternativen darstellen.



    Bevor Kommentare kommen, das ich nie fertig wäre, da habt ihr sicher Recht, aber ich bin auch nie zufrieden;-) Arbeiten ist mein Hobby. Vielleicht hätte ich bei der Aquaristik bleiben sollen, aber Terraristik gefällt mir schon aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten viel besser...


    MfG
    Andreas

    • Official Post

    Ich habe evtl. vor, den letzten Meter der Rechten Seite, wo aktuell der Insektenschrank steht, zu benutzen und das Terrarium in eine L-Form zu bringen. Der Sinn daran ist ein möglicher Umbau auf 2 Separate Terrarien, die unabhängig von einander sind, so das ich zum einen kranke Tiere besser separieren kann, und zum anderen bei Umbauarbeiten oder kleineren Reparaturen, die in einem solchen Groß-Terrarium immer mal vorkommen, die Tiere in ein anderes Terrarium zu überführen.
    Dabei soll es die Option geben, beide Terrariumteile durch eine Öffnung miteinander zu verbinden!



    Hi Andreas, die Grundidee ist nicht schlecht, nur bedenke eins, das Wasseragamen kein Glas sehen. Bei einer L-Form, kann es passieren, das die Tiere das andere Terrarium sehen und natürlich auch da hin möchten. So kann es sein, das hier unliebsame Verletzungen entstehen können.

  • Hallo,...



    Hier eine erste Skizze...



    Ja Christian, das mit dem Glas ist mir bekannt, man wird sehen wie ich das später löse, darüber mache ich mir derzeit keine besonderen Gedanken.


    Ich möchte vor allem TIEFER mit der Landschaft beginnen und möglichst die volle Höhe des Terrariums benutzen. Meine aktuelle Lösung funktioniert zwar sehr gut, stellt aber nicht das Optimum dar.
    Ich hatte bereits früher mal geplant ein Aquarium in vorderster Front vor den Fenstern zu platzieren, so ist der nötige Abstand gegen Fensterspringen gewonnen und gleichzeitig habe ich einen stabilen Wasserbereich. Ich möchte möglichst nicht immer in das Terrarium hineinkrabbeln müssen, das ist derzeit leider der Fall. Würde ich meine Strukturen noch weiter bis vorne ziehen, würde ich nicht einmal mehr ins Terrarium kommen;-)


    Bei meinem Beispiel gibt es aber auch viele Tücken.
    Wenn ich den 1. Bereich (blau) zuerst vorbaue und innen einrichte bis die Tiere einziehen können, gibt es beim 2. schon ein erhebliches Problem... ein Fenster ist recht weit aussen, daher kann ich den ersten Bereich nicht bis direkt ran ans Terrarium bauen. Danach würde der Abriss des fast kompletten Innenbereiches des Groß-Terrariums anstehen bis auf die Wandelemente und den Bereich über dem Pumpenbereich.


    Ich weiss nicht einmal, ob ich wieder normale Fenster einsetze, oder auf große Schiebescheiben umstelle. Preislicht tut sich da nichts viel. Schiebescheiben sind einfacher einzubauen, Dichten aber schlechter ab. Die Optik wäre aber überragend!
    Auch könnte man bei einem späteren Durchbruch der beiden Terrarienteile (L-Teile), die Scheiben gegeneinander laufen lassen. Dabei darf ich natürlich das Scheibenproblem der Wasseragamen nicht ausser Acht lassen. Mit von aussen reflkektierenden Folien könnte man das Problem evtl. mindern.


    Wenn ich z.B. auf 30cm Höhe die Scheiben bereits befestigen würde und bis auf 180-190cm hoch ziehen würde, gäbe das eine wirklich tolle Optik. Alle Strukturen wären fast noch per Hand zu erreichen.
    Erreichen möchte ich auch, das ich wie jetzt auch schon, keinen Bodengrund auftragen muss. Erde kommt in Größeren Kübeln oder Eimern, die ich größer wie bisher auslegen würde, eingebaut in Felsstrukturen wie derzeit bereits.


    Tja,.. man darf ja träumen,... vielleicht klappt das ja auch, mal sehen... Ideen vor!


    MfG
    Andreas

  • Hi,
    mir ist eine mögliche Lösung zur Vermeidung der Sichtprobleme bei einer L-Fenster Obstruktion eingefallen. Es gibt doch vertikale Lamellen-Vorhänge. Wenn man so etwas vor die kurze Seite hängen würde, könnte man von aussen bestens hineinsehen, nur von innen wird die Sicht zur Seite in soweit unterdrückt, das man nicht direkt dort hineinsehen kann.


    Bei näherer Betrachtung meines Vorhabens sehe ich schon einen kompletten Neubau der Terrarienanlage, und zwar nicht nur innen, sondern auch komplett vom Boden angefangen auf mich zukommen.
    Aber was Solls, wenn es der Tiere und dem Wasserablauf dienlich sein kann.


    Ich könnte beide Terrarienteile vom Boden her bereits mit einem deutlich steileren Winkel nach vorne hin ausrüsten und dort eine Drainage mit Pumpe einbauen ODER den kompletten vorderen Teil als Wasserteil bauen.


    Ein Paludarium hätte nicht nur optische Vorteile! Es wäre eine Überlegung wert anstelle eines PE oder PVC Wasserteils, ein längeres Aquarium auf fast Bodenhöhe einzubauen, in welchem man von vorne hineinschauen könnte.
    Leider müsste denn der Landteil wieder höher anfangen wenn ich einen Großteil des anfallenden Wassers IN das Aquarium zurückfließen lassen möchte. Das würde aber wiederum den Extra Tank für das Regenwasser einsparen und somit hätte ich wieder etwas mehr Platz. Ich denke mit einem guten-Feinst-Vorfilter um den Ansaugbereich würde ich bereits ausreichend vorgefiltertes Wasser für die Regenpumpe bekommen können. Ich möchte so viel wie mit einfachsten Mitteln möglich ist, automatisieren. Mich nervt das Nachfüllen des Regenwassertanks jetzt schon enorm. Ich bin ihr halt im Keller und nicht in der oberen Etage.
    Ein Delta Becken würde mir gefallen, das ragt zum einen etwas weiter in das Terrarium hinein, zum anderen hat es ein höheres Wasservolumen. Ein Sichtbares Aquarium hätte ausserdem den Vorteil, das man die Verschmutzung viel besser sehen kann.
    Ich könnte auch eine Vorfilterkammer mit HH-Mattenfilter einbauen, wo die Tiere nicht hineinkommen. Der Filtertopf hätte denn den Vorteil, das dieser nur Feinst-Partikel filtern müsste und die Standzeit dadurch enorm vergrößert wird.
    Von Fischen mal ganz abgesehen, ok die Nitrat/Nitrit Belastung wäre eigentlich zu extrem.


    Vielleicht könnte man zu den Wasseragamen tropische Amphibien halten, ich denke aber das diese gefressen werden würden.


    Naja.. alles nur Ideen...


    MfG
    Andreas

  • Ich könnte auch eine Vorfilterkammer mit HH-Mattenfilter einbauen, wo die Tiere nicht hineinkommen. Der Filtertopf hätte denn den Vorteil, das dieser nur Feinst-Partikel filtern müsste und die Standzeit dadurch enorm vergrößert wird.
    Von Fischen mal ganz abgesehen, ok die Nitrat/Nitrit Belastung wäre eigentlich zu extrem

    Ich MUSS dir da Widersprechen! ;)


    Ich habe Fische, Schnecken und sogar Garnelen in meinem Wasserbecken.
    Fische: Zebrabärblinge, Schwertträger (hätte ich nicht tun sollen xD vermehren sich wie blöde) und Panda Panzerwelse.
    Schnecken: Apfelschnecken (so um die 50-60 stück... Werden auch gefressen) Turmdeckelschnecken, Blasenschnecken, Posthörnchen.
    Und zum Schluss noch die Amanogarnelen.
    Nitrit Belastung ist NULL. IMMER.


    Nitrat zwischen 12,5-25 mg/l was noch total drin liegt. Dein geplantes Becken würde auch Kies als Bodengrund drin haben, Mit ner anständigen Bepflanzung haste auch das Nitrat im griff. und auch mit regelmässigem Wasserwechsel ;)


    Ich mach 1mal die woche 50% Teilwasserwechsel. Fahre ziemlich gut damit. Heute habe ich mal den vorfilter-schwamm und den Feinfilter im Eheim ersetzt. 5monate Durchgelaufen....



    Und deine Ideen finde ich super :)

  • Hi,...

    ich glaube Dir das dies so ist, das hängt natürlich immer vom Besatz an Wasseragamen, der Beckengröße bzw. Wassermenge ab. Und natürlich von einem sehr stark biologisch und weniger mechanisch wirkenden Filter.
    Meine aktuell 6 dicken "Scheisser" machen schon einen enormen Dreck im Wasser. Ich muss gestehen ich habe es nicht gemessen, weil ich dort keine Wassertiere eingesetzt habe. In meinem aktuellen Teich werde ich auch keine einsetzen, weil ich aufgrund der schlechten Zugangsmöglichkeiten und auch der mangelnden Sicht ins innere die Vorgänge unter Wasser nicht beobachten kann.


    In einem Paludarium mit vorne liegendem Glas-Wasserteil ist dies natürlich anders. Wenn es groß genug ist lässt sich dort Aquaristik mit Terraristik vereinen. Etwas ws ich vor einigen Jahren mit meinem damaligen 720l Aquarium probiert hatte, was aber mangels geregelter Entlüftung nicht funktioniert hatte. Damals hatte ich einen 60cm hohen Aufsatz aus Holz auf das Aquarium gebaut , vorne mit Schiebescheiben versehen, oben mit 2x 80W T5-LSR Der ganze Rand war bepflanzt, Aquarium ja sowieso.
    Leider war die Verdunstung viel zu hoch, so das ich auf eine selbst gebaute flache Abdeckung zurückgegangen bin.


    Hast DU mal ein Foto wie du dein Aquarium in das Terrarium eingebaut hast? Mich interessiert, ob das Regenwasser etc. IN das Aquarium abläuft, oder im Sumpf bzw. einem Ablauf entweicht?
    Wie groß (Maße) ist dein Aquarium?


    Ein gutes, mittelgroßes Aquarium bekommt man mittlerweile ja zu Spott-Preisen.
    Ich muss mein Idee mal ein wenig zeichnen wenn ich dazu komme.



    Ich habe mal eine Schemazeichnung in 3 Ansichten beigefügt. (PS: Christian warum kann man keine PDF Dateien einbinden?, die Dateien sind oft kleiner und die Qualität besser)





    MfG
    Andreas



  • Mein Wasserbecken ist eine Spezialanfertigung vom 100x100x40 cm, Mein Landteil wird NICHT entwässert, Der einte teil des Wassers wird gebunden ( Kokoserde mit Pinienrinde oben drauf ) ein Teil wird durch die Pflanzen die direkt im Boden eingepflanzt sind ( Ohne Kübel )
    und ein Teil wird verdunsten. Keine Staunässe.


    Der Übergang von Wasser zu Land, ist durch eine "Alu-U-Profil-Styropor-Epoxydharz-Hypertufa-Holz" Konstruktion gelöst. Das U-Profil wird einfach auf die Glasscheibe gesteckt.


    Ist noch etwas schwer zu erklären, weil die ganze scheisse doch eine verdammte Konstruktion ist ;)

  • Hi,..


    ich habe meine Zeichnungen durch einen Anhang einer PDF Datei erweitert, einfach mal schauen,.. die letzten 2 oder 3 Seiten sind relevant!
    Ja Du hast da eine spezial-Konstruktion. Ich bin ja noch am planen, incl. des Aquariums. Ob ich das genau so baue, weiss ich nicht. es ist nur ein Vorschlag, weil das ganze dort hinein passt.
    Vor nächstem Jahr und den nächsten min. 7 Tagen Urlaub werde ich das nicht umsetzen.


    Das alles bedeutet wieder extreme Umbauarbeiten, und die Vorarbeiten hier im Raum sind schon gewaltig. Hier befindet sich in der Ecke noch ein breiter Kabelkanal, der auch einiges an Kabelsalat enthält. Einige Steckdosen muss ich vorher umlegen etc.
    Der Haupt-Übergabepunkt der Steckdosen bzw. des Stromes soll ja da bleiben wo es jetzt ist, im Technikbereich des großen Terrariums.


    Ich wollte extra keinen Bodengrund direkt in das Terrarium verkleben, alles soll in Töpfen und Eimern platz finden, so kann ich dies beim Rückbau oder nur beim Wechseln leichter entfernen. Bei meiner 1. Konstruktion habe ich den ganzen Scheiss auf dem Boden gehabt und habe 3 Tage nur Erde geschaufelt! Dazu habe ich keinen Bock mehr. ;)


    MfG
    Andreas

    • Official Post

    Ich wollte extra keinen Bodengrund direkt in das Terrarium verkleben, alles soll in Töpfen und Eimern platz finden, so kann ich dies beim Rückbau oder nur beim Wechseln leichter entfernen. Bei meiner 1. Konstruktion habe ich den ganzen Scheiss auf dem Boden gehabt und habe 3 Tage nur Erde geschaufelt! Dazu habe ich keinen Bock mehr. ;)


    Hi, und wie willst du die Eiablageplätze realisieren?

  • Hi, und wie willst du die Eiablageplätze realisieren?

    Das ich keine Bodengrund auf dem "Boden" haben möchte heisst nicht, das kein Boden vorhanden ist. Ich möchte diesen nur kontrolliert an Stellen haben, wo ich weiss das Boden dort ist. Also werde ich wie auch jetzt schon einige Kunststoffgefäße einsetzen, die Erde enthalten und die ich kontrolliert füllen oder auch bepflanzen kann. Dazu eignen sich Bauwannen oder größere Baueimer einwandfrei. Auch könnte man Bereiche die mit PVC Folie unterkleidet sind gezielt mit Bodengrund füllen, nur so, das man weiss wo dieser ist und man den auch wieder entfernen und auswechseln kann.
    Direkt auf dem Boden des Terrariums wird es oft zu matschig. Ich kann ja kaum Abläufe einbauen, da ich mehr oder weniger vom Boden her aufbauen muss.


    MfG
    Andreas

  • Hi,..
    Nachtrag dazu...


    Beispiel zum Bodengrund... z.B. ist das Aquarium 40 cm hoch. Eine Bauwanne ist ebenso hoch, die oder 2 davon nebeneinander könnte ich daneben oder leicht erhöht daneben stellen und mit Erde füllen. SO wäre massig an Bodengrund vorhanden, eben aber nicht auf dem Boden. Ein Rück- oder Umbau ist so viel leichter, da ich ja sehr umbaufreudig bin. UND wenn ich diese Möglichkeit habe, werde ich sie auch sicher häufiger nutzen wenn erstmal alles soweit läuft.
    Evtl. werde ich auch einiges Modular bauen und aussen vorfertigen. später nur noch einbauen und befestigen. Ich könnte ganzeGebirgsteile z.B. in 50x50cm große Teile mittels Holzeinfassung vorbereiten und in bestimmten Bereichen auswechselbar einsetzen.
    Ob ich diesen enormen Aufwand allerdings wirklich umsetze, ist eine Sache der Zeit.
    Aber auch Möbel können aneinander gereiht werden, vielleicht schaffe ich vor dem Umbau eine Möglichkeit einen Teil des Innenlebens des Terrariums teilweise im Blöcken vorzubereiten. Optimalerweise könnte man dafür Styroporblöcke verwenden, leider sind die in heimischen Baumärkten selten zu finden;-(...


    Hier im Forum gab oder gibt es doch einen professionellen Aquarienbauer im Hochpreis-Niveau, auch dieser muss seine Terrarien in Modulen zusammensetzen, damit alles transportierbar ist. Vielleicht fällt mir in der Zeit noch etwas ein, wie ich einen Teil des Neubaues vereinfachen und vorbereiten kann. Ideen vor ;) Es ist z.B. zwar schön eine riesige Hypertufa-Wand gebaut zu haben, aber ich denke man selbst diese Wand aus Modulen vorbereiten könnte und diese später nur an die Wand schrauben müsste?
    Ich habe schon bei einigen Terrarienbildern gesehen das einige Module für den Hintergrund vorbereitet haben, ob nun geklebt oder geschraubt ändert prinzipiell ja nichts.


    MfG
    Andreas

  • Meine Rückwände lassen sich einhängen.


    Das Prinzip ist einfach: 10mm OSB3 Platte, 40mm Sytroporplatte draufkleben modellieren nach Wunsch, und mit Hypertufa überziehen.


    Meine sind mit Alu U-Profilen gegeneinander eingehängt. und halten durch das Eigengewicht.



    Fertiges Modul :



    Unten Sieht man Die U-Profile an der wand:


    Hier siehst auch gleich den Übergang von Wasser zu land. Das Wasserbecken ist tiefer gelegen. Der Landteil ist somit nur 20cm Tief und muss nicht mir 40cm Erde aufgefüllt werden.

  • Hi Mirco,...


    im letzten Bild ist das schwarze PVC-Folie? Wie hast du sie bei den Übergängen so gerade hinbekommen? Ganz rechts hast du einen abgeteilten Bereich der offenbar höher liegt wie der Rest, ich sehe da keine Falten? Alles zusammengeklebt/schweisst mit PVC-Kleber?? Ich hätte Angst das die "Wanne" irgendwo ein Loch hat.


    Die Alu-Profile an der Wand sieht man gut, aber wie ist die Platte oben befestigt? Oder sind die Platten einzelnd mit Nuten in der Platte versehen, so das man die Platten oben und unten in Profile hängt? Das ist so nicht deutlich zu erkennen. Du weisst was ich meine? Hast du zuerst alle Platten für die Wand vorbereitet und anschliessend entsprechend eingehängt? Man könnte auch Löcher in die Holzplatten bohren und an die Wand 4 Haken zum Aufhängen benutzen? Blöde nur das ich eine Gipswand habe, da halten solche Haken nur schwer, muss ich schon tiefer in den Stein gehen;-)


    Wenn ich das richtige gesehen habe, hast du PVC-Folie bis über den Aquarienrand gezogen und den einfach ein passendes Alu-Profil drauf gedrückt? Ja das sollte halten. Steht das Aquarium auch gut ausgerichtet auf den Boden?
    Mich wundert, das du Kies im Aquarienteil hast, der insgesamt recht sauber aussieht, bist du da nicht ständig am kacke der Wasseragamen absaugen? Du hast ja einen ganz netten Ansaugbereich, ein VA-Teil mit Schaumstoff, das dreckt nicht so schnell zu.


    Ich wollte den Landteil ja auch relativ zum Boden erhöhen, damit ich nicht zu viel Auffüllen muss. Ich denke mein Plan mit Eimern etc. zu arbeiten ist nicht einfacher, ich möchte ja auch das der Großteil des Regenwassers in das Aquarium zurückläuft, von dort soll dies ja auch kommen. Das bedingt ja auch, das ich das Terrarium als Wanne gestalten muss, wie jetzt schon, nur das ich alles höher ziehe. Wenn ich aber Eimer als Pflanztöpfe nehme, muss ich aufpassen das mir innen nicht alles mit Wasser vollläuft. Oder ich muss die Pflanzbereiche großzügig mit PVC Folie abdichten. Ach das ist alles nicht einfach!!! Die Technik muss aber vorher stehen;-)



    Oder ich mache es wie du... alles erhöhen, Landteil erhöhen das genug Land übrig bleibt zum buddeln und Pflanzen. Höhere Bereiche kann ich ja deich mit größeren Töpfen gestalten, die ich auf die Folie drauf stelle und den mit Styropor und Hypertufa einkleistere.


    Da ich eh an den Fussboden des Terrariums ran musst, weil es dort letztes Jahr eine Unrichtigkeit gegeben hatte, wollte ich den ganzen Bodenbereich eh erhöhter bauen und ggf. sogar so, das man vom Technikbereich unten drunter schauen kann. Denn erst mit PVC Folie auskleiden. Es muss aber absolut Wasserfest bleiben, wobei ich im Aquarienbereich angst habe, das ich den nicht komplett dicht bekomme. Im vorderen Bereich liegt ja keine Folie, da dort Glas ist...


    Ein Aussenfilter kommt dafür schonmal nicht in Frage, weil dieser meist nicht selbstansaugend ist. Also muss ich eine Universalpumpe in das Aquarium stellen, hinter einen HH-Mattenfilter optimalerweise. Oder ich baue einen Zentralfilterbecken ein, da ich eh 2 Aquarien habe wenn alles fertig ist. Mit selbstregulierendem Wasserstand durch kommunizierende Röhren hinter dem Feinfilterbereich. Dazu muss nur alles auf der selben Ebene stehen;-) Ich hatte vor 10 Jahren bereits mal vor ein zentrales Filterbecken zu bauen,.. sicher eine gute Idee... da muss ich mal genauer Planen ob und wie ich das hier genau verwirklichen kann :rolleyes: ...


    Mir ist auch gerade eingefallen, das man durchaus auch ein 2. kleineres Aquarium erhöht an eine Seite bauen könnte, als Teil eines festen Scheibenteils... Ich mache mir mal Gedanken darüber,... Fakt ist dennoch, das als tiefster Punkt ein relativ großer, sichtbarer Wasserteil gehört,... das sollte optimalerweise ein Aquarium sein Vielleicht fällt das Wasser mit etwas Technik in ein Tal (Wasserfall/Lauf) und letztlich in das untere Wasserteil. Beides könnte Fische und Pflanzen enthalten... Der obere Bereich muss nicht zwangsläufig als Überlauf gestaltet werden... Hat jemand mal 2 Aquarien in ein Terrarium gebaut? Eines erhöht, eines als unterer Wasserteil? Der obere Teil könnte z.B. ständig mit einer Pumpe mit Wasser gefüllt werden und das obere Aquarium läuft über selbstregulierende kommunizierende Röhren (mit groben Vorfilter im Aquarium ) über, optisch als Wasserfall kaschiert? ich zeichne da mal was...

    MfG
    Andreas

  • Hi Andreas


    das ist keine PVC folie.
    Das ist 1,5mm dicke Lastwagenblache mit gewebe drin. die ist auf mass verschweisst an den ecken, und werden mit klett-verschluss an den wänden gehalten. das U-profil ist oberhalb angeschraubt.


    Der hersteller der blache garantierte mir 100% wasserdichtheit.


    mein wasserbecken steht auf einem verstärkten holzboden, und darunter liegen diese schaumstoffmatten für aquarien zum druck-entlasten.
    Absaugen muss ich nicht wirklich. das meiste wird gleich von den fischen gefressen ( ein wenig ecklig?)..... und der rest wird von den schnecken verwertet.


    Gesendet von meinem GT-I9000 mit Tapatalk 2

  • Das sieht doch schon mal Toll aus :) aber wozu der Aufwand mit dem Filterbecken?


    Hi,...


    ich komme aus der Aquaristik, da ist eine optimale biologische Filterung obligatorisch. Der Hauptgrund ist aber, das ich mehrere Becken in das Terrarium bauen möchte, alle werden über ein zentrales Filterbecken versorgt. Bei geschickter Anordnung der Technik bleibt so der Wasserstand in den Aquarien immer auf dem selben Niveau, selbst wenn es einen gewisse Verdunstung gibt (Überlauftechnik vorausgesetzt).


    Ein weiterer Vorteil ist, das ein Großteil der Pumpentechnik in einem Filterbecken untergebracht werden kann, gerade die ganzen Kabel sind so einfacher in ein Terrarium einzubauen. Natürlich könnte ich auch meinen konventionelle Topffilter weiterhin benutzen. DIeser hat aber einen entscheidenden Nachteil!: er muss UNTER dem Niveau des Wasserteils stehen, was hier zumeist nicht funktioniert. Ein Universalpumpe IM Filterbecken saugt direkt an und steht somit immer tief genug im Wasser um optimal zu funktionieren. Bei optimaler Vorfilterung durch z.B. HH-Mattenfilter ist der Verschmutzungsgrad auch sehr gering. Ich hatte beispielsweise in einem 720L Großaquarium vor ein paar Jahren eine einzige Eheim1250 Universaplumpe in einem Mattenfilter-Quader (komplett verklebt!) eingebaut. Als ich nach einigen Jahren diese Pumpe befreite, war KEIN DRECK zu erkennen! Die Aquarien im Terrarium wollte ich wahrscheinlich mit Fischen besetzen, die zum Teil auch Futter für die Wasseragamen darstellen können. Dazu muss die Filterung aber optimal und kontrollierbar sein. Bei einem Zentralen Filter kann man auch Heizstäbe für das Wasser, um eine gleichmäßige Temperatur zu erreichen, einbauen, ohne damit die Tiere zu gefährden.

  • das klingt schonmal sehr gut!


    Nur das mit den fischen als Futter für die WA kann ich leider nichts positives berichten. meine ignorieren die fische vollständig
    Einzig zwischendurch muss eine schnecke dran glauben ;)


    Eventuell funktioniert es mit auffälligen Fischen....


    Gesendet von meinem GT-I9000 mit Tapatalk 2

  • das klingt schonmal sehr gut!


    Nur das mit den fischen als Futter für die WA kann ich leider nichts positives berichten. meine ignorieren die fische vollständig
    Einzig zwischendurch muss eine schnecke dran glauben ;)


    Eventuell funktioniert es mit auffälligen Fischen....


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